So, nun ist die Zeit fuer uns gekommen um Abschied von Huaraz zu nehmen und weiter zu ziehen. Wir wollen ja schliesslich noch mehr sehn und erleben. Trotzdem faellt es uns alles andere als leicht Huaraz zu verlassen.
Wir sind mit Erwartungen und natuerlich auch gewissen "Aengsten" nach Suedamerika aufgebrochen....Huaraz hat uns herzlicher willkommen geheissen als wir jemals erwartet haetten. In kuerzester Zeit konnten wir uns Einleben und mittlerweile ist Huaraz wie ein kleines zu Hause geworden. Ich hab selten in meinem Leben so viele coole Leute in so kurzer Zeit kennen gelernt. Sowohl die Jungs rund um Galaxia, unsere Ersatzfamilie in Caroline Lodging und viele andere haben sich ruerend um uns gekuemmert, uns unterstuetzt wos geht, sich mit uns die Zeit vertrieben....obwohl es von Anfang an klar war, dass wir dann doch bald wieder weg sind. Auch mit so vielen Leuten abzuhaengen die unsere Leidenschaft Berg teilen, bzw. zu ihrem Leben gemacht haben, hat das ganze zu einer unglaublichen Zeit gemacht. Jeden Tag aufzustehen und von der Fruehstuecksterasse mindestens acht 6.000er zu sehn....
Von peruanischen Langfingern und Touriabzockendern keine Spur. Sicher hatten wir auch Glueck und werden jetzt wieder unsere Sinne schaerfen, aber von Seiten der Touris haben wir viele
Sachen gesehen die uns gar nicht gefallen und so muss man auch sagen, oftmals wird das Land und Leute zum Spiegel des eigenen Verhaltens....nur weil viele Reisende eher schlecht ueber Peruaner reden.
Der letzte Abend war ein rauschendes Fest. Erst warn wir mit den Guia-Jungs essen, anschliessend gings in Marcos Bar und dann tanzen....eine legendaere Party.
An unserem letzten Tag wurden wir von Anita und Family mal wieder zum Essen eingeladen. Wir sind Riesenschnitzelessen gegangen. Ich glaub so oft wie wir eingeladen wurden, koennen wir den eh schon guenstigen Hostelpreis halbieren....soviel zu den habgierigen Peruanern.
Als wir Abends dann unsere Verabschiedungsrunde gedreht haben ist es uns doch etwas flau im Magen geworden. Viel Abschied auf einen Haufen. Als wir dann in unserem Schiffbus (die Busse hier sind unglaublich riesig, und wir fahren eher mit den kleinen) nach Lima sassen, aus Huaraz raus fuhren und dabei Kuschelrock lief sind wir doch recht sentimental geworden.
Soweitso gut, Danke Huaraz, wir kommen wieder. Anbei ein paar Foddos von Leuten und Orten die uns in den letzten Wochen wichtig geworden sind, plus ein paar von unserem etwas laenger vergangenem Huayhuash-Trip.
Noch ein heisser Andensound-Tip: Ananau von ahhh irgendwas mit A......, auf jeden Fall downloaden:)
Unser Sound wenn wir nach den Trips vom Bus, Taxi oder sonstwas abgeholt wurden und muede ausm Fenster geschaut ham.
Shortcuts:
Warum muessen so ziemlich alle maennlichen Touris und viele weiblichen als Lamas verkleidet herumlaufen? Es sieht so laecherlich aus:)
Die weiblichen Gaeste, die barfuss und in wallenden Gewaendern auf ihrem Trip die Welt zu verstehen, bzw. verstanden zu haben, durch die Strassen schweben sind au net schlecht.
Nachdem wir ein junges Grippe-krankes Indianer-Maedl mit Schmerztabletten versorgt haben, wurden wir zu Ehrenbueger der Gemeinde Rondoy ernannt. Das schoene ist, wir kennen bereits ganz Rondoy. Rondoy liegt im Huayhuash auf 4.800m, Einwohnerzahl: 5
Die Sonn ist stark, trotzdem ist es egal was man anzieht, im Wollpulli isses genauso warm wi im Tshirt
Cusquena Bier....ein Hauch von Bayern
Ich kann keinen Pollo mehr sehn
Wir meng: Chocman, Ormeno, Schweinebraten auf dem Markt, Ceviche (roher Fisch), Panqueque
Wir meng net: Inca Cola, Cruz del Sur, Lama-touris, Cristal, Trujillo, Meerschwein, Koriander
Part of trip:
Auf in die weite Welt...