Die letzten Tage bis Ankunft in Nairobi (Kulturschock?)

a trip by Thorsten Brehm
From: September 4th 2010
Until: September 10th 2010

Mein erster richtiger Eintrag in einem Blog, es geht los.

Die letzten Tage in Deutschland:
Die letzten Tage waren nochmal volles Programm, viele Kleinigkeiten, die kurz vorher aufkamen und die man gar nicht braucht waren noch zu erledigen, aber ich bin genau zum Auszug aus meinem moebilierten Zimmer fertig geworden (danke auch an meine Eltern).

Die Abschiedsabende/-Treffen, sei es Grillen in Mainz, zweimal Weinfest im Volkspark und in meiner alten Heimat in Gross-Umstadt waren echt super, danke auch nochmal an alle, hat mich sehr gefreut und geruehrt. Dazu kam noch der Hochzeitsmarathon meiner Schwester, die gefuehlte dreimal in den letzten Wochen geheiratet hatte und Polterabend und die richtige Feier waren auch wirklich tolle Feste. Man muss nicht mehr sagen, als das Vater und Schwiegervater mit offenem Hemden Luftgitarre spielten und wir „juengeren“ auf den Tischen barfuss tanzten. War schoen auch hier nochmal alle Freunde und Verwandten vor der langen Reise zu sehen.

Abflug nach Nairobi:
Mit Verspaetung und Zwischenstop in Kairo gehts los und schon im Flugzeug merkt man eines, Keniarinnen koennen ganz schoen nett und huebsch sein .
Ankunft um 4.00 Uhr morgens in Nairobi, und in Dunkelheit lande ich in einem netten Hostel gerade am Ende der Strasse, wo die Beleuchtung aufhoert. Die meisten Gebaeude werden mit Sicherheitsleuten bewacht, Nairobi hat wohl nicht ganz umsonst den Ruf, eine der gefaehrlichsten Staedte der Welt zu sein. Habe mir eine kleine 1,50m breite Kabine gemietet, reicht gerade fuers Gepaeck und Bett, dafuer ist das Gelaende hier sehr schoen, mit Lagerfeuer abends, netten Menschen und ueberall bunten Bildern....

1. Tag in Nairobi:
Dann gehts doch mit etwas Respekt direkt ins Herz der Stadt, gewisse Regionen laesst man besser ganz aus, aber auch im normalen Bereich wird man ueberall angesprochen, und bei einem netten Simbabwer lasse ich mich auch auf ein Gespraech und kurzen Cafebesuch ein. Er erzaehlt seine ganze Fluchtgeschichte aus dem Gefaengnis vor Mugabe ueber den Kongo, Uganda..., und muss jetzt nach Botswana, natuerlich kein Geld mehr. Nach vielen Fragen von mir, glaube ich ihm, und gebe ihm (auch um ihn loszuwerden) etwas Geld, und wie soll es anders sein (haeufig gelesen), draussen kommt sein Kumpel und gibt sich als Polizist aus und will wissen welche Drogengeschaefte wir hier gemacht haben und will Geld. Da bin ich aber direkt auf und davon. Kein Problem.
Nach noch etwas Sightseeing, gehe ich Mittags alleine mit einem Guide und Slumbewohner ins groesste Slum von Nairobi, Wahnsinn 1 Mio Menschen leben dort und man sieht bis zum Horizont nur Wellblechhuetten, Abwasser laueft ueberirdisch auf den Strassen und ueberall, abefrackte Buden, aber das positive die Menschen sind alle sehr nett und beschaeftigt, gruessen und sprechen einen auf Englisch an. Keine Gefahr, zumindest tagsueber, nachts geht man sowieso in Nairobi nicht raus. Besuche dann noch eine kleine Schule fuer die aermsten der Armen im Slum und da fehlen mir die Worte, danach noch zu einem Miniarztbuero und auch hier kann man nur sagen, da arbeitet eine Krankenschwester anstatt ein Arzt. Krasse Erfahrungen und nicht mit Worten zu beschreiben. Aber angeblich ist Kenia nach den Unruhen vor einigen Jahren auf einem guten Weg, haben gerade die neue Verfassung verabschiedet und viele Menschen denken positiv. Bei diesen tollen Menschen waere auch alles andere eine Schande, denn Kenia war ja mal das Vorzeigeland in Ostafrika.

Weg nach Uganda:
Morgen gehts um 6.15 Uhr los, 12-14 Std. Busfahrt nach Kampala, Uganda steht an und dort treffe ich dann abends Andreas und Ecki, mit denen werde ich die naechsten 10 Tage verbringen, bevor meine Reise alleine weitergeht. Es stehen viele Safaris, Natur, Seen, Vulkane, Berggorilla-Trecking uvm. auf dem Programm.

Also das soll es mal gewesen sein. Gerne nehme ich auch Kritik zu meinem Blog entgegen, falls zu lang , langweilig oder sonst irgendwas.

Ich denke, dass jetzt auch das Gaestebuch und alle weiteren Kommentarfunktionen im Blog aktiviert sein sollten.

LG in die Heimat.


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September 10th 2010 Die letzten Tage bis Ankunft in Nairobi Africa » Kenya
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