Before Sunrise


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Japan's flag
Asia » Japan » Nara » Nara
August 10th 2015
Published: August 10th 2015
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Umzug und Neuplanung der Reisepläne, weil wir jetzt in einem feinen Tatamizimmer schlafen und das Hostel in Kyoto auswärts läge, schlafen wir in Osaka und pendeln die nächsten 2-3 Tage nach Kyoto. Nach der Umbuchubg gehts ab zum Bahnhof nach Nara, wo wir zum typischen Tempelnationalpark, der Wiege der japanischen Kultur fahren. Bei 40Grad wird gewandert und geschwitzt, der Riesenbuddha angeschaut und entspannt herumgewitzelt. D probiert alte Herrschaftsgewänder an und der letzte der wahrscheinlich im dreistelligen Bereich liegenden Tempel wird bestaunt, diesmal mit fünfstöckiger Pagode. Nara ist eben süß und historisch. Dramatische Klavermusik überall! Aber wir sehen Nara nicht nur von seiner klassischen Seite, sondern auch die moderne, junge Seite, als wir in kleine Hinterhoflokale nach Ds Bauchegfühl stolpern, um Ramen und Udon zu essen. Was Authentischeres wird man als nicht Japanisch sprechender Tourist wohl nicht bekommen, findet D. Nach dem Essen entdecken wir die feminine, japanische Seite in uns und kaufen ein (was, wird nicht gesagt, ein bisschen Überraschung muss ja bleiben). Am Weg zum Lichterfest (juhu, einmal sind wir nicht zu früh oder spät da), sehen wir noch Teigklopfer, die MochiTeig zubereiten (Video). Photos zum idyllischen Lichterfest dann anbei, man merkt schon: Nara ist unser neuer japanischer Liebling.
Japan hat generell hohe Strafen auf Müllablagerung in der Öffentlichkeit, hat aber einen extremen Müllkübelmangel, weswegen wir unseren eigenen Müllsack geschlagene 8 Stunden herumtragen. Bs Hennatatoos auf den Händen schocken alle Japaner. Schon das Fingerabdrucknehmen am Flughafen war schwierig, Geld will eh niemand von ihr in die Hand nehmen, alle sind schockiert. Nein, das sind keine Stigmata und nein, wir sind nicht bei der Mafia.
Gegessen wird am Heimweg von Nara im Zug (wir bösen Nicht-Einheimischen, das tut man doch nicht) Gyoza, Kimchi und Sushi (6 Varianten). Zu müde für Umeda, den letzten Stadtteil Osakas, den wir sehen wollen, fahren wir auf langen Umwegen (Lachanfall wegen dem Stationsnamen: Ashiharabashi und einer S-Bahnstation mit dem Namen Fukushima, die uns Angst einjagt, dass wir nicht mehr heim finden) nach Hause, waschen Wäsche und träumen von Lichtern, Geräuschen und Fisch.


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