von Java, Bali, Lombok, Sir Lanka zurueck nach Indien in Ammas Ashram und zur Yogatherapieweiterbildung


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February 19th 2013
Published: February 19th 2013
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Wow ewig nicht geschrieben, 4 monate oder mehr, das letzte mal glaube ich als ich in Yogyakarta gerade aus dem Krankenhaus rausgekommen bin. Viel ist passiert und vieles werde ich mit sicherheit nicht im blog schreiben koennen, da verdraengt, vergessen, nicht fuer den blog erlaubt oder nur im tagebuch enthalten, aber ich gebe mein bestes.

Nach 14 ungewollt langen Tagen in Yogyajakarta, obwohl ich am Ende zwar wieder fast fit und reisefaehig war, bekam Dahyana eine Blasenentzuendung und wir mussten wieder ins Krankenhaus, da die Schmerzen zu heftig waren. Wollten wegen meines schlechten Arztes und der falschen Medikation vermeiden mein krankenhaus vermeiden, mussten aber nach zwei Krankenhauesern ohne die entsprechenden Aerzte wieder ins bekannte Krankenhaus und treffen wieder viele bekannte dort, und den ersten den wir treffen, war mein Arzt. Wollte noch eine grosse Beschwerde schreiben, aber dachte mir dann doch, bevor ich damit seine Karriere schaedige, vielleicht lag ja ich doch falsch….. egal. Hauptsache wieder fit.

Also ging dann im voellig ueberkuehlten Zug (da leider nur noch aircon und keine normale klasse mehr frei war) ueber 12 lange Stunden ans Ende von Java, wo wir uebernachtet haben und dann frueh am naechsten Morgen mit der Faehre dann aufs wunerschoene Bali uebergesetzt sind. Dann ne tolle busfahrt ueber die selbst in der Trockenzeit meist gruenen Insel und machten dann erste Station im Norden, wo es angeblich noch untouristischer und urspruenglicher sein soll, was es wohl auch war, aber dennoch schon ordentlich was los ist, und das in der Nebenzeit, also Hauptsaison waere das nix fuer mich. Dayhana wollte unbedingt bali mal sehen, ich kannte es ja schon ein bisserl, aber dachte, wer weiss vielleicht kann ich ja dismal besser damit, besonders wenn zu viele touristen da sind und dann noch ein bestimmter schlag, das ist immer eine herausforderung fuer mich.

Achja das dorf hiess lovina, vulkanische Sandstraende, tolles wasser und direkt hinten dran geht das bergige Inselinnere los, mit vielen gross, haeufig noch aktiven Vulkanen, Reisterassen, TEmpeln, Seen und Wasserfaellen, was wir auf verschiedenen Motorradtouren erkundet haben. Da es schon der Anfang der Monsunzeit war, haben wir auch gehoerige heftige Regenschauer mit machen duerfen und das im Gebirge auf fast 1500m von 0m war nicht immer so spassig auf dem motorrad, teils sehr kuehl, aber auch aufregend und immer wieder wunderschoen. Wasserfaelle baden und 2 stunden brauchten wir dringend heissen tee um uns aufzuwaermen, so krasse unterschiede waren das. Die menschen sind hier echt sehr freundlich (geblieben), trotz tourismus. Nach 5 tagen , darunter auch die Reiseorga, wie kommen wir vor weihnachten zurueck nach Indien ins Amma ashram und das noch innerhalb der “60 Tage aus Indien draussen sein muessen Zeit”, die damals noch galt. Hat uns einige Muehen und graue Haare gekostet, hatten uns damals zum Glueck auf unsere, oder mehr auf dahyanas Intuition verlassen, die visabeantragung in sri lanka zu machen, aber dazu spaeter mehr.

Von dort ging es dann weiter nach Ubud ins Kulturzentrum, im Inselinneren. Wow echt schoen, aber touristisch echt noch mal ne andere dimension, aber wir koennen uns ja anpassen. Zum leben vielleicht gar nicht so schlecht, da man hier bestimmt von yoga und alternativem heilen leben kann. Die touristen bezahlen hier richtig viel geld dafuer, fast schon westliche preise, unfassbar.

Wir haben zu aller erst einen weiteren heilkurs mitgemacht, den wir schon laenger interessant fanden, access consciousness, oder the bars, hier koennen ueber akkupressurpunkte am Kopf alte Themen verschiedenster Natur geheilt werden, mehr dazu nicht, muss man ausprobieren, aber wirkt kann ich nur sagen, wie so vieles, nicht immer einfach zu glauben, vom verstand her zu verstehen, aber es funktioniert und heilt…. und natuerlich fuer den behandelten entspannung pur.

Dann ein wenig durch die Natur mit dem Motorrad . wunderschoene homestays bei denen man wohnen kann und alles voller singender voegel. Von da ging es dann weiter mit Bus und 5 Stunden FAehrfahrt von Bali nach Lombok, mit einigem Wellengang. Am Hafen hatte ich ne heftige Auseinandersetzung mit der lokalen Minibus/ taximafia, die unverschaemte Preise von uns wollten. Dahyana hatte schon angst vor ner SChlaegerei, so was hatte ich auch noch nie erlebt, indonesier gehoeren fuer mich mit zu den freundlichsten voelkern, aber willkommen auf Lombok fuehlten wir uns anfangs nicht. Dayhana habe ich im kleinen shop am hafen gelassen und bin ins dorf gelaufen um uns einen normalen Taxi zu holen, den ich auch fand, aber der wurde dann auf boese art von der lokalen taxihafenmafi verjagt, aber es war es wert, denn dann bekamen wir den normalen preis. Aber nach den ersten 500metern stieg noch ein weiterer indonesier zu und wir hatten kein gutes gefuehl und gaben dem fahrer zu verstehen, dass er uns sofort rauslassen sollte. Vielleicht zu vorsichtig, aber besser so. Witzigerweise 50m von meinem netten taxifahrer vom dorf, der uns dann auch nach langen discussion mit dem taximafiafahrer dann auch fahren durfte. Was ein start….

Ging dann in ein kleines staedtchen noerdlich von mataram der hauptstadt, schoener strand, aber wir brauchten den stop um unser visum um weitere 4 wochen zu verlaengern, und mit dem noetigen offiziellen aufpreis bekommt man das dann auch noch am gleichen tag mittags ausgehandigt, bakschisch offizielle art. Mal wieder ne tolle motorradtour durch die hauptstadt, hospitaeler besichtigt, da ich mir nun im 2 wochen abstand die thromboziten im blut untersuchen lassen musste, und diese waren weiterhin, obwohl ich weiterhin fit war, leider ganz schoen im keller, kein gutes gefuehl, vor allem weil wir ja nun fuer 2,5 wochen auf die kleine gili air insel wollte, nur mit basis medizinischer versorgung. Aber da es mir ja gut ging, sind wir dann auch nach gili air, vor Lombok, uebergesetzt mit einem kleinen voellig ueberfuellten boot. Nach fast 4 stunden hatten wir die ganze insel per fuss umrundet und durchquert um unserer paradiesunterkunft zu finden, hatte sich gelohnt. Denn es gibt dort an einigen flecken leider auch schon guesthouse neben guesthouse, kein spanien aber dennoch fuer solche inselparadiese zu viel. Haben dann was kleines gefunden, direkt am meer, traumhaft einfach nur. 2 ,5 wochen einfach top, viel yoga, meditation, schwimmen, schnorcheln, chillen, sonne tanken…… lecker essen. Unsere taegliche fruchtrationen konnte wir uns von einer netten lokalen familie abholen, taegliches ritual inmitten ihres kleinen anwesens bekamen wir unser kokosnuesse und kauften noch ein paar fruechte, und die wollten nie wirklich geld, gebt was ihr wollt sagten sie immer, wir wollen kein geschaeft hier machen, wie nett, das gibt es auch noch auch.

Ein wunderschoenen trip auf die nachbarinsel gili meno, die noch weniger entwickelt ist haben wir auch gemacht. Beim schnorcheln haben wir einige schildkroeten, viele grosse fische, wie z.b. barakuda und einen schwarzspitzen hai gesehen, wobei dayhana hier fast das herz stehen blieb, ihr erster hai und der war doch so klein, ca. 1 bis 1,5 m. war ueberrascht, das es dort noch flecken gibt, wo die korallen noch 100% intact sind, die hatte ich als ich vor einigen jahren mit eva schon mal dort war noch nicht entdeckt, sehr schoen. Am ende konnten wir noch becki, rebbeca wolfsmeier , eine alte freundin von der fachhochschule treffen, die als divemaster hier arbeitet, das hat mal richtig spass gemacht, wenn auch nur fuer 2 tage, aber immerhin.

Nach 2,5 wochen ging es wieder zurueck nach Lombok und dann am naechsten morgen mit zwischenstop und uebernachtung nach Kuala Lumpur weiter, dort bis in die Nacht etwas Sightseeing durch china town und zu den petrona towers, immer wieder beeindruckend, da Dahyana noch nie da war und dann frueh morgens weiter nach colombo, sri lanka, und dann mit dem bus ins landesinnere, die berge, ins wunderschoene candy, wo wir unser glueck fuer ein neues indienvisum probieren wollten, und das innerhalb der alten 60 tage regel. Und wir haben einen tag bevor wir zur visa behoerde sind, erfahren, dass diese 60 tage regel nun aufgehoben wurde, da die indische tourismusbehoerde gemerckt hat, das die tourizahlen wohl sinken, yipeeh. Nichtsdestotrotz war alles ein zitterspiel, hatten schon rausflug nach india gebucht, da kurz vor weihnachten und mein reisepass hatte nur noch 2 seiten frei, davon eine auf der letzten nicht ganz offiziellen seite. Hin und her, hiess es erst, geht nicht damit, dann hiess es die normalen 5 tage bearbeitungszeit plus puffertag die wir eingeplant reichen nicht, waren zwischen drin echt bei antragsabgabe schweissgebadet, mussten dann den antrag nochmal komplett online neu ausfuellen, da ein fehler drin, oder besser in jedem land anders gehandhabt, warum den standards… haha. und kurz vor ende des arbeitstages konnten wir alles abgeben mit einer persoenlichen zusicherung das alles gut gehen wuerde, haha. Aber was kann darauf schon geben, aber nun lag alles in gottes hand, wir haben getan was wir konnten.

Haben nun die zeit in kandy mit viel organisatorischen verbracht, ein wenig shoppen, ein paar ausfluege in nachbar kloester die in felsen geschlagen sind, zeit am schoenen see verbracht… kandy liegt wunderschoen in den Bergen an einem see, buddhistische kloester findet man haeufig. An einem tag hatten wir ordentlich glueck, waren mit dem lokalen bus auf ner einer tour zu einem felsenkloster und es hatte davor fast 3 tage ununterbrochen geregnet. Und auf der rueckfahrt passierten wir einen ort in dem eine schlammlawine einige stunden vorher nieder ging, leider auch mit einigen Toten, wie schlimm.

Am vorletzten tag ging es dann wieder zur visa behoerde und nach langem warten und verspaeteten eintreffen der paessé konnten wir es kaum glaubne, visa stempel drin und volle 180 tage, was ja das naechste grosse fragezeichen war, bekommen wir evtl. Doch nur 90 tage… so ging es am naechsten morgen gluecklich mit dem bus, auf den wir morgens um 6 uhr gleich zwei stunden warten mussten und wir unseren flug schon ohne uns abfliegen sehen haben, aber die 3 stunden zum flughaften hat er dann auf der fahrt verkuerzt und kamen doch noch rechtzeitig an. Achja und hatten ganz vergessen, gottes spiele manchmal. Hatten eigenlich einen flug nach Chennai an die suedliche ostkueste indiens mal gebucht und wollten dann mit dem nachtzug auf die andere seite zu ammas ashram zu kommen. Zugtickets wie meist nur auf langer warteliste seit einigen wochen, also risiko, aber was kann man tun, wird schon klappen. 4 tage vor ablflug aus colombo bekomme ich ne mail von der fluggesellschaft, der flug wurde von 3 uhr mittags auf 3 uhr nachts verlegt und ich habe gleich angerufen und mich beschwert, haette mit dem abholtermin unserer visas nicht geklappt, was ein stress. Aber da konnte nichts geaendert werden, aber dann fanden wir raus, das wir stornieren konnten mit vollem geld zurueck und haben einen flug fuer nach Trivandrum, kerala fuer nur wenig mehr geld mit viel glueck bekommen und der flughafen war nur 2 stunden entfernt von ammas ashram, so konnten wir dann sogar noch am 20.12. vor weihnachten dort eintreffen, yipeeh back to india, back to amma.

Es war so gut wieder dort zu sein, amma zu sehen, ihre darshans zu bekommen (umarmung und ihre blicke, ihr ansprachen zu hoeren,schwer in worte zu fassen), alte bekannte und freunde wieder zu treffen. Haben einen netten geburtstag verbracht, nichts besonderes, aber denoch schoen, ammas darshan erhalten, und gleich der erste anruf morgens um 4.30 als ich mich gerade fuer die puja fertig machte, wie nett. Danke jungs, hat mich sehr gefreut und ihr hattet einen netten wein…

Weihnachten und neujahr sind im ashram auch immer speziell. Sind viele westler und auch inder da. Gibt ein kulturprogramm, mit vielen taenzen, tollen theaterstueck, hoch professionell, gesang… und natuerlich immer um 12 nachts die amma ansprache und sie verteilt an weihnahcten danach noch kuchen. Habe dann im ashram noch einen 4 tagesyogakurs gemacht, wie immer sehr spannend und sehr speziell und besonders, da ammas yoga einzigartig ist.

Am 2.1. ging dann die 7 woechige grosse indien tour von amma los und wir waren beide total verwirrt, ob wir uns diese komplett zutrauen sollten, und bei mir noch dazu, hatte ja meine yogatherapieweiterbildung fuer 4 wochen geplant…. Haben uns bei abreise alles offen gehalten und sind die ersten beiden staedte pune und Mumbai privat mit dem zug nachgereist und wollten dann spontan entscheiden, ob wir auf die offiziellen tourbusse aufspringen. Um euch eine tour grob vorzustellen, die busfahrten auf der tour gehen teils bis zu 3 tage, geschlafen wird meist in riesigen hallen auf dem boden und es wird viel gearbeitet bis frueh am naehcsten morgen, aber jeder der auf einer tour dabei war berichtet, dass es das intensivste und beste was er je gemacht hatte, reinigung auf tiefster ebene. Amma hat sogar einen stop auf der kumb mela in allahbadh (groesstes spirituelles fest mit bis zu 12 millionen pilgern) gemacht und alle im ganges gebadet, wie krass, fuer alle indienfans unter euch, die damit was anfangen konnen.

Aber auch unsere zugreise von ammas ashram nach pune ueber 38 std. war tapas pur (also spirituelle arbeit oder verzicht, entsagung, schwer zu uebersetzen). Landen im abteil wo zwei relativ dicke alte inder liegen, alles blockieren und selbst nach vorzeigen unserer tickets es nicht fuer noetig hielten aufzustehen. Naja, dann wurde es eklisch, da teils wie die schweine gegessen und geruelpst wurde und unser abteil zum zirkus umfunktioniert wurde, alle kinder vom umkreis sprangen, schrieen auf unseren betten rum und das wurde selbst nach mehrmaligen eingreifen von mir nicht besser. Was lernen wir daraus, es liegt nur an unserem inneren, unserer einstellung, wir koennen das aeussere nur bedingt aendern, haben kaum kontrolle, muessen es haeufig akzeptieren, wenn wir es nicht aendern koennen, bringt nichts sich weiter aufzuregen. Am ende der reise hatten wir uns sogar angefreudet, und alle wollten mit uns spielen und bei uns sein, wie sich das drehen kann.

Die nacht war leider auch nicht gut, da viele inder nachts zu und ausstiegen und dies in einer lautstaerke sich dann noch anzuschreien, zu unterhalten, unfassbar, das wort ruecksicht scheint bei manchen im wortschatz nicht zu existieren. Um 24.00 nachts in pune angekommen, wollte wir eigentlich am bahnhof bleiben, da dort die hotels rund um die uhr offen waren, aber trafen eine von ammas nonnen und eine mitreisende die zu ammas ashram wollten, die aber angst hatten alleine ohne maennliche begleitung mit der rikscha zu fahren (da zur zeit leider in indien vermehrt vergewaltigungen berichtet werden, ob wirklich mehr stattfinden oder nur mehr mediales interesse, keine ahnung, schlimm genug). Naja was kann man tun, sie garantierte uns, dass wir im ashram schlafen koennen, was ich aber schon klar vorher wusste, dass das nicht geht, da voellig ueberfuellt sein wuerde durch die tourbusse, die bald ankommen wuerden. Ankunft im ashram dann um 1 uhr, hin und her, bekommen natuerlich kein zimmer, fahre dann mit nettem local um 2 uhr nachts mit dem motorrad durch die gegend um ein preisliche akzeptables guesthouse zu finden, klingeln die nachtwaechter in diesem aussenbezirk punes raus und finden dann was, so dass wir dann um 3 uhr nachts zum hotel laufen durften. Tja, das waren in kuerze die ersten 48 stunden unseren eigenen tour, oder besser touranfahrt. Aber alle erlebnisse dann vor ort, haben alles vergessen lassen. Und solche erfahrungen machen ja nur staerker.

Unsere weiterfahrt mit dem bus nach 2 tagen pune nach Mumbai war dann wieder tapas pur, hatten schlafentzug, aber der bus hatte wohl keine stossdaempfer und wir ueber den raedern, den rest muss ich nicht sagen und dann die hotel suche im prostituiertenviertel, wie wir spaeter herausgefunden hatten…..

Um euch mal ein gefuehl zu geben, das war die bisher groesste tour, 700 leute auf 11 buse aufeteilt…. Wahnsinn und vor ort immer riesige menschenmassen die amma von morgens frueh ueber den ganzen tag bis teils morgens um 6 sehen, mit ihr reden und ihre umarmung wollten. Ohne worte… fuer uns sehr intensive, tolle tage, sehr hart, da wir auch immer lange gearbeitet haben bis frueh in den morgen teils. In Mumbai war es witzig, wir waren fast in einen stundenhotel eingezogen, hatten uns schon gewundert, warum ne bar unten war und schon am tage als die music laut losging sind wir dann kurz vorm taschen abstellen im zimmer raus und haben dann festgestellt, dass in diesem ganzen bezirk es wohl nur ein hotel ohne prostitution gab, und da konnten wir dann gleich mal das doppelte zahlen, was e saber alle mal wert war…..

Hatte in diesen zwei tourstops sehr intensive begegnungen mit amma, was ich aber wenn nur persoenlich erzaehle, hier im blog nichts zu suchen hat, aber auch sehr amuesant war. Und am ende, am vorletzten tag auch dann meine innere verwirrung ueber die richtige entscheidung (tourteilnahme oder yogatherapiekurs) dann in einem traum meine klare antwort aus meinem inneren wahrnehmen durfte. Das war was ganz neues fuer mich, kannte ich bis daher nicht. Mehr dazu nicht.

30 stunden zufahrt zurueck in den sueden ins ashram. Fuehlte mich nicht so gut, dachte einfach war wohl doch zu viel fuer mich, hat sich dann aber nach durchfall und tests rausgestellt, dass ich mir amoeben, also parasiten eingefangen habe, oder besser mein immunsystem einfah zu geschwaecht war, selbst dran schuld, mal sollte doch langsam seine eigenen grenzen kennen. Wobei vielleicht haette ich die auch wenn ich total fit gewesen waere bekommen, ameoben sind schon aggressiv. Zum glueck hatte ich aber nur 2 tage probleme, auch wenn die lange im magen blieben, 4 wochen kraeutertherapie, aber war immer fit.

Dann also noch einige tage im ashram verblieben, das uebliche program und dann ging es in keralas norden, um meinen 4 wochen kurs yoga therapie zu absolvieren. Und vorab, es war genau richtig, diesen kurs aus heutiger sicht zu machen, auch wenn ich mit einigen dingen des lehrers und seiner art und weise gar nicht konnte und damit teils ordentlich probleme hatte, und damit war ich nicht allein. Egal habe einiges ueber mich lernen koennen und noch viel mehr neue yogaansaetze, wie man yoga therapeutisch einsetzen kann, um unsere sog. Lifestyle/ lebensstil oder psyschosamatischen krankeiten zu behandeln, nachhaltig zu heilen, krankeiten wie rueckbeschwerden, knie, nacken, diabetes, Menstruationsproblemen, allergien, asthma, magendarm, angstzustaende, Depressionen, burn out bis hin zu multiple sklerose, MD, Krebs , Arthritis und Alzheimer, ein weites feld, wo die Schulmedizin haufig nur symptome bekaempfen kann ode res nicht nachhaltig heilen kann. Was nicht heissen soll, das die schulmedizin nicht wichtig ist, aber ohne die wurzel zu beseitigen, werden solche krankeiten nicht in den griff zu bekommen sein. Und kurz gesagt, hier setzt die yoga therapie an. Meist kommen die krankeiten von dauerhaften stress (schnellem geist, nicht nur klassischem stress, zu viele gedanken, keine ruhe im geist….), was sich dann ueber verschiedene kettenreaktionen im koerper als chronische Krankheit manifestiert, kurz gesagt. Ohne den gesamten lebensstil inkl. unseren Geist (zusammenspiel aus verstand, intellect und emotionen) mit einzubeziehen, zu positivem denken hinzu erziehen, kann kein erfolg einkehren. Man kann es fast auch schon richtung lebensstilcoach nennen. Und hier werden dann die klassischen wie auch neuartigen yogawerkzeuge eingesetzt, wie z.b. koerper und atemuebungen, meditation, mantra rezitation, entspannung, energieheilungen mit Prana, singen, ernaehrungsberatung, intellektuelle beratung, selbstloses arbeiten, natur zeit, lebenssinn fragen klaeren, ein ganz breites feld, das dann auf den einzelnen und seine problem und vorlieben individuell zugeschnitten wird.….. spannend und herausfordernd.

Mal sehen wie sich das bei mir selbst und dann auch in meinen unterricht und meiner zukunft beim yogaunterrichten und ggf. Arbeit mit patienten zeigt. Spannende reise weiterhin.

Bin jetzt seit 3 tagen in varkala, super schooner strandort mit steilkloippen, dort hat dahyana gerade ihrern 4 wochen yogalehrergang angefangen, kann sie zumindest immer mal kurz sehen und mich ein wenig entspannen, bevor ich dann am Mittwoch wieder zurueck in ammas ashram gehen werde. Unser tolles timing, erst ich 4 wochen kurs und dann sie, aber geht schon.

Es bleibt spannend, konkrete plaene fuer die naechsten wochen gibt es keine, ggf. gehe ich mit amma auf eine tour, falls es noch eine geben sollte, ggf. Noch ne iyengar yoga weiterbildung, hier eher focus auf koerperliche ausrichtung und einsatz von hilfsmitteln, aber alles nicht fix. Und genauso wenig, wann ich wieder zurueck in Deutschland sein werde. Sehe Deutschland weitehrin als meine heimat, dort sind familie und freunde, aber noch kann ich es mir leisten hier zu sein und es tut mir und meiner entwicklung einfach so gut und ich sehe meine zukunft entspannter denn je. Alles wird/ besser ist schon gut und bleibt auch so, auch wenn manchmal der weg nicht immer einfach ist, aber das leben ist schoen.

Also euch allen alles gute und bis bald.

Euer

thorsten


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