nach Marrakech 320 km


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Published: April 28th 2018
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Von unserem Hotel in Boumain Da des ging es immer am Hang entlang nach Osten. Geschlagene 33 km reihte sich eine Siedlung an die nächste. Das Tal der Rosen -dafür waren erstaunlich wenig Rosen zu sehen, nur umgefüllt Rosen entlang der Feldraine.
Überall würden Rosenprodukte angeboten - irgendwo müssen massenhaft Rosenbüsche sein.
Auch Arganöl wird viel verkauft.
Der Arganbaum kommt als Endemit im südwestlichen Marokko und südöstlichen Algerien vor; er kann in Höhenlagen von bis zu 1.300 Metern gedeihen. Auch wenn die Arganwälder wild und buschartig aussehen, so hat bis auf den heutigen Tag doch jeder Baum seinen Eigentümer, der strikt darauf achtet, dass kein Fremder die erntereifen Früchte aufsammelt.

Der Arganbaum wird auch als Tertiärrelikt angesehen. Schon seit 80 Millionen Jahren soll er in Marokko wachsen; im Tertiär bedeckte er wahrscheinlich große Flächen in Nordafrika und Südeuropa, im Quartär schrumpfte sein Verbreitungsgebiet aufgrund der klimatischen Abkühlung auf einige wenige Gebiete im Süden Marokkos, Algeriens und im Norden Mauretaniens.
Das Öl wird hochgelobt, aber wenn man die chemische Analyse anschaut, sind wesentlich billigere Öle besser - steht in Wikipedia.

Ait Benhaddou, ein typisches Dorf, das schon ganz verlassen war. Alle Bewohner sind auf die andere Flußseite gezogen in moderne Häuser. Dann wurde der Ort als Filmkulisse entdeckt (Sodom und Goorrha. Gladiator). Und jetzt wohnen 16 Familien dort und es wird fleißig restauriert. Das Ganze ist so etwas, wie ein bewohntes Freilichtmuseum und schrecklich überlaufen.
Das alte Dorf besteht aus mehreren eng aneinander gebauten und teilweise ineinander verschachtelten Wohnburgen (Tighremts). Deren Lehmmauern ruhen auf natürlichem Fels und haben eine Sockelzone größeren oder kleineren Findlingen. Die Bauten mit ihren Ecktürmen und Zinnen verleihen dem Ort sein wehrhaftes Aussehen, welches durch die Hanglage noch verstärkt wird. Die meisten Ecktürme waren im oberen Bereich mit geometrischen Motiven dekoriert, wobei die immer wiederkehrenden Rautenmotive als abstrahierte Augen gedeutet werden können und ursprünglich wohl eine apotropäische (Unheil abwehrende) Funktion hatten.
Die ursprünglich völlig fensterlosen Tighremts von Ait Benhaddou sind allesamt um Innenhöfe herum gebaut, durch welche Licht und Luft in die Stallungen und Lagerräume im Erdgeschoss sowie in die Wohn- bzw. Schlafräume in den oberen Geschossen gelangen konnte.

Durchquerung des Atlas beim Col du Tichka.
Super Hotel:Savoy Grand Hotel
Am Abend Souks


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28th April 2018

Laterne, Laterne...!
Tolle Bilder, meine Liebe! Diese Metall Laternen sind ja wohl zu schön! Das mit dem krakeelen der Vögel in der Nacht hätte ich dir sagen können, hihi! Und ich erinnere mich sehr gut an eine schlaflose Nacht im Zelt in Nordnorwegen. Ich hatte mein Zelt auf einem Vorsprung mit atemberaubendem Blick auf die Barentsee aufgebaut, und sah den vogelfelsen und dann das toll. Tja, ich hörte ihn die ganze Nacht und eine Rype amüsierte mich beim pinkeln nachts, es war ja hell. Sie sagte jedes Mal ihr 'ge-bäh, ge-bäh', mußte so lachen, nette Begrüßung. Hollerdido.
28th April 2018

Laterne
Hätte gerne eine.....

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