Von Fuji-san bis zur Handwerkskunst der Meijizeit


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November 6th 2014
Published: November 6th 2014
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Am 4.11 bin ich um 5:30 aufgestanden, um so früh wie möglich nach Mishima zu fahren, um mich mit Haga-sensei zu treffen, der eine Hakone Besichtigung geplant hatte. In der Aula des Hotels wurde ich von einem Weihnachtsbaum begrüßt, und ich dachte, dass in Europa es jeder zu früh findet, wenn im November die Schokolade verkauft wird. 10 Minuten später habe ich ein Ungetüm von einem Baum in der Eingangshalle einer Firma gesehen.

In Mishima war ich kurzzeitig orientierungslos, doch glücklicherweise war mein Führer für den Tag gleich zur Stelle. Er hatte geplant eine gesamte Rundfahrt um das Hakonegebiet zu machen. Das Wetter war ein schöner angenehmer Herbsttag und ich habe zum ersten Mal die richtige Herbstfärbung Japans gesehen. Es ist wirklich sehr schön, aber ich habe mir gedacht, dass wir das auch haben könnten. Unsere Lärchen werden gelb, der Ahorn rot, die Buche braunorange und andere Bäume bleiben Grün. Aber durch die Monokulturen ist das leider verloren gegangen.

Außerdem habe ich wirklich Fuji-san gesehen. Ich hatte nicht gedacht, dass ich ihn überhaupt sehe, aber das Wetter war perfekt und durch die Rundfahrt konnte ich ihn aus unterschiedlichen Winkeln sehen und fotografieren. Wir machten so viele Stopps, dass ich nicht alles aufzählen kann. Das ungewöhnlichste waren die schwarzen Vulkaneier. Ich habe vorher nachher Fotos. Ihr müsst entscheiden ob ihr es essen würdet?

Wir machten eine Seilbahnfahrt, besuchten einen Tempel, spazierten auf der alten Straße die Kyoto und Tokyo verband, besuchten einen alten Checkpoint, aßen Curry und machten kurz Rast im Haus von Haga-sensei.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich gedacht, dass der Tag nicht besser werden könnte, doch wurde ich eines besseren belehrt. Haga-sensei brachte mich in ein Museum, in dem er als Voluntär arbeitet. Dort war eine Ausstellung zur japanischen Handwerkskunst der Meijizeit. Das interessante ist, dass viele dieser Künstler früher Waffen und Rüstungsschmiede waren, und durch die Gesetze ihre Arbeit verloren. Anstatt zu jammern, haben sie ihre Fähigkeiten für Kunst eingesetzt. Ich war noch nie so beeindruckt von einer Ausstellung, dass ich mir ein Buch mit den Stücken gekauft hätte. Um das richtig zeigen zu können, braucht man gute Aufnahmen und die findet man nur im Buch.

Haga-sensei brachte mich zum Bahnhof und ich dankte ihm von Herzen und machte mich auf nach Hakata. Die letzte Stadt die ich besuche bevor ich nach Hause fahre.


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