Adam’s peak und das Ende der Welt


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Asia » Sri Lanka » Central Province
December 22nd 2018
Published: January 4th 2019
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Mittwoch, den 19. Dezember, sind Arielle, Denise, Hannah, Romi und ich mit dem Zug von Ella nach Hatton gefahren. Für einmal war der Zug relativ leer und wir bekamen sogar einen Sitzplatz! :-D Es war eine schöne und ruhige Fahrt während der wir Tom aus Österreich kennengelernt haben, der total verzaubert von Hannah war und der noch viel mit uns unterwegs sein würde! ^_^

Wir hatten 2 Zimmer in einem Gasthaus am Fuße vom Adam’s peak reserviert und nahmen von Hatton aus einen Minibus dorthin, denn es kam natürlich kein Bus als der Zug ankam und die anderen hatten keine Lust auf den Zug zu warten. Das Narra Homestay war ein sehr nettes kleines Gasthaus mit einem netten Besitzer, sauberen Zimmern und sehr leckerem Essen! :-)

Da wir am nächsten Morgen um 2h aufstehen mussten, haben wir an diesem Abend nicht viel gemacht, nur zu Abend gegessen, ein bisschen Karten gespielt, Weihnachtsmusik gehört, uns die Haare geflochten und unsere Rucksäcke für den nächsten Tag vorbereitet bevor wir dann um 9h ins Bett gegangen sind.



Am nächsten Morgen - oder ein paar Stunden später - sind wir dann um 2h aufgestanden und kamen um 3h mit 2 Tuk Tuks am Fuße des Adam’s peak an. Die Spitze dieses Bergs liegt auf 2243m und wird sowohl von Buddhisten, Hindus, Christen und dem Islam als heiliger Berg angesehen, denn auf seiner Spitze befindet sich eine Steinbildung die entweder als Buddha’s, Shiva’s oder Adam’s Fußabdruck gilt. ^_^ Das ist natürlich etwas verrückt, aber es ist ein berühmter Pilgerort. Die Pilgersaison startet am Vollmond im Dezember jeden Jahres und geht bis April oder so. Wir waren zum Glück kurz vorm Vollmond dort und verpassten so den riesigen Andrang der Pilgersaison. Uns wurde erzählt, dass während der Pilgersaison jeden Tag tausende Leute dort rauf wandern und man 3-4 mal so lange braucht, wenn man überhaupt hoch kommt! :S

Es ist eigentlich keine richtige Wanderung dort hoch, sondern nur Stufen, und es ist nicht so schrecklich schwierig ; es ist nur sehr anstrengend denn alle Stufen haben verschiedene Höhen und Längen und man bekommt einfach keinen Rythmus... Es sind um die 5500 Stufen und es ist echt ermüdend, aber wir haben es in weniger als 2 Stunden hoch geschafft und kamen gegen 5h an der Spitze des Berges an. Es war furchtbar kalt dort oben, aber wir hatten zum Glück vorgesorgt und warme Wechselkleider eingepackt die wir uns dann oben anzogen. Außerdem hatte Arielle eine dicke Decke vom Gasthaus eingepackt die gut warm hielt (auch wenn Arielle total verrückt ist : ihr Rucksack wog bestimmt 7kg!). Wir warteten ungeduldig auf den Sonnenaufgang, aber der war jede Anstrengung und alles Warten wert, denn er war absolut atemberaubend! Es war relativ bewölkt, aber wir befanden uns über den Wolken und konnten einen wunderschönen Sonnenaufgang hinter den Bergen bewundern! Diese unglaubliche Aussicht - und natürlich die Tatsache, dass wir den Adam’s peak geschaffte haben - war die 1 Woche Muskelkater auf jeden Fall wert! ^_^



Nach einer guten Dusche und einem leckeren Frühstück haben wir dann einen Minibus zurück zum Bahnhof genommen von wo aus wir dann nach Nanuoya gefahren sind. Der Zug war mal wieder total überfüllt und wir mussten die 1 Stunde Fahrt stehen und so erschien diese uns unendlich! Wir waren sehr froh, als wir endlich in Nanuoya ankamen, von wo aus wir dann einen Bus nach Nuwara Eliya nehmen wollten. Die anderen - vor allem Romi - waren die öffentlichen Verkehrsmittel allerdings satt und wollten unbedingt ein Taxi zum Hostel nehmen. Ich fand das etwas nervig - die ganzen privaten Transporte waren etwas teuer -, aber ich habe dann mein okay gegeben um die Stimmung nicht zu ruinieren. Wir kamen dann endlich total müde und erschöpft um 13h im Laughing Leopard Hostel in Nuwara Eliya an wo wir den Rest des Tages gechillt haben bevor wir dann um 21h total müde ins Bett gefallen sind, einfach zu müde um länger aufzubleiben... ^_^



Am nächsten Morgen sind Arielle und ich um 4h30 aufgestanden um mit Emilie aus England zum Horton’s Plain Nationalpark zu fahren und um dort die Word’s End Wanderung zu machen. Die anderen Mädels wollten nicht mitkommen denn nach dem Adam’s peak wollten sie nicht am nächsten Tag wieder so früh aufstehen und auch nicht wieder sofort wandern. Naja, ganz unrecht hatten sie nicht, es war schmerzhaft! ^_^ Die Landschaft dort war wunderschön und wir hatten es auch gut mit Emilie die eine sehr interessante Person ist. Vor 3 Jahren ist sie nach Vietnam ausgewandert und hat nach einigem Suchen eine Job als Kinderegärtnerin in ein « Self-Discovery-Schule » gefunden ; dort werden die Kinder hauptsächlich beobachtet und dazu ermutigt ihre Talente zu finden und diese zu entwickeln.

Die « World’s End » Wanderung war sehr schön, weil die Landschaft wunderschön ist, aber dieses « Ende der Welt » ist ziemlich enttäuschend : es ist zwar ein schönes Tal über das man blickt, aber es ist keine richtige Klippe oder so bei der man das Gefühl hätte am Ende der Welt zu stehen, wie man sich das so vorstellen würde...



Nachmittags sind wir 5 Mädels dann mit Emilie zur Blue Field Tea factory und zu den Ramboda Fällen gefahren. Ich wollte unbedingt eine Teeplantage grünen und weißen Tees sehen und so war ich hier ein bisschen enttäuscht, dass es - wieder - schwarzer Tee war, aber was solls... Die Ramboda Fälle waren sehr schön und Arielle und ich sind schwimmen gegangen, aber den anderen war es zu kalt denn es war ziemlich bewölkt den Tag.

Wir hatten eine gute Zeit dort und auf unserem Heimweg haben wir in Nuwara Eliya angehalten (unser Hostel war etwas außerhalb) um Take Away Essen zu kaufen, denn es gab kein Essen in unserem Hostel.

In unserem Hostel waren ein paar richtig nette Leute und dort war eine richtig gute Atmosphäre, aber die 3 jungen Besitzer waren etwas sehr ungezwungen und direkt mit ihren Gästen ; das war nicht sehr professionnel, es fühlte sich eher an als würde man bei Freunden übernachten. Wir trafen dort Mitch aus Australien und Janine aus England, ein sehr komisch Paar die nur ab und zu zusammen sind wenn sie zusammen reisen. Man sah zwischen ihnen weder irgendwelche Anziehung noch Zuneigung ; es war eher wie Freunde, aber sie passen schon ganz gut zusammen. ^_^ Und vor allem waren sie sehr nett, so dass wir ihnen angeboten haben mit uns im Taxi in den Süden zu fahren. Wir hatten den selben Minibus gebucht, der uns auch schon von Nanuoya nach Nuwara Eliya, zum Nationalpark und zu den Wasserfällen gebracht hatte. Der Preis war wirklich gut und der Fahrer war sehr nett. Die Fahrt dauerte gute 6 Stunden und war etwas lang, aber wir machten ein paar Pausen zwischendurch. Hannah war unser DJ und auch wenn der Minibus etwas überfüllt war, so war es doch eine ganz schöne Reise. :-)



Wir haben Mitch und Janine in Mirissa rausgelassen und sind dann gegen 16h in Weligama angekommen. Unser Check-in war ein ziemliches Chaos denn die Person am Empfang war neu und war etwas überwältigt bei 4 Personen die gleichzeitig einchecken wollen (sie gab uns den falschen Preis, wir mussten selbst rechnen und sie hatte nicht genug Anmeldeformulare) ; Romi war in einem anderen Hostel weil unseres keine Privatzimmer hatte. ^_^ Wir sind dann nach dem Check-in mal sofort ins Meer gesprungen um uns nach 6 Stunden Autofahrt im kühlen Meer zu erfrischen! :-D Im Süden von Sri Lanka ist es sehr warm, aber das Wasser hatte eine angenehme kühle Temperatur. Es waren ziemlich viele Wellen den Morgen und Hannah verlor ihre Sonnenbrille, aber wir hatten es trotzdem gut und konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen! :-D ‹3

Später den Abend sind wir dann zu Meewitha gegangen, einem kleinen lokalen Restaurant mit dem besten Kotthu überhaupt! :-D Hannah und Arielle wollten unbedingt noch rausgehen, aber ich wollte am nächsten Morgen um 6h Wale beobachten gehen also bin ich nicht mit ihnen weggegangen und Denise und Romi waren zu müde um wegzugehen.

Leider war der Manager vom Hostel verschwunden als ich wieder im Hostel ankam obwohl er mir versprochen hatte, mir alle Informationen zum Wale Beobachten zu geben wenn ich vom Abendessen wiederkomme und mir zu sagen ob es für den nächsten Tag noch Platz gibt. Anscheinend war er in Romi’s Hostel und sollte nur kurz dort bleiben, also wartete ich... Ich habe Ruben aus Belgien und Daniel aus Australien den Abend kennengelernt und ich hatte einen netten Abend mit ihnen, aber ich war echt sauer, dass der Manager einfach nicht zurück kam! Es war tatsächlich stundenlang niemand im Hostel um es zu überwachen und um den Gästen behilflich zu sein. Um 23h30 hatte ich dann die Schnauze voll vom Warten und bin ins Bett gegangen. 10 Minuten später klopfte es an meiner Tür und der Typ war zurück. Er meinte nur trocke : « Hey, die haben keinen Platz mehr für morgen, vielleicht den Tag danach ». Juhu! Das hätte der mir nicht vorher sagen können oder zumindest jemand anderem im Hostel mitteilen können ? Hätte ich das gewusst wäre ich mit Arielle und Hannah rausgegangen und hätte nicht wie ein Idiot den ganzen Abend gewartet!



Am nächsten Morgen bin ich früh aufgestanden und zum Strand gegangen wo ich einen ruhigen, sonnigen Morgen genossen habe bevor ich zurück zum Hostel ging um zu frühstücken. Arielle und Hannah waren total fertig weil sie bis 5h morgens raus waren und so hatten sie keine Lust morgens viel zu machen. Da ich jedoch sehr früh im Bett war, wollte ich unbedingt was unternehmen und so habe ich einen Roller gemietet und bin zur Handunungoda Teeplantage gefahren wo weißer und schwarzer Tee produziert wird. Es ist eine wunderschöne Plantage mit jeder Menge Teepflanzen, Obstbäumen und anderen Pflanzen wie Jasmin und Zimt. Die Tour war fantastisch und ich hatte einen tollen Morgen dort! :-D Sie gaben uns super leckeren Tee (eine Mischung aus schwarzem und grünen Tee) und einen tollen Schokoladenkuchen! ‹3

Danach wollte ich die anderen Mädels in Mirissa zum Mittagessen treffen, aber als ich ungefähr dort ankam, hatte ich einen Unfall mit dem Roller ; ich war zu weit gefahren und musste auf der Hauptstraße umdrehen und weil ich nervös war habe ich zu viel Gas gegeben und um nicht in den Graben zu fahren habe zu scharf gedreht und bin umgekippt... Mir ist eigentlich nichts passiert und der « Unfall » war auch absolut nicht schlimm, aber ich war in Schock und war froh, dass andere Touristen kamen um mir wieder hoch zu helfen (diese dummen Roller sind richtig schwer!). Ich hatte einige dicke Kratzer am Bein und an den Händen und auch der Roller war ziemlich zerkratzt, aber alles halb so schlimm. Ich bin dann zu den anderen am Strand gegangen und Arielle bestand darauf mit mir zum Krankenhaus zu fahren damit meine Wunden richtig ausgewaschen werden. Das war ein Abenteuer, so als würde man 100 Jahre in die Vergangenheit reisen ; das Krankenhaus und das Personal sahen aus als wären sie noch vom 2. Weltkrieg! ^_^

Arielle und ich sind dann zurück zum Hostel gefahren und ich habe den Typ angerufen, der mir den Roller vermietet hatte. Er und sein Boss haben sich dann den Roller angeschaut und ich hatte voll Angst, dass es richtig teuer werden würde, aber glücklicherweise fanden sie einen lokalen Typen der ihn für nur 3800R (= +/- 20€) reparieren würde. Gott sei Dank, das rettete mein Weihnachtsfest! :-D

Später den Nachmittag sind Arielle und ich dann für ein spätes Mittagessen ausgegangen und wir haben uns eine leckere Flasche Wein gekauft. Es stellte sich zu unserer Freude heraus, dass der Wein in Weligama nur knapp 2000R kostete (+/- 10€)! :-D Als jeder geduscht hatte und fertig war haben wir uns dann 2 Tuk Tuks genommen und wir sind zum « Doctor’s House » gefahren um in diesem Hostel Mitch und Janine fürs Abendessen und auf ein Bier zu treffen (sie wohnten dort). Das Doctor’s house ist ziemlich bekannt und es waren jede Menge Leute da, vor allem weil dort an diesem Abend ein richtig gutes Jazz Konzert stattfand. Wir saßen im Gras, spielten Karten, aßen und tranken ein paar Bier und es war ein richtig schöner Abend! :-) Wir waren aber alle ziemlich k.o. und so sind wir relativ früh wieder gegangen. Es war zwar ein richtig cooles Hostel aber weil so viele Leute dort waren (viele Familien), war es unmöglich Leute dort kennenzulernen ; man musste schon mit einer Gruppe da sein, sonst wäre es ziemlich langweilig gewesen. Wir waren aber eine coole Gruppe und hatten einen schönen Abend mit guter Musik. :-D

Die anderen waren ziemlich müde und sind sofort ins Bett gegangen, aber Arielle und ich sind noch etwas aufgeblieben um mit den anderen im Hostel zu erzählen und um ein paar Gläser von unserem Wein zu trinken. Es war eine ganz gute Atmosphäre mit Daniel aus Australien und ein paar anderen Leuten. Irgendwann kamen wir auf das Thema Weihnachten - es war ja schon der 23. - und ein Mädel wollte uns unbedingt dieses lustige Weihnachtslied vorspielen. Sie fragte dann das Personal ob sie es über die Anlage laufen lassen kann, aber die sagten sie dürfe das nicht. Die Musik war nicht die Beste und dieselbe, die schon den ganzen Tag lief, und Daniel ging dann irgendwann fragen ob wir sie ändern könnten. Alle Gäste waren damit einverstanden, aber das Personal war super unfreundlich und sie sagten, dass das ihre Musik sei (sie saßen alle zusammen, aber getrennt von uns Gästen) und wir sie nicht ändern dürfen. Der Manager kam zu uns und war echt unfreundlich zu uns ; wir fragten ob wir wenigstens an Weihnachten ein bisschen Weihnachtsmusik hören könnten, aber er meinte nur : « Wir feiern hier kein Weihnachten! ». Wir waren echt sauer, wie kann das Personal eines Hostels nur so unfreundlich sein! Arielle war so böse, dass sie ihren Lautsprecher holen ging und wir dann ihre Musik in unserer Ecke liefen ließ. Daraufhin stellte das Personal ihre Musik nur lauter, war echt bescheuert und kindisch war! Wir waren außer uns vor Wut, vor allem Arielle! Wir sind daraufhin ins Bett gegangen und Arielle hat eine richtig richtig schlechte Bewertung für das Hostel geschrieben und sie überall veröffentlicht : auf Google, Tripadviser, Facebook und Instagram! ^_^



Am nächsten Morgen hat Arielle ihren Kommentar den anderen gezeigt und sie anderen Mädels waren geschockt so etwas von ihr zu lesen, normalerweise ist sie das liebste und süßeste Mädel überhaupt! ^_^ Naja, sie verdienten es! Vor allem als wir hörten dass nachdem wir ins Bett gegangen sind, das Personal mal wieder verschwunden ist und als Daniel sich dann hinter der Theke Wasser holen ging er total dumm vom Manager angemacht wurde er wäre ein Dieb und er wäre genau der Typ Mensch der das Hostel bestehlen würde und er würde am nächsten Tag besser gehen! Könnt ihr euch das vorstellen!? Daniel hat sich dann am nächsten Tag beim Manager entschuldigt, obwohl es ja nun wirklich nicht seine Schuld war, dass kein Personal im Hostel war! Was für ein Hostel, also ehrlich!



Nach dem Frühstück sind wir 5 dann mit dem Bus nach Galle gefahren wo wir noch last minute Weihnachts-Shopping machen wollten. Leider ging es Romi nicht besonders gut und die Busfahrt machte das absolut nicht besser, also ist sie sofort wieder zurück zu ihrem Hostel gefahren als wir ankamen... Also waren es nur Arielle, Denise, Hannah und ich in Galle. Galle ist ein sehr schönes kleines Städtchen und es ist richtig europäisch ; man könnte meinen man wäre irgendwo in Portugal oder in Südfrankreich! ^_^ Wir hatten einen sehr schönen relaxten Morgen dort und dann - zu meiner großen Überraschung und Freude! - traf ich ganz zufällig auf Max, einen guten Freund aus der Schweiz! :-D Er hatte mir ein paar Tage vorher geschrieben er sei in Sri Lanka, aber ich hatte total verpennt ihm zu antworten, aber das Schicksal hat uns dann in Galle doch noch zusammen gebracht! :-D Er ist dann den Rest des Tages mit uns zusammen rum gelaufen und wir hatten eine ganz schöne Zeit zusammen. Leider schlief Max in Galle und es war zu weit von Weligama weg, sonst hätte er vielleicht mit uns Weihnachten gefeiert. Naja, ein anderes Mal ; es war auf jeden Fall super ihn nochmal gesehen zu haben! :-D



Als wir aus Galle zurückkamen haben wir dann noch etwas letzten Alkohol eingekauft für unsere Weihnachtsfeier denn am folgenden Tag - an Weihnachten - würden alle Weinläden geschlossen sein. Und dann, nach einer guten Dusche, war es endlich so weit : Weihnachten! :-D Wir haben uns für einmal Kräcker und richtigen Käse gegönnt, Prosecco und leckeren Wein und wir haben Geschenke ausgetauscht! :-D :-D :-D Wir hatten gewichtelt und so bekam jeder ein tolles Geschenk im Wert von 5$. Ich habe wunderschöne Ohrringe mit richtigen Edelsteinen von Hannah bekommen (kleine Edelsteine sind in Sri Lanka richtig billig) und ich liebe sie! ‹3

Wir haben ein paar Stunden mit den anderen vom Hostel verbracht, zusammen viel gelacht, getrunken und Weihnachtsmusik gehört, aber dann haben die anderen gegrillt - das Hostel hatte nun beschlossen doch etwas zu Weihnachten zu organisieren, aber wir hatten keine Lust darauf - und wir sind dann zum N°1 Roti Shop in Mirissa gefahren wo wir 2 Deutsche getroffen haben die wir von irgendwo kannten. Das Essen da war richtig klasse, aber wir hatten ja auch schon ein paar Gläser Wein intus. ;-) Dann sind wir zum Strand gegangen und zwar in die Bar wo die Mädels 2 Tage vorher Party machen waren. Es war allerdings tote Hose dort und wir haben bloß Karten gespielt bis Arielle und ich dann den Strand entlang gelaufen sind bis wir endlich die Party fanden und dort war es richtig klasse! Wir haben die ganze Nacht getanzt, getrunken und es richtig gut gehabt! :-D Das war mal ein richtig geiles Weihnachtsfest! :-D



Am 25. Dezember, an Weihnachten, sind Arielle und ich relativ früh aufgestanden denn um 10h hatten wir einen Termin für Ayurvedic Massagen. Wir sind zu einem Massagestudio gegangen das Hannah uns empfohlen hatte und es war richtig gut! Die Massage und der Tee den wir dort bekamen waren perfekt um wach zu werden und gegen unseren Kater. ^_^ Es war in Mirissa und wir sind dann einfach dort am Strand geblieben und haben unseren Kater im kühlen Meer und auf den Liegestühlen irgendeines Resorts auskuriert! ^_^ Die südliche Küste von Sri Lanka ist berühmt zum surfen und wenn man mal da war, dann weiß man warum : die Wellen sind zum Teil richtig brutal, wie hier in Mirissa. Ich bin so oft von den Wellen getroffen und durchgerüttelt worden, dass ich meine Sonnenbrille mehrmals verloren habe (zum Glück schwimmen sie und Arielle hat sie wieder gefunden) und 2 Mal sogar meinen Bikini! :S ^_^

Gegen 13h sind dann die anderen zu uns gestoßen ; Hannah verbrachte den Morgen mit Tom und Denise und Romi hatten ihre erste Surfstunde (sie liebten es und nahmen am nächsten Tag noch eine). :-) Wir hatten alle ziemlichen Hunger und wir wollten Take-Out vom N°1 Roti Shop haben um das am Strand zu essen, aber sie machten kein Essen zum mitnehmen.... Also sind wir zu einem Restaurant am Strand gegangen, Zephyr, wo wir das absolut beste Weihnachtsessen gegessen : gegrillten Königsfisch mit Fritten und frischem Salat, unglaublich lecker! :-D

Danach sind wir zurück zum Hostel gegangen um zu duschen und um noch etwas von unserem restlichen Alkohol zu trinken. :-) Zum Abendessen sind wir dann zurück zu Meewitha gegangen, dem lokalen Restaurant wo wir schon an unserem ersten Abend in Weligama waren. Das Essen war richtig gut und wir trafen auch die 2 Deutschen wieder, mit denen wir am Abend vorher schon unterwegs waren. Die anderen waren danach ziemlich müde und wollten ins Bett gehen und so habe ich dann nur noch etwas Zeit mit Charlie aus London und einem Deutschen an der Bar unseres Hostels verbracht, bevor auch ich ins Bett ging. Es war auch ein sehr schöner 1. Weihnachtstag und ich bin sehr froh, glücklich und dankbar mit diesen 4 Mädels gefeiert haben zu können! :-D ‹3



Am nächsten Morgen haben wir uns beim Frühstück viel Zeit gelassen und haben gemütlich unsere Rucksäcke gepackt. Gegen 11h haben Arielle, Hannah und ich dann Denise, Romi und Charlie getroffen, die surfen waren und wir haben unseren letzten gemeinsamen Kaffee getrunken. Es war sehr traurig uns dort von Denise und Romi zu verabschieden, wir hatten 3 Wochen zusammen verbracht den Süden von Sri Lanka zu entdecken, zu wandern und zu feiern. Es war eine tolle Zeit mit ihnen und wir sind gute Freunde geworden. Ich bin allerdings sicher, dass wir uns bald wiedersehen! :-D



Um 13h haben Arielle, Hannah und ich dann den Zug nach Colombo genommen und - wie immer - war der Zug mal wieder total voll und wir bekamen keinen Sitzplatz... Wir wurden sogar von Arielle getrennt aber zum Glück bekamen Hannah und ich irgendwann einen Sitzplatz in der Tür des Zuges. Hannah hat ihre Musik mit mir geteilt und wir haben lautstark 80er und 90er Musik gesungen (Backstreet Boys, Spice Girls, ...) ! Hahaha

In Colombo haben wir dann ein Taxi zum Flughafen genommen und schlussendlich haben wir Sri Lanka dann um 11h verlassen um nach Thaïland zu fliegen. Es war ein lustiger Abend und wir hatten eine guten Flug! :-)



Sri Lanka war defintiv eins meiner Lieblingsländer auf dieser Reise! Es ist ein unglaublich schönes Land mit vielen Reisfeldern, Küsten, Stränden, Bergen und Wäldern. Die Leute dort sind super nett - sogar die Tuk Tuk Fahrer sind okay - und das Essen ist einfach das Beste! Es ist super lecker, gesund und hauptsächlich vegan. Ich kann euch nur empfehlen mal dorthin zu fahren und dieses wunderbare Land selbst zu entdecken solange es noch nicht zu touristisch ist! :-D ‹3


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