Dingboche (4.410m)


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Asia » Nepal » Dingboche
March 16th 2012
Published: June 20th 2017
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Geo: 27.8925, 86.8447

Wie immer ist das Aufstehen am Schlimmsten: raus aus dem halbwegs warmen Schlafsack und rein in die kalten Klamotten. Selbst das Mitnehmen der Kleidung in den Schlafsack bringt nicht wirklich etwas und mit den Stiefeln geht es ja eh nicht.

Um 8:00 Uhr brechen wir abermals auf. Die Strecke, die wir heute laufen ist die bisher schoenste und wird von A-Z begleitet von schoenstem Sonnenschein. Was die Strecke so schoen macht ist die Abwechslung: von grossen Flaechen und Haengen, zu Ebenen, Nadelwald –alles ist dabei. Natuerlich auch der Fluss, den es ein weiteres mal zu ueberqueren gilt, was abermals etwas frustrierend ist, bedeutet es doch ein ganzes Stueck, was man nach Oben bereits geschafft zu haben meint, wieder runter zu muessen – und noch viel schlimmer – spaeter auch wieder hinauf.

Bevor wir wieder runter muessen zum Fluss, was mir eigentlich sehr gelegen kommt, weil ich wieder leichte Kopfschmerzen bekomme und da das etwas tiefer gehen ja durchaus hilft, bietet sich uns ein besonders schoener Anblick, der mich an Roni denken laesst: am Hang weidende Pferde. Irgendwie sieht das wirklich so aus, als sollte das genau so sein.

Als wir nach etwas holprigem Abstieg auf Fluss-Niveau sind, bin ich froh dass wir rasten koennen und goenne mir als Energieschub einen Snickers. Vor dem Anstieg der nun auf uns wartet habe ich mir das auch verdient, finde ich. J

Der Aufstieg ist dann schwer wie erwartet, allerdings abermals nicht so schlimm, wie der Anstieg nach Namche Bazar. Gut so.

Trotzdem voellig abgekaempft kommen wir dann in der Family Lodge an, wo leider in den folgenden Stunden nicht im Traum daran gedacht wird den Ofen anzumachen und fuer familiaere Waerme zu sorgen.

Wir –bzw Netti – haben zwar mit Maccaroni mit Thunfisch die bisher leckerste Mahlzeit auf dem Trek und beschliessen ueberhaupt nur noch Thunfisch Gerichte zu essen, weil die wenigstens nach etwas schmecken; frieren aber gewaltig.

Gegen 17:00 Uhr wird dann doch noch der Ofen angeschmissen, nur entwickelt der irgendwie gar keine wirkliche Heizkraft und so verlassen wir die 40 Mann (und Frau) starke Truppe der Geologen der Uni Hamburg (die Welt ist ja so klein) und verabschieden uns in Richtung Bett – und Schlafsack.


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