nach Kisumu 150 km


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August 5th 2019
Published: August 5th 2019
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Eine kurze Fahrt auf der A1, und diesmal war die Straße wirklich 1 A.
Beim Waschen von Paul sprach ich mit einem Mofafahrer. Er mietet das Mofa, zahlt dafür pro Tag 3 Euro. Pro Tag tankt er auch noch für 5 Euro, alles was dann vom Verdienst über 8 Euro ist, geht an ihn. Er sagte, er sei nicht reich, nicht arm. Irgendwie war er zufrieden.Das Hauuptproblem bei seinem Job ist die Tatsache, dass es zu viele Mofafahrer gibt. An jeder Straßenecke sthen sie und warten auf Kunden. Und da es immer eiinen gibt, der den Preis unterbietet, ist es schwierig, Geld zu verdienen.
Was ein 125 kubik Mofa so alles transportieren kann:
Vier Menschen,
Ein Bettgestell,
Eine Dachrinne, ca 4 m lang
5 Schafe
2 Ziegen,
ein dreisitziges Sofa
einen Beifahrer, der eine Matratze häl.
Das sind nur einige Beispiele, man kann davon ausgehen, dass so ein kleines Mofa ALLES transportieren kann. Und vor allem ist es natürlich für den Peronenverkehr unersetzich. Und es ist auch praktisch, denn wer Geld hat kann sich bis vor die Haustüre fahren lassen. Während wir ja immer noch von der Bushaltestelle aus heim gehen müssen....
Särge werden von den gleichen Handwerkern gemacht, die auch die Betten machen, den Schreinern halt. Anders als bei uns müssen sie hier aber ein Türl haben im oberen Teil des Sargdeckels, oder der obere Teil kann getrennt aufgeklappt werden. So kann man sich schnell nochmal vergewissern, dass da drinnen alles in Ordnung ist. Besonders übel fand ich das Glasfenster, das ich mal erlebt habe. Es fördert ungemein die allgemeine Hysterie, wenn der Tote misbilligend zuschaut.
Das vorgebuchte Zimmer war heute extrem schwer zu finden. Die Angabe zur Lage war komplett falsch, so dass das Navi hilflos war, so hilflos wie ich. Ich irrte eine Stunde umher.... Und dann war ich wieder mal verblüfft, wie man die Sache darstellen kann. Gut, es gibt eine Mauer und ein vrschlossenes Tor. Das ist wegen Paul ja immer ein wichtiges Kriterium. Garten? gefliester Vorplatz vor dem Haus. Und die Zimmer, die so ansprechend fotografert sind: so klein, dass außer dem Bett fast kein Platz ist. Mein Zimmer hat immerhin noch ein Fenster, das direkt auf eine muntere Baustelle hinaus geht. Aber es gibt auch völlig fensterlose Innenzimmer, für mich der komplette Horror. Und Mitbewohner sind natürlich auch da; im letzten Quartier waren es vor allem Ohrwürmer, die sich interessiert die Sachen auf dem Tisch aungeschaut haben. Hier begrüßte mich ein riesiger Kakerlake. Ich war nicht in Stimmung auf Unterhalltung und erschlug ihn. Aber ich bin mir sicher, dass seine gesamte Großfamilie bald nachschaut, wo er bleibt.
Und genauso war's. Als ich ins Zimmer zurückkehrte war Nr 1 weg. Nr 2 wollte am Moskitonetz hoch ins Bett. Hab ihn flachgeklopft und ins Klo. Da kann ihn dann seine Familie gern besuchen.



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16th August 2019

Kakerlake
Nur ein flach geklopfte Kakerlake ist eine gute Kakerlake...

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