kite surf


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Vietnam's flag
Asia » Vietnam » South Central Coast » Binh Thuan » Mui Ne
April 7th 2014
Published: April 7th 2014
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ein strahlend schöner tag weckt uns mit seinen sonnenstrahlen.


leider ist in unserem aussie backpackers resort kein frühstück inkludiert, aber wir finden bald einen günstigen local place mit allem nötigen - kaffee! auf die gefahr hin, dass ich mich wiederhole: ich weiß noch nicht, ob es die kaffeebohne selbst, die röstung oder die zubereitung in form kleiner siebvorrichtungen, die direkt ins glas tropfen, ist, aber der vietnamesische kaffee ist ein samtig weiches und gleichzeitig dick-schwarz-cremig starkes gedicht! ein traum für jeden kaffee-liebhaber! der morgendlichen stärkung folgend, suchen und finden wir eine kite-surf schule. nach dem einstündigen “refresher kurs” sind wir sowohl von unserem nur unverständlich englisch sprechenden instructor als auch vom wind derartig enttäuscht, dass wir die idee, in mui ne zu kiten, vorerst ad acta legen. der wind scheint uns beim kiten nie gnädig zu sein… anstatt dessen buchen wir eine cooking class (auch um euch zu hause gebliebenen ein stück vietnam auftischen zu können!) für morgen und genießen über mittag den schattigen platz mit blick übers meer vor unserem resort. obwohl es erneut von russen nur so wimmelt, sind wir hier in einer art geschützten zone - das resort ist zu billig, als dass russen hier abstiegen - heute keine string tanga show ;-).
morgen vielleicht ein bisschen stand up paddling oder wind surfen? heute lesen im schatten und die angrenzenden strände erkunden.
am abend erstrecken sich dicht aneinander hängende lichter in form der vielen nächtlichen fischerboote am schwarzen horizont. das rauschen der brandenden wellen mit dem sanften schaukeln der boots-lichter lässt die seele erneut in hängematten modus wechseln…
nur im rahmen des abendessens wird uns wieder einmal klar, wie unfreundlich manche vietnamesen sein können. “bitte” oder “danke” sind zumeist völlige fremdwörter, “sorry” kommt vielen nie über die lippen. fast ein wenig ärgern könnte ich mich über die tatsache, dass man ständig übers ohr gehauen wird und einem zeitgleich fast auf die füße gespuckt wird. ratten im restaurant wie auch im hotel sind schon normal für uns. ich esse mittlerweile auch alles, was neben dem teller landet… unsere hygiene standards (wenn sie denn je vorhanden waren) sind nun gleich null. manchmal schrecke ich vor mir selbst zurück! nepal und anschließend viet nam haben unsere schmerzgrenzen bezüglich sauberkeit auf ein sehr überschaubares minimum sinken lassen…

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