ON TOUR - Woche 311 (Taiwan)


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Asia » Taiwan
November 11th 2018
Published: November 26th 2018
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Burger und Tacos - mal eine leckere Abwechslung
Montag, 05.11.18
Da das Wetter schlecht war, blieb ich heute wieder einmal Zuhause und arbeitete. Abends bot Alex an, mir das Grand Hotel zu zeigen. Ich hatte dieses zwar bei Tag schon gesehen, dachte aber, es sei trotzdem eine Abwechslung. Danach gingen wir etwas essen. Heute war mexikanisches und amerikanisches Essen angesagt, Tacos und Hamburger. Wieder Zuhause schwatzten wir kurz, dann arbeitete ich wie immer.

Dienstag, 06.11.18
Ich stand früh auf und machte mich auf den Weg zum Yangmingshan Nationalpark. Zuerst fuhr ich mit der Metro, dann lief ich eine längere Strecke um dann schliesslich zu trampen. Ich wurde von Mister Ku mitgenommen, er spricht zum Glück englisch. Er fuhr vom Süden Taiwans hierhin, einfach um ein bisschen in der Gegend umher zu fahren und in Erinnerungen zu schwelgen. Der Herr fuhr schliesslich den halben Tag mit mir in der Gegend umher und wartete jeweils an den Sehenswürdigkeiten oder begleitete mich. Als erstes hielten wir an einem Aussichtspunkt, danach bei einem Hügel mit Vulkangestein, wo es ziemlich rauchte. Danach besuchten wir einen kleinen See, welcher bereits etwas in Nebelschwaden hing. Am Morgen war das Wetter perfekt mit blauem Himmel, doch innert kurzer Zeit waren die Berge mit Wolken überzogen, sodass
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Karaoke-Maschine
ich keine Lust mehr hatte zum Wandern. Stattdessen nahmen wir ein Fussbad in den heissen Quellen, was eine Wohltat war. Eine andere Gegend war ähnlich wie in der Schweiz mit einer grossen Wiesenlandschaft, doch da die Büffel scheinbar Leute angriffen, wurde dieser Teil geschlossen. Also auch hier keine Wanderung. Wir besuchten noch einen Wasserfall, welcher nach einem kurzen Fussmarsch zu erreichen war. Schliesslich gingen wir etwas essen. Mister Ku brachte mich danach noch zu einer weiteren Sehenswürdigkeit, was dann aber nichts Spezielles war, nur eine grosse Uhr, welche von bunten Blumen umrundet war. Da das Wetter hier nicht mehr so toll war, kehrte ich mit Mister Ku nach Taipei zurück. Ich fuhr noch zu einem weiteren Touristenort, dem Treasure Hill, auf Deutsch Schatzhügel genannt. Dem Namen an würde man meinen, man trifft hier auf unterschiedliche kleine „Schätze“ wie schöne bemalte Mauern oder irgendwelche Kunstgegenstände, doch der Ort war nichts Spezielles. Vielleicht wäre es spezieller gewesen, wenn man Einblick in die verschiedenen Werkstätten oder Shops gehabt hätte, doch heute war fast alles geschlossen. Von hier aus lief ich bis zum nächsten Park, doch auch hier war nichts Besonderes anzutreffen. Ich hätte mir also diesen Ausflug ebenfalls sparen können. Ich fuhr wieder
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Yangmingshan-Nationalpark
nach Hause, gönnte mir noch einen Milchtee und genoss das Alleinsein. Alex war noch geschäftlich ausser Haus. Abends kochte er für uns Nudeln mit Rindfleisch, was sehr lecker war. Wir gönnten uns noch einen Dessert und schwatzten eine Weile.

Mittwoch, 07.11.18
Um 07.00 Uhr war ich parat. Ich klopfte mehrmals an die Türe von Alex’s Schlafzimmer, doch er schlief tief und fest. So hinterliess ich ihm nur eine Nachricht und startete meinen Taiwan-Trip. Ich fuhr mit der Metro nach Tamsui. Gegen 08.00 Uhr kam ich dort an und ging als erstes zum Kulturpark in der Nähe. Es war fast klar, dass um diese Zeit die Anlage noch geschlossen ist. Die Öffnungszeiten in Taiwan sind sehr spät und oft sogar unter der Woche reduziert. So liess ich diese Sehenswürdigkeit aus und lief weiter der Uferpromenade entlang. Auch hier waren noch praktisch alle Läden geschlossen. Bei einem älteren Gebäude, welches ein Café ist, konnte ich ebenfalls nur ein Foto von aussen machen. Es war etwas mühsam, mit dem ganzen Gepäck durch die Gegend zu laufen, aber es gab nicht einmal einen Laden, wo ich mein Gepäck hätte deponieren können. Ich konnte auch die „alte Strasse“ nicht von den anderen Strassen unterscheiden,
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Yangmingshan-Nationalpark
irgendwie sah alles etwa gleich aus. Aber vielleicht ist es bei geöffneten Läden eher sichtbar. Als ich bei der San Domingo Festung ankam, traf ich eine freiwillige Helferin, welche mir erlaubte, meinen Rucksack zu deponieren. Es war bereits 09.30 Uhr. Sie sagte, ein Eintrittsticket ermögliche Eintritt zu drei Gebäuden. Eigentlich bin ich ja jeweils nur an den Gebäuden, jedoch nicht an deren Museen interessiert. Die Frau gab mir noch eine Karte von der Umgebung. So beschloss ich, zuerst die anderen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Beim Gespräch mit der Frau sagte ich, dass ich noch nicht wisse, ob ich die Festung besuchen würde oder nicht, da ich zuerst sehen müsse, wieviel und wo ich Eintritt bezahlen muss. Nach einem kurzen Schwatz machte ich mich auf den Weg. Es gab viele ältere Gebäude, tolle Fotomotive. Doch auch hier war es teilweise mühsam, weil in Broschüren erwähnte Gebäude heute gar nicht geöffnet waren. Oder ein Gebäude, wo als Öffnungszeit 10.00 Uhr stand, man mir aber sagte, dass es erst um 11.00 Uhr öffnet. Ich brauchte ziemlich lange, bis ich meine Runde abgeschlossen hatte. Danach kehrte ich zur Festung zurück. Da sagte die Dame an der Information, dass mir die freiwillige Helferin ein Ticket bezahlt
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Yangmingshan-Nationalpark
habe und ich die Festung besuchen könne. Das war ja eine tolle Überraschung, zum Glück hatte ich noch kein Ticket an einem anderen Ort gekauft. So besuchte ich noch die Festung und machte mich danach auf den Weg zum Hafen etwas ausserhalb der Stadt. Ich fuhr die paar Kilometer mit dem Fahrrad dorthin. Es war nicht einmal so einfach, das Gleichgewicht zu behalten mit dem grossen Rucksack auf dem Rücken, aber den langen Fussmarsch wollte ich mir dieses Mal sparen. Ich lief noch eine Weile in der Hafenumgebung umher, dann wollte ich einen Strand besuchen. Hier gab es praktisch keine Autos mehr und als ich einen Mann bei einer Absperrung nach der Richtung fragte, sagte er, dass der Strand geschlossen sei. Da die Strasse aber für die nächste Destination auch hierdurch führte, trampte ich von hier aus. Die Fahrer sprachen überhaupt kein Englisch, aber ich konnte ihnen einfach mitteilen, wann ich anhalten wollte. Dumm war nur, dass sie Geld wollten, vorher aber nichts sagten. Das heisst, ich muss wieder eher aufpassen beim trampen. Am Ort, wo ich ausstieg, klärte ich ab, ob die UFO-Häuser tatsächlich restlos abgerissen wurden. Der Herr fuhr mich netterweise an den Ort, wo diese Häuser vorher
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Yangmingshan-Nationalpark
standen, doch es war keine Spur mehr davon zu sehen. Wirklich schade, gemäss den Bildern war dies ein spezieller Ort. Der Herr fuhr mich noch ein paar Kilometer weiter zu einem Strand. Hier machte ich nur ein Foto und lief gleich weiter zur nächsten Attraktion am Meer. Nach ein paar weiteren Fotos lief ich zum nächsten Hafen. Ich durfte mein Gepäck in einem Restaurant deponieren und wurde kurze Zeit später bis zum Eingang des Weges für den Leuchtturm gefahren. So spazierte ich den Weg bis zum Leuchtturm und stand wieder einmal vor verschlossenen Türen wegen Renovation. Es scheint, als würde zurzeit alles renoviert, ständig ist alles verdeckt oder geschlossen. Ein Herr der dort arbeitete liess mich trotzdem kurz rein für ein Foto, was ich sehr nett fand. Danach kehrte ich über einen anderen Weg wieder zum Restaurant zurück. Einen weiteren Halt machte ich in Shimendong. Hier gibt es einen kleinen Felsbogen und einen Tempel. Es wurde langsam spät. Ich trampte weiter und fuhr bis kurz vor Jinshan. Dort fragte ich nach einem Ort für meine Hängematte. Die Leute halfen mir einen Ort zu finden, doch so offen, um bei jemandem zu übernachten, waren sie nicht, ich denke da liegt Indonesien
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Yangmingshan-Nationalpark - Menghuan Pond
an erster Stelle. Irgendwann fand ich eine kleine Hütte, wo ich meine Hängematte aufhängen durfte. Bei einer Imbissbude ass ich noch kurz etwas, dann durfte ich noch in einem Surfshop duschen gehen. Obwohl ich viel Gepäck bei Alex lassen konnte, war mein Rucksack immer noch viel zu schwer, ich hatte noch viel Getränke und Prospekte dabei. Ich machte es mir einigermassen gemütlich und schrieb noch kurz Tagebuch. Bereits um 20.15 Uhr ging ich schlafen.

Donnerstag, 08.11.18
Ich wachte oft auf, es war etwas zu kühl trotz Schlafsack. So wartete ich, bis die Sonne etwas stärker war und machte mir dann zuerst einen Kaffee, es hatte nämlich eine Steckdose nebenan, wo ich auch meine Geräte aufladen konnte. Danach packte ich all meine Sachen zusammen und lief ins nächste Dorf Jinshan. Auch hier war um die frühe Uhrzeit noch nicht viel los in der alten Strasse. Immerhin fand ich einen ziemlich alten Shop, den ich kurz von innen sah, wahrscheinlich eine Art Apotheke. Auf dem Markt Früchte einzukaufen liess ich bleiben, weil ich auch mit Papier und Stift keine Ahnung hatte vom Preis. Vorallem hatte ich keine Ahnung, wie ich denen klar machen soll, dass ich kein ganzes Kilo möchte, sondern
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Yangmingshan-Nationalpark - Mr. Ku
nur ein paar Stück von verschiedenen Früchten. Auf meinem Spaziergang kam ich direkt zu einem Polizeiposten. Hier durfte ich mein Gepäck deponieren. Ich spazierte zu einem Hafen, dann über eine Treppe auf den Hügel, von wo aus man die Aussicht von verschiedenen Punkten aus geniessen konnte. Wieder zurück im Dorf holte ich mein Gepäck ab und trampte zum Yehliu Geopark. Mein Gepäck durfte ich im Informationsbüro lassen. Es hatte sehr viele Leute, obwohl es nicht Wochenende war. Vorallem zu viele Leute, die tonnenweise Selfies von sich machen wollten. So musste ich ständig warten, bis ich die Gelegenheit hatte, die Steinformationen ohne Leute zu fotografieren. Beim Queen’s Head (Kopf der Königin) bildete sich sogar eine grosse Warteschlange, um die Felsformation zu fotografieren. Es stand sogar ein Angestellter dort, der pingelig darauf achtete, dass sich niemand vordrängte und dass nach dem Foto zügig Platz für die nächste Person gemacht wird. Ich verbrachte schliesslich 3,5 Stunden dort. Inzwischen war es zu spät, um in Wanli noch Fotos von den UFO-Häusern zu machen. Doch ich beschloss, trotzdem dorthin zu fahren, weil ich dachte, dass das Dorfzentrum gleich in der Nähe ist. Als ich dort ankam, war die Gegend jedoch eher ausserhalb des Zentrums und
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Yangmingshan-Nationalpark
ich konnte keinen geeigneten Ort für mein Gepäck finden. Es gibt hier ein grosses Gebäude, welches anscheinend ein Hotel und Restaurant war, doch es wurde dauerhaft geschlossen. In der Wohnsiedlung nebenan gibt es einige Häuser, welche wie Ufos aussehen und andere, welche „rechteckig“, aber mit abgerundeten Ecken sind, also sehr speziell. Scheinbar wurden die Häuser durch einen Taifun zerstört, doch ich bin mir fast sicher, dass auch ziemlich viel von Personen zerstört wurde. Teilweise sah es nur schrecklich und eklig aus. Wenn es nicht so eklig gewesen wäre, hätte ich sogar in einem der Häuser schlafen können. Da ich aber sowieso kein Essen in der Gegend fand, musste ich zwangsweise ins Zentrum. Ich traf zwei Herren und fragte ein paar Sachen. Schliesslich fuhr mich einer der Herren ins Zentrum. Ich ging auf den Polizeiposten und wollte meinen Rucksack erneut deponieren, weil ich diesen nun schon lange genug rumgeschleppt hatte. Zudem fragte ich die Polizei nach einem sicheren Ort, wo ich meine Hängematte aufhängen oder sonst kostenlos übernachten kann. Doch die Polizei hatte entweder kein Interesse mir zu helfen oder verstand nicht alles betreffend der Übernachtung. Aber dass sie mein Gepäck nicht mal für eine halbe Stunde deponieren wollten, fand ich
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Yangmingshan-Nationalpark
nicht so witzig. So setzte ich mich vor den Polizeiposten und nutzte Internet, ich hatte keine Lust mehr, mit dem Rucksack durch die Gegend zu laufen. Ich kommunizierte mit Chilly, den ich in Taipei kennenlernte. Ich wusste nicht, dass er in Keelung, der nächsten grösseren Stadt nach Wanli, wohnt. So ergab es sich nach längerem Schreiben, dass er mich zu sich nach Hause einlud. Er holte mich mit seinem Motorrad ab. Leider war sein Wohnort aber doch nicht in der Stadt selbst, sondern etwas ausserhalb im Süden. Es war schon wieder ziemlich spät. Wir kauften uns unterwegs etwas ein und assen Zuhause. Chilly ist politisch sehr engagiert, doch ich hatte nicht so viel Interesse über Politik zu sprechen. Zudem musste ich noch mit Leslie, einer Couchsurferin, kommunizieren, um uns auf den nächsten Tag zu verabreden. Chilly bot mir netterweise an, dass ich bis Sonntag hier bleiben kann. Ich kam erst wieder nach Mitternacht ins Bett.

Freitag, 09.11.18
Als ich aufwachte, regnete es. Das hiess wieder einmal arbeiten. Zum Glück erlaubte mir Chilly, alleine Zuhause zu bleiben. Er verliess gegen 10.30 Uhr das Haus. Bei mir war wieder einmal Tagebuch und Fotos aufarbeiten angesagt. Ich war jedoch so müde, dass ich immer wieder eine Runde schlafen musste. Abends hatte ich mit Leslie abgemacht, sie holte mich um 16.45 Uhr ab. Zusammen holten wir noch ihre fünfjährige Tochter Chiwei vom Kindergarten ab und fuhren zuerst noch etwas in der Gegend umher. Da es jedoch schon dunkel war, brachte das nicht allzu viel. Unser Ziel war der Nachtmarkt, wo wir etwas essen gingen. Wir bestellten Nudeln und Gemüse. Ich schaute nochmals bei ein paar Schuhgeschäften rein, doch es hatte wieder nichts Passendes. Gegen 20.30 Uhr brachte mich Leslie wieder nach Hause. Es war ein schönes Treffen, Chiwei war zudem ein richtig süsses Mädchen. Sie schenkte mir sogar einer ihrer Stickers und wollte meine Hand nicht mehr loslassen. Als ich Zuhause war, wollte mich Chilly erneut überreden, ein Video zu machen, wo ich eine politische Aussage machen sollte, doch ich erklärte ihm einmal mehr, dass ich nichts damit zu tun haben möchte. Am späteren Abend holte Chilly seine Tochter ab. Bis sie Zuhause waren, war es bereits 23.00 Uhr. Kaum angekommen, sagte Chilly, ich könne doch nicht bis Sonntag bleiben, sondern müsse mir ab morgen einen anderen Ort zum Übernachten suchen. Das war wieder einmal super, ich dachte, ich hätte diese doofen Spässe in Indonesien hinter mir gelassen, aber irgendwie verfolgen sie mich. Ich war ziemlich genervt, so kurzfristig und so spät am Abend etwas Neues suchen zu müssen. Ich packte bereits meine Sachen zusammen, damit ich am nächsten Morgen parat bin. Chilly kam immer wieder ins Zimmer um zu reden und wollte mir auch helfen, einen neuen Ort zu suchen, aber ich hatte gerade überhaupt keine Lust mehr, mich mit ihm abzugeben und Zeit zu verlieren. So schrieb ich noch ein paar Leute an und ging erst wieder um 00.30 Uhr schlafen.

Samstag, 10.11.18
Am frühen Morgen hatte ich natürlich noch keine Antwort. Gestern sagte Chilly, er könne mir bis 12.00 Uhr Zeit geben, doch nun stand er wieder ständig im Zimmer und meinte, er müsse gegen 10.00 Uhr etwas vorbereiten. Vorbereiten hätte er auch können, solange ich noch in der Wohnung bin. Es erweckte in mir das Gefühl, dass der Grund etwas mit seiner politischen Arbeit zu tun hatte und nicht wirklich ein Notfall war. Gestern hatte ich noch das Gefühl, es sei wegen seiner Tochter. Sie hatte mir nämlich gestern kaum „hallo“ gesagt und schon gar nicht die Hand geschüttelt, geschweige denn ein Wort mit mir geredet. Draussen regnete
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Treasure Hill
es wieder einmal, das machte die Sache noch schwieriger. Schliesslich beschloss ich, zum Hauptbahnhof zu fahren. Chilly zeigte mir den richtigen Bus. In der Zwischenzeit kommunizierte ich mit einem anderen Couchsurfer. Ting Yu bot mir an, dass ich eine Nacht bei ihm bleiben könne. Da er um 11.00 Uhr sowieso zwei weitere Couchsurfer aus Japan abholen musste, verabredete ich mich am gleichen Ort. Ich musste nicht mehr lange warten, schon trafen wir uns alle. Wir fuhren zu Ting Yu nach Hause. Ich schwatzte einige Zeit mit den Japanern Tsubasa und Ryob. Sie sind auch schon länger am Reisen und es war wieder einmal spannend, sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten. Da es draussen immer wieder regnete, hatte ich keine Lust, nach draussen zu gehen. Ting Yu zeigte uns aber kurz die Gegend, wo wir Essen kaufen konnten, so kaufte ich nur kurz ein Sandwich und ging wieder nach Hause. Ting Yu ging mit seinen beiden Kindern Jane und Circle nach draussen, Tsubasa und Ryob machten einen Ausflug. Ich erledigte dafür ein paar Sachen und schlief ein wenig. Abends begleitete mich Tsubasa, um etwas zum Essen zu kaufen, da sie chinesisch spricht. Das half extrem, so konnte ich immerhin feine Nudeln geniessen.
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Treasure Hill
Wieder Zuhause zog ich mich nach dem Essen ins Zimmer zurück. Die Drei gingen noch eine Rundfahrt durch die Stadt machen, die Kinder waren bereits im Bett.

Sonntag, 11.11.18
Bereits vor 07.00 Uhr war ich parat. Da ich gestern Ting Yu gesagt habe, dass ich gerne um 07.30 Uhr gehen würde und er mir anbot, mich zu einem gewissen Ort zu fahren, damit ich trampen konnte, musste ich noch über eine halbe Stunde warten. Immerhin wurde ich danach sehr schnell bis nach Wanli mitgenommen. Heute schien die Sonne und somit hatte ich eine gute Gelegenheit, mir die UFO-Häuser nochmals besser anzuschauen und Fotos zu machen. Leider war es nicht möglich, das grosse ruinierte und stillgelegte Restaurant zu besuchen, es war alles abgeschlossen und verriegelt. Ich verbrachte etwa 1,5 Stunden dort, es war wirklich spannend. Danach fuhr ich noch bis in die Nähe des Yehliu Geoparks, um noch einen anderen Ort zu besuchen. Von dort aus trampte ich zurück zum Lover’s Lake, in der Nähe von Keelung. Von der Hauptstrasse ging es eine steinerne Treppe hinauf. Immer wieder gab es eine schöne Aussicht auf das Meer. Oben gibt es einen kleinen See, welchen man umrunden konnte, einen kleinen Aussichtsturm und
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Treasure Hill
eine kleine Festung. Von der Festung aus lief ich Richtung Stadt zurück. Der Weg war etwas weit, doch weil die Strasse teilweise gesperrt war, gab es nicht viel Verkehr. Ich wurde immerhin ein Stück weit mitgenommen. Irgendwann musste ich nach dem richtigen Weg fragen. Der Herr fuhr mich netterweise bis zum Eingang der nächsten Festung. Hier gibt es nur noch Mauern, jedoch kein Gebäude mehr. Dafür war die Aussicht lohnenswert. Ein weiterer Herr brachte mich bis zum Eingang eines Tempels, der auf einem Hügel ist, so konnte ich mir einen langen Spaziergang sparen. Danach kehrte ich ins Stadtzentrum zurück, kaufte noch etwas in einem Supermarkt ein und wollte nach Hause laufen. Irgendwann kam ich jedoch bei einer Strasse an, wo Fussgänger nicht erlaubt sind. Als ich jemanden, der im Auto sass, nach dem Weg fragte, bot er mir an, mich nach Hause zu fahren. Das war perfekt. Ich kaufte mir noch kurz etwas zum Essen ein und ging nach Hause. Ting Yu ging mit seinen beiden Kindern zu seiner Mutter um zu essen. Zwei Couchsurfer hatten ihre Übernachtung abgesagt, so hatte ich auch heute ein Zimmer für mich, was mich natürlich sehr freute. Zwischendurch spielte ich noch ein bisschen mit
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den Kindern, dann arbeitete ich noch ein wenig. Am späten Abend kam noch die Couchsurferin Elvina. Da es schon spät war, unterhielt ich mich nicht mehr lange mit ihr, ich musste unbedingt noch meinen Plan für den nächsten Tag machen.


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