Cahuita


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Published: May 4th 2012
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Am nächsten Tag ging das Packen los. Außerdem mussten wir noch einiges für das Paper machen. So verging der Vormittag ziemlich schnell und nach dem Mittagessen machten wir uns mit dem Bus auf den Rückweg. Björn, Manuel und ich sollten dann in Penhurst rausgeschmissen werden, denn wir wollten ja noch einige Tage an der Karibikküste Urlaub machen:-) Martin hatte sich überlegt mitzukommen, aber seine Froschweibchen, die er für die Bachelorarbeit 6 Stunden am Tag (!!!) zu beobachten hat. ließen keine Pause zu. Also mussten wir den lieben Martin zurück lassen, der inzwischen voll und ganz zu unserer Truppe dazugehört hatte.



Nach 1,5h Fahrt waren wir dann an der Tankstelle in Penhurst angekommen. Der Abschied war wie er halt immer so ist nicht schön! Ich habe die Zeit mit den Leuten genossen und die Leute wirklich lieb gewonnen (besonders bestimmte Personen...;-)). Aber so ist das nun Mal. Man trifft aufeinander und geht dann wieder auseinander, nach dem man ein kurzes Stück zusammen den Weg gegangen ist. Irene sollten wir in einigen Tagen noch einmal wiedersehen. Die Costaricaner waren so nett noch nach der Bushaltestelle zu fragen und dann war der Bus weg und wir standen mit Sack und Pack an einer Tankstelle mit ein paar Häusern drum rum.



Natürlich kam auch gleich ein Einheimischer, der uns für wenig Geld nach Cahuita fahren wollte. Der Preis war wirklich fair, aber ich bestand darauf mit dem Bus zu fahren (ist spannender:-)). Es kam dann auch gleich einer und nach ca. 20 Min. waren wir im kleinen Touristendörfchen Cahuita.



Dort machten wir uns auf die Suche nach „Cabinas Schmith“. Ein kleiner Junge führte uns dorthin. Die Cabinas waren kleine Zimmerchen mit einer Bank und einer Hängematte davor, die wir wirklich liebgewannen. Die nächsten beiden Tage bestanden darin durch die Gegend zu laufen und dabei Tiere zu sehen (Affen, Faultiere, bunte Vögel,....), im genialen Meer zu schwimmen und in den Hängematten rumzufaulenzen. Abends gingen wir in die Salsabars, um dort zu essen und Cocktails zu trinken. Auch was ganz tolles. Das wohl billigste Getränk ist Naturales. Frisch gepresste Säfte mit Wasser oder Milch, HIMMLISCH!!! Wir konnten davon gar nicht genug bekommen und träumten davon, dass es in Deutschland auch so viele tolle Früchte gibt aus denen man die leckersten Fruchtsäfte machen kann. Klar Mango, Ananas, Papaya, Melone und so kennt man, aber es gab noch viel viel mehr: Cassé, Mangawanga oder so und alle anderen Namen habe ich vergessen. Eine geniale Begegnung hatten wir auch auf dem Weg zum Restaurant. Wir liefen so auf der Schotterstrasse entlang und dann entdeckte Björn (?) ein weißes Wollknäul an den eletrischen Stromleitungen entlanghangeln. Ich weiß nicht, ob ihr schon mal ein weißes Faultier gesehen habt, ich nicht(!!!) und ich war sowas von begeistert, das kann man kaum beschreiben. Relativ schnell für ein Faultier hangelte sich das Faultier mit kontinuierlichen Bewegungen am Kabel entlang. Wenn ein Mast kam, dann konnte es sich geschickt um den Pfahl auf die anderes Seite winden. Dann hielt es an, zum ausschnaufen, dann gings weiter. Und einmal, direkt über uns hielt es an und drehte seinen Kopf runter zu uns und schaute uns ganz ruhig mit seinen großen Augen an. Das sind so wundervolle, vollkommene und friedliche Tiere. Total faszinierend.

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