Nara mit Midori. 2 Minutes of fame


Advertisement
Japan's flag
Asia » Japan » Nara
October 25th 2014
Published: October 25th 2014
Edit Blog Post

Am Donnerstag hatten wir einen Tagesausflug nach Nara mit Midori geplant. Wir freuten uns schon sehr auf den Tag, da wir Midori seitdem sie im Juni zurück nach Japan gegangen war, nicht mehr gesehen hatten.

Wir trafen uns am Bahnhof in Nara und nach einem kurzen Bentobox shopping im ersten richtigen Supermarkt, den wir in Japan besucht hatten, ging es schon auf große Tempel Runde. Das erste Foto haben wird beim Affenteich (unser Maskotchen) gemacht. Wie die meisten japanischen Tempelanlagen gehört in Nara ein großer und weitläufiger Garten dazu. Das besondere in Nara sind die dort lebenden Hirsche. Die sind an Menschen so gewöhnt, dass sie sich streicheln lassen. Ihr Verhalten ist mit dem von Ziegen vergleichbar, denn die freßen fast alles und man muss beim Essen im Park tierisch aufpassen, ansonsten wird man gezwungen sein Essen zu teilen.

Hauptziel war der Todaiji-Tempel, der Japans größten bronze Buddha beherbergt. Ich hatte geglaubt der Größte stehe in Kamakura. Es war ein imposantes Kunstwerk.

Nara ist ein sehr beliebtes Reiseziel für Touristen und Schulklassen. Anscheinend hatten die Shüler die Aufgabe mit Ausländern Englisch zu sprechen und sie dann um ihre Unterschrift zu bitten. So wurde Midori zu "Claudia" aus Österreich und wir mussten Autogramme geben wie Hollywoodstars. Jetzt versteh ich warum die Promis Bodyguards brauchen 😉.

Wir haben uns in der Umgebung noch einen schönen Park angeschaut und einen Kaffee genossen. Dabei diskutierten wir ausgiebig über die Unterschiede der westlichen und der japanische Kultur. Alex war am meisten vom iced coffee irritiert, den man bei uns eigentlich bestimmt bestellen muss, und hier steht er einfach immer zur Auswahl.

Zum Abendessen gabs am "Tisch" selbst gebratenes traditionelles Kansai Omlett, dass harte Arbeit darstellte, aber sehr gut und reichlich war. Dazu genoßen wir Pflaumenwein(sake) mit Soda und on the rocks.

Auch der Abschied am Bahnhof wäre bald feucht vor Tränen geworden, aber wir werden Midori hoffentlich bald mal wieder in Innsbruck zu Besuch haben.

Fazit: Nara wäre ohne unsere Begleiterin halb so schön gewesen.


Additional photos below
Photos: 5, Displayed: 5


Advertisement



Tot: 1.642s; Tpl: 0.081s; cc: 9; qc: 53; dbt: 0.0287s; 1; m:saturn w:www (104.131.125.221); sld: 1; ; mem: 1.4mb