Tag Baku 350 km


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May 15th 2017
Published: May 19th 2017
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Lahac: Gewürze und Tees
Schöner Morgen, Temperatur ok, nichts zu klagen.
Das Wichtigste: Sammys Geburtstag heute. Ich bin sicher, dass Wolfgang ihn mit Extra Streicheleinheiten verwöhnt.
Weiterhin Felder, Haselnussplantagen, Pferdekarren, ländlich - sittlich. Die Leute auf der Straße winken mir begeistert zu, ich winke zurück.
Dave hat mir einen Geheimtip gegeben und nach Ismailia, etwa halbe Strecke, bog ich nach N ab in den Kaukasus.
Zuerst Teer, dann Schotter und Lehm. Gut, dass es in der Nacht nicht geregnet hat.
Die Straße ist gesäumt von "Restaurants" und Teehäusern. Manche nur ein Samowar auf dem Holzfeuer, manche mit Tischen und Stühlen und sogar Tischtüchern.
Aber es war noch kein Gast da, erst bei der Rückfahrt waren Ausflügler zu sehen. Und offenbar ist draußen picknicken die zweite Lieblingsbeschäftigung hier.
15 km bis Lahac. Ich parkte Paulchen, riß mir die Jacke herunter und ließ alles Entbehrliche auf dem MR. SOFORT kamen Leute, boten mir Souvenirs Marke Hand Made aus China an und auch ein Zimmer zum Übernachten. Der Nachrichtenfluss im Dorf funktioniert bestens.
Das Dorf ist schmuck hergerichtet, Japan hat die Kanalisation bezahlt. Gewürze,Tee, Safran, und eben ""handgemachter""Chinakram.
Ganz am Ende der Straße arbeiteten noch zwei alte Männer an Töpfen und Tellern, die sie verzieren.

Ich kehrte um und wanderte zu Paulchen zurück. Inzwischen war dort ein Mann auf einem Esel eingetroffen, er posierte neben Paulchen und ließ sich mit seinem Smartphone abfotografieren. Ich durfte das dann auch und es entspannte sich ein Gespräch mit den Männern um mich herum. Komischerweise ist der Kontakt zu Frauen schwerer herzustellen. Die müssen halt arbeiten und haben keine Zeit für Gequatsche, wir lächeln uns nur zu.

Jedenfalls kam ich mit den Mannsbildern überein, dass der Esel der BMW von Lahac ist und Paulchen der von Deutschland. Auch meine Herkunft konnte befriedigend geklärt werden, ich konnte abfahren.

Die letzten 100 km vor Baku sind dann so, wie ich mir ganz Azerbaijan vorgestellt habe: baumlos, kahl, David nennt sie Badlands.

Am Abend hat David eine Orgie organisiert, einige der Gruppe und einige seiner Arbeitskollegen ais Baku. Ich blamierte mich bis auf die Knochen, als ich zu einem dieser Arbeitskollegen sagte, dass sein Englisch so gut sei. Er war sehr dunkelhäutig mit einer ausgeprägten Hakennase. Aber er war keineswegs einer der lokalen Mitarbeiter, er war aus Aberdeen.

Der Abend endete im Holiday Inn auf der Aussichtsplattform, von der aus man einen Blick über die ganze nächtliche Stadt hat.

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21st May 2017

Sogar Schotten können englisch....
Oh, habe ich gelacht!!!!!!!!!
21st May 2017

knurr
Ja lach du nur. Er hat sehr unschottisch ausgeschaut.
21st May 2017

knurr
Ja lach du nur. Er hat sehr unschottisch ausgeschaut.
21st May 2017

Hehehe....
Dave ist schottischer Herkunft und versteht kein schottisch, sein Großvater sprach kein Englisch.....

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