Die ersten Wochen in der neuen Heimat


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South Africa's flag
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December 29th 2009
Published: December 29th 2009
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Wow wie die Zeit vergeht, bereits sind wir seit einigen Wochen in Südafrika und endlich schaffen wir es unsere Internetseite in Betrieb zu nehmen. Wir werden versuchen während dem nächsten Jahr die Seite so ca 1 mal im Monat zu aktulisieren und mit Fotos zu unterlegen. Wir wünschen Euch viel Spass dabei unsere Eindrücke von diesem Land und Leute mitzuverfolgen.

PS: Unten findet Ihr noch 3 Seiten Fotos. Fuer alle die zu faul sind zum lesen.

Unser neues Zuhause



Nach Ramonas Ankunft sind wir in unser neues Zuhause in Paarl eingezogen. Ein kleines Hüttchen welches zum Guesthouse „Cascade Manor“ gehört. In dieser Ecke des Anwesends sind die Mitarbeiter des Guesthouses untergebracht und auch für uns hat es da noch ein Hüttchen frei. Die Natur die uns hier umgiebt ist einfach traumhaft schön. Wir sind am Fusse einer Bergkette, hören ein Wasserfall plätschern und sind umgeben von Olivenbäumen und Weintrauben, am Abend sieht man ausserdem tausende von Sternen am Himmel. Traumhaft und Natur pur... Den Pool und die sonstigen Einrichtungen des Guesthouses dürfen wir übrigens auch mitbenutzen.

Unsere Nachbarn


Wir haben hier auch ein paar sehr nette Nachbaren. So lebt eine Weisse Südafrikanische Famile neben uns
Unser Zuhause Unser Zuhause Unser Zuhause

Wohnzimmer
mit Ihrem 2 Jährigen Sohn JP. Mit Ihnen geniesen wir öfters ein Teil des tzpischen südafrikanischen Lebens - der Braai. Braai steht für Grillieren (oder wie die Deutschen unter Euch sagen grillen) und ist das typischste südafrikanische Essen überhaupt. Dank den einmaligen Fleischpreisen und auch die Qualität ist super. Der Kilo-Preis für Steak ist zum Beispiel ca. 10 Franken! Pouletbrüstchen so 4 Franken.. Da muss man einfach braiien;-). Die Besitzer des Guesthouses sind Volker und Maika - 2 Namibier mit Deutschen Vorfahren.

Unser Haus


Unser Häuschen ist auch gar nicht so schlecht. Zwar relativ klein (1 Schlafzimmer und kleine Küche). Wir haben uns aber schnell entschieden etwas mehr leben in die Bude yu bringen und haben gleich alle Wände angemalt. Das einzige was jetzt noch stört sind die Spinnen, Schlangen und Skorpione die hier rumschleichen - aber so ist es hald in der Natur.

Paarl


Die Stadt Paarl im übrigen ist eine relativ reiche Stadt mit vielen Weissen Einwohnern. Es liegt mitten in den Winelands in einer traumhaften Umgebung.
Die Stadt bietet aber sehr wenig an Möglichkeiten. Fast keine Bars, Kinos, Restaurants dafür ist sie sauber und relativ sicher.

Miau Miau


Wir haben uns
SissiSissiSissi

Ueseri chatz, die sissi:-)) der schwuule chritoph (der meistarbeitende arbeitskollege Ramonas) meinte, dass die katze soo haesslich ist, dass sie schon wieder total suess ist..:-) der hat ja keine ahnung! :-))
dann auch schnell ein Velo gekauft, damit wir auch hier ein bisschen Sport machen können. Ramona hat dann bei einer Velotour ein kleines verstörtes Kätzchen gefunden. Es war damals ca 2 Wochen alt und lag miauend neben einer Strasse. Wir konnten dann nicht anders als das Kätzchen nach Hause zu nehmen und wieder zu pflegen. Mittlerweile ist es wieder wohl genährt und zufrieden. Leider ist es aber immer noch sehr ängstlich und getraut sich fast nicht aus dem Haus (Stubehocker)... Ja und weil sie so ein Angsthase ist, haben wir sie auch gleich „Sissi“ getauft - die Sissi die ;-)

Neue Autos


Wir haben auch beide bereits ein Auto gekauft (anders geht das hier nicht). André fährt nun einen 95er Opel Kadett mit knapp 250tausend Kilometer und Ramona einen 97er Opel Astra. So haben wir uns doch unsere ersten Autos vorgestellt - alt und abgef** J

Ramonas Arbeit & Eindrücke


Hooi meine Liebsten zu Hause in der kalten Schweiz. Endlich habe ich ein wenig Zeit, um über meinen bisherigen Aufenthalt hier in Südafrika zu berichten. Keine Angst, ich werde dies nicht zu ausführlich machen, sondern hauptsächlich Fotos kommentieren ;-))

Zum wichtigsten: das Wetter ist immer
StaffpartyStaffpartyStaffparty

Staffparty von Ramonas neuer Gang: Alle meine Mitarbeiter wurden zu der alljaehrlichen Staffparty eingeladen, welche sie kaum erwarten konnten. Total chic gestylt gings mit dem Car los zu einem Rock-Circus-Musical, wo sich alle unkontrolliert betranken (die kennen echt kein Maas)..es war sehr lustig, bis auf die Heimreise (Details moechte ich euch erspahren, das kann man sich als zivilisierter Schweizer sowieso nicht vorstellen).. aber ich freue mich auf das naechste jahr:-)
gut;-)

Das 2. wichtigste: der Job ist auch fast immer gut, die Arbeit macht Spass, und die Frauen in der Küche sind hilfsbereit und herzlich!

Fairview ist eine grosse Wein- und Käsefarm im grünen von Paarl, eine gute Adresse, um Essen zu gehen oder wie ich, um zu arbeiten. Im ganzen Land kann man kaum gutes Brot kaufen, nur kleine, süssliche, weiche Weissbrötchen, vergleichbar mit Marshmellowns;-) Nichts für den verwöhnten Gaumen unsereins! Deshalb bin ich auch überaus happy, dass wir im Goatshed täglich frisches Brot backen, und das auch noch knusprig und vielfältig, alles was das Herz begehrt! Dementsprechend floriert das Geschäft: Jetzt, über Weihnachten und Neujahr bedienen wir täglich über 700 Gäste, vielleicht wären es sogar mehr, wenn das Goatshed nicht unter Platzmangel leiden würde.

In der Küche wirke ich mit ca. 20,vorwiegend Frauen, Mitarbeiter zusammen, die nicht immer sehr fleissig sind, aber auf welche im äussersten Notfall 100%!i(MISSING)gen Verlass ist!

Ein Arbeitskollege und ich haben uns dazu bereit erklärt, in unserer Freizeit das Goatshed zu verschönern, bzw. die alten Wände neu zu streichen. Das ist eine strenge Arbeit, aber es macht Spass, etwas kleines zu bewirken, wozu sich viele hier nicht die Hände schmutzig machen würden! Die Mentalität hier ist übrigens sehr interessant: Ich habe es schon öfters miterlebt, dass man den schwarzen Leuten den kleinen Finger reicht, und sie nehmen dankbar und ohne Gegenleistung beide Hände. Daran muss ich mich wohl noch gewöhnen! Wenn man ihnen Hilft, nehmen sie dies oft für selbstverständlich..

In meiner Freizeit gehe ich meist an den Strand und verbrenne mich;-))

Das Leben hier ist sehr schön, und ich bin ganz oft einfach nur glücklich!!

André‘s Arbeit & Eindrücke


Weihnachtaktion


Ich habe erst am 1.12. angefangen zu arbeiten und konnte vorher noch die schöne Zeit des Ferien machens geniessen. Ich habe mich dann aber riesig darauf gefreut wieder eine Aufgabe zu haben und wieder zu arbeiten.
Angefangen hat die Arbeit dann auch mit einem super Highlight. Die Firma für die ich arbeite (That’s Africa) ist auch sehr engagiert im Sozialwesen und unterstützt die Armen und vorallem die Kinder in den Townships (Ghettos Südafrikas). Als Weihnachtsaktion sind wir dann mit Weihnachtsgeschenken beladen und einem Zauberer und Weihnachtsmann in 2 Kindergärten in den Townships aufgetaucht. Die Kinder waren zwischen 3 und 9 Jahren und haben
sich riesig gefreut. Da ich der Weihnachtsmann war (siehe Fotos) haben mich die Kinder natürlich mit riesen Augen angeschaut und haben mich gedrückt und wollten ganz stolz meine Hände schütteln. Echt süss!

Die Kinder haben leider bereits von Geburt an nur wenig Chancen sich im Leben zu bewähren. Meist wachsen sie in ärmlichsten Verhältnissen auf umgeben von Kriminalität, Gewalt und Drogen. Das erschrenkende war, dass 40%!d(MISSING)er Kinder bereits mit dem HIV Virus infiziert sind. Mit nur (für unsere Verhältnisse) sehr wenig kann man hier jedoch schon viel bewirken. Einer der Kindergärten wurde von Kunden von uns - einem Schweizer Ehepaar finanziert und ist nun statt früher in einem Container in einem Haus mit fliessendem Wasser und farbigen Wänden zu Hause.

Arbeit


Bei der Arbeit bin ich im Moment noch viel am lesen und zuhören und schauen. Da ich ja im Moment vorallem die verschiedenen Destination kennelernen muss, damit ich diese auch verkaufen kann. Es macht Spass das alles über die Länder des südlichen Afrikas zu erfahren und ich freue mich dann natürlich auch daruaf das alles einmal zu besuchen.

Mein zweites Zuhause


Des weiteren habe ich nun auch zwei zu Hause. Der Arbeitsweg stellte sich als zu weit raus. Ich habe den Zug (zwar günstig aber dafür brauche ich am morgen 2 Stunden von Tür zu Tür) und das Auto (zwar jeden Tag Stau und brauchte so 70 min pro Weg - aber das grössere Problem sind die Benzinkosten
jeden Tag) probiert. Jetzt wohne ich bis Ende Januar bei Dave (habe ich in Kolumbien kennen gelernt) in Woodstock (Quartier Kapstadts nich zu weit vom Zentrum). Ja so habe ich zwar den Vorteil einen Wohnsitz in der Stadt und einen auf dem Land zu haben - muss aber dadurch natürlich immer hin und her
pendeln, packen usw...


Ja das war nun ein kleiner erster Überblick über unsere ersten Wochen hier in Südafrika. Natürlich haben wir noch ganz ganz viel anderes erlebt. Das
folgt aber im nächsten Update der Seite.

Wir wünschen Euch einen ganz guten Rutsch is nächste Jahrzehnt.. Rumba rumba und bis bald,


Ramona & André



Additional photos below
Photos: 57, Displayed: 27


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Ausflug nach HermanusAusflug nach Hermanus
Ausflug nach Hermanus

Ausflug nach Hermanus
Ausflug nach HermanusAusflug nach Hermanus
Ausflug nach Hermanus

Ausflug nach Hermanus um Wale zu beobachten. Nach langer Zeit haben wir dann endlich auch welche gesehen - aber trotzdem relativ weit weg.
Ausflug nach HermanusAusflug nach Hermanus
Ausflug nach Hermanus

Wer findet den Wal auf dem Foto :)
Jackass PinguineJackass Pinguine
Jackass Pinguine

Hat ca. 4000 an diesem kleinen Kuestenabschnitt (wir haben sie gezaehlt)


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