Hoi An - Altstadt, Laternen und ein Wiedersehen


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August 21st 2013
Published: December 8th 2013
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Am frühen Abend kamen wir in Hoi An an und fingen an die Guesthouses und Hotels abzufragen. Da der Stadt schon ziemlich mit Touristen befüllt ist, waren die Preise auch entsprechend hoch. So fanden wir natürlich auch keine günstigere Unterkunft. Sie sind alle ab 300000d (ca. 15Fr.) aufwärts (allerdings war das auch für ein Mehrbettzimmer). Da es schon langsam dunkel wurde und wir mit Licht fuhren, hatte Jan einmal beim warten, auf Vy's Rückkehr von Hotel abfragen, das Licht brennen lassen. Natürlich war der Batterie nach 15min tot. Zum Glück standen wir gerade vor einem "Honda" Geschäft. So nennen die Vietnamesen, wenn jemand den Roller flicken kann (Motorrad-Garage würde es bei uns heissen). Der Mechaniker hatte aber schon Feierabend gemacht und seine Frau musste ihn anrufen. Als er zurück kam, wollte er gleich die ganze Batterie auswechseln. Da wir in der Schweiz auch schon ein paarmal die Batterie vom Auto überbrücken mussten, wussten wir natürlich, dass wir nur ein Überbrückungskabel benötigen, um den Roller wieder zu starten. Das hat ihn richtig "angeschissen", dass wir Ahnung haben ;-)
Wir fuhren mit unserer Hotelsuche fort und plötzlich fuhr uns ein Mann mit dem Roller nach und rief uns, er hätte freie Zimmer für 200'000d. Das Haus war nicht mit Hotel oder Guesthouse angeschrieben. Wir denken, dass er das ganze Haus vermieten möchte, aber inzwischen noch so viele Tage an die Touristen vermieten zu können wie möglich. Da es schon langsam dunkel wurde, nahmen wir das Zimmer. Das Zimmer sah sehr gross und sauber aus. Nun zur Toilette: Wir konnten sie nicht abspülen, so mussten wir den Spülfunktion von Hand betätigen. Und die Badewanne war noch voll mit gelbem Wasser. Wir wollen nicht wissen, was dort drinnen war. So dachten wir, dass das Zimmer noch nicht gereinigt wurde vom letzter Gast. Am nächsten Morgen bat Vy ihn höflich das Zimmer zu reinigen und die Bettdecke zu wechseln. Er versprach in 1h zu kommen und es zu reinigen. Inzwischen gingen wir frühstücken.

Nach 1h war er immer noch nicht da, so rief Vy ihn an, er meinte er kommt am Mittag. Es war dann so gegen 15Uhr als er auftauchte. Er brachte uns nur die Bettwäsche und meinte, wir sollen sie selber auswechseln. Oh oh… da wurde Vy sehr schnell sauer und laut. Vy schrie ihn an und er meinte, wenn es uns nicht passt, können wir gehen. Das liess sich Vy nicht 2x sagen und so gingen wir unser Sachen packen. Plötzlich wurde er ruhiger, aber war schon zu spät, wir bleiben nicht an einen Ort, der uns nicht sympathisch ist. Zum Glück hat sich Vy bei der gestrigen Suche einen sehr netten, hilfsbereiten und jungen Mann (Khanh) kennen gelernt. Er arbeitet bei "Little Saigon Travel". Er war mit Vy den ganzen Abend herumgefahren, um nach einer günstigen Unterkunft zu suchen. Leider hatten wir kein Glück und das günstigste war wirklich 300000d.
Zum Glück fand Jan ein schönes Hotel Online, welches wir auch genommen haben. Vy konnte die Preise auf 300000d runter handeln und da uns Tina am nächsten Tag besuchen kam, haben wir ein grosses Zimmer mit 2 grossen Doppelbetten für 400000d (ca. 19Fr.) erhalten. Das Zimmer war sehr schön und sauber und es war alles aus Holz. Wir hatten gedacht, nach einer so lange nReise und wir wieder unser geliebte deutsche Kollegin treffen, gönnen wir uns das einmal.

Am nächsten Morgen gegen 7Uhr kam auch Tina in Hoi An mit dem Nachtbus an. Wir holten sie mit dem Roller an der Bushaltestelle ab. Es war einen ganz schönes Wiedersehen. Nachdem Tina sich kurz erholt hat, liefen wir in den Essensmarkt, welcher sich in der Mitte der Altstadt statt findet. Wir assen "Banh xeo und banh cuong" und tranken vietnamesischen Eiskaffee zum Frühstück. Gleich beim Essensmarkt, kam der Lebensmittelmarkt. Da konnte Tina einige asiatische Früchte ausprobieren. Wie war es Tina? ;-)
Danach liefen wir einfach in den Stadt herum und fingen an die Nähereien anzufragen, da Tina Anzüge nähen wollte. Hoi An ist bekannt für ihre schöne und schnelle Schneiderei. Da es x Geschäfte gibt, waren wir nach einige schon müde und wollte nur noch zurück zu unser Hotel, um uns zu erholen. Da wir so durstig waren, haben wir Unterwegs ein schönes Café in einem Garten gefunden und haben dort unser Durst mit Kokosnuss und Zitronensaft gestillt. Im Hotel angekommen, legten sich Tina und Jan aufs Bett und machte wie alle Vietnamesen Mittagsschlaf. Vy, welche sowieso nie stillsitzen kann, machte inzwischen die Wäsche. Zum Glück gab es in diesem Hotel einen Badewanne, wo alle Kleidern Platz fanden. Nach ca. 2h waschen, hatte Vy es auch geschafft.
Nach dem aufhängen der Kleider, sprach die Besitzerin des Hotel Vy an und so kam Vy wieder einmal mit Leute ins Gespräch. Sie war eine sehr Weise Frau und sagte Vy, was für ein Typ Person Vy ist, nur anhand Vy's Name. Erstaunlicherweise stimmte alles, was sie über Vy gesagt hat. Was sie gesagt hat, bleibt natürlich geheim ;-) Ah und sie hat auch ein Nähgeschäft.
Am Abend liefen wir in den Altstadt herum, um ein feines Restaurant am Fluss zu finden. Da wir natürlich nicht wussten, wo ein feines Restaurant gibt, schauten wir einfach ins Restaurant, welche am meisten Leute hat. Nun hatten wir Pech, da kein Restaurant wirklich viele Leute hatte, so sassen wir einfach bei einen Restaurant draussen ab. Es war nicht so feines Essen gewesen. Da wir alle früh wach waren, gingen wir früh ins Bett, damit wir für den nächsten Tag fit waren.

Am nächsten Tag mieteten wir für Tina einen Roller. Nach dem Frühstück machten wir uns auf dem Weg zu einem Tempel, welcher Khanh uns empfohlen hat. Anscheinend gibt es dort Heute einen Riesenfest. Als wir ankamen, fingen sie an zu beten. Leider konnten wir nichts verstehen, auch Vy als Vietnamesin nicht, da sie ihre Gebetsprache haben. Wir durften vom Fenster aus hinein schauen, wie sie beteten. Danach durften wir einen Rundgang durch den Tempel machen. Khanh lud uns ein, mit ihnen Mittag zu essen, aber da wir gerade gegessen hatten und schon einen Tagesplan hatten, gingen wir weiter zu unserem nächsten Ziel Marble Mountains. Es ist ein 3er Tempel, welcher auf einem kleinen Berg ist. Es war eine lange Strecke (ca. 1km) bis zur letzte Tempel. Auf dem Weg gab verschiedene kurze Verzweigungen, welche zur kleinere Buddhistenaltären führten (war nicht so umbedingt interessant gewesen). Aber dadurch war die Strecke nicht langweilig zu laufen. Die 3 Tempel sind in Höhlen gebaut. Bei der 1. Höhle gab es 3 Altäre, welche wie ein Stein Haus gebaut waren. Ein Mann führte uns herum und als wir gehen wollten, fragte er uns nach Geld. Wir waren stur und gaben ihm nichts. Bei der 2. Höhle gab es Riesen Statuen. Bei einer sitzenden Statue kann man hinauf gehen und hinten dran lag noch ein liegende Statue. Und bei der letzten Höhle gab es beides zusammen, also 2 Altäre und 1 Statue. Es war schön mit den Sonnenstrahlen. Für uns war das ganze nicht so besonderes, da wir schon viel grössere Statuen und Höhlen gesehen haben, aber für die Tina war es schon sehr gross. Bevor wir runterlaufen, machten wir ein kurze Esspause. Plötzlich kamen jungen Vietnamesen welche von den paar Treppenstufen völlig ausser Atem waren. Die Vietnamesen sind schon unsportlich ;-)
Auf dem Weg nach Hoi An gingen wir uns an einem schönen Strand abkühlen, da es den ganzen Tag schon sehr heiss war. Wir parkierten bei einem Restaurant, damit der Parkplatz nichts kostet. Am Strand sahen die Liegestühle alle ähnlich aus, so setzten wir uns irgendwo ab. Pro Liegestuhl kostete 30000d (1.30Fr.), ausser man isst etwas, also nahmen wir unser Mittag am Strand. Als wir gehen möchten, erfuhren wir vom Restaurantbesitzer, welche wir unser Roller parkiert hatten, dass wir nicht bei ihnen gegessen haben, sondern beim Nachbarn. Der Nachbar hat uns angelogen, als wir uns die Liegestühle angeschaut haben. Er hat uns gesagt, dass es alles zusammen gehört. Es tat uns so leid, für den Besitzer, welcher wir unser Roller parkieren konnte, da sie meinen, dass wir etwas bei ihnen nehmen würden. Janu, "das nächstes Mal" sagten sie.
Beim Heimfahrt fuhren wir bei einer Oberstufenschule vorbei. Die Schule war aus und da kam ein weisser Scwharm auf die Strasse. Die Mädchen trugen alle ein weisses Kleid "Ao dai" und die Knabe ein weisses Hemd und schwarze Hose. Einige Knaben waren nicht so Gentlemen, da sie die Mädchen mit dem Velo trampeln lassen und sie nur faul hinten auf den Gepäckträge hinsetzten.

Der nächste Tag war ein spezieller Tag. Es war nämlich Vollmond. Was am Vollmond besonders ist, erzählen wir euch wenn es Abend wird ;-) Wir entschlossen Heute die Stadt genauer unter die Lupe zu nehmen. So kauften wir einen Pass mit 5 Ticket, welche uns in bestimme Häusern einlassen. Es gab verschiedene Orte zum besuchen, welche wir selber auswählen könnten. Wir versuchten ein abwechslungsreiche Programm für uns aufzustellen. Beim 1. haben wir für ca. 30min verschiedene Bühnenspielen mit Musik aus alten vietnamesischen Instrumenten angeschaut und in diesem Haus verkauften sie Handgemachte Laternen und Töpfereien. Das war auch das interessanteste. Als 2. schauten wir uns ein altes Haus voller Bücher und ein ganz schön eingerichtetes Café. Das nächstes Haus ist das älteste Haus in Hoi An, welches immer noch bewohnt ist. Also nur ein gewöhnliches Haus. Beim nächsten Haus handelt sich um ein Gesellschaftshaus, in welchem ganz viele Räucherstäbchen von der Decke hängen. Zum Glück waren die nicht angezündet, ansonsten könnte man glaub nicht mehr atmen. Und beim letzten handelte es sich um ein berühmte überdeckte Brücke. Was da so speziell ist, wissen wir auch nicht. Deswegen haben wir uns zusammen mit einer Gruppe von Chinesen reingeschlichen und haben so das Eintrittsticket gespart.
Ok, was speziell am Vollmond ist, an diesem Tag wird Abends nicht normales Licht brennen, sondern nur die Laternen mit bunten Farben. Es sieht traumhaft aus auf der Altstadtstrasse. Die Geschäfte stellen einen kleinen Tisch vor dem Geschäft und machen einen kleinen Altar daraus. Sie legten gekochten Essen und Früchte auf den Tisch und zündeten Räucherstäbchen an. So beten sie, dass das Geschäft gut läuft. Also gut schmeckte die Stadt dann auch ;-)
Viele kleine Kindern verkaufen Papierlaternen, die man im Fluss runter lassen kann und sich etwas wünschen, in der Hoffnung das sich der Wunsch erfüllt. Die Kindern sind traditionell angezogen und sprechen dich so an: "You buy candle?" Sie waren soooooo süsssss. Beim einenMädchen gabs sogar Happy Hour, 3 Kerzen für den Preis von 2 ;-) Aber ja, so machen die Eltern ihr Business. Die Tina hat ihren Lieblings Verkäufer schon am Abend zuvor gefunden und wollte Heute bei ihm kaufen gehen. Da wir auf ein Boot gehen wollten und die Laternen schon im Preis inklusive waren, konnte sie leider nicht bei ihm kaufen gehen. Schade… er war wirklich niedlich. Das Boot fuhr uns Fluss anwärts für ca. 15min und wir konnten unser Laternen am Fluss runterlassen.
Wir liefen am Fluss entlang, um unser Abendessen zu suchen. Kurz nach der berühmte Brücke fanden wir auch schon viele Strassenstände, die aus sehr gut war. Leider haben wir diese erst am letzten Tag gefunden. Vy packte die Gelegenheit um das Rezept vom Gericht "Cao Lau" zu lernen. Zum Glück war die Verkäuferin so freundlich, dass sie Vy das Rezept gegeben hat.
Am nächsten Tag fuhren wir nach Da Nang, um die Tina ins Flughafen zu bringen. Leider mussten wir uns nach 4 ganz schönen Tage wieder von Tina verabschieden.
VIELEN DANK für deine liebevolle Besuch TINA!!!!!!!!!!!

Reisebüro, Travelagent: Little Saigon Travel in der "Trần Cao Vân"-Strasse
Hotel: B'Lan Guesthouse

unsere Strecke von Kon Tum nach Hoi An: https://mapsengine.google.com/map/edit?mid=zCnh1YLO3ha0.k4rHUFVBFvME Wie schon im letzten Blog beschrieben, wunderschöne Strecke auf dem Ho Chi Minh "Pfad".


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