Otavalo - Indiandermarkt
21.07.07
Ca. 2 Busstunden von Quito entfernt findet samstags in dem Bergdorf "Otavalo" ein Indianermarkt statt. Hier treffen sich die Indianer von ca. 70 Staemmen und verkaufen Ihre selbstgemachten Handarbeiten. Von Kleidung ueber Taschen, Holzarbeiten, Lederwaren und auch Gemuese, Fleisch etc. Ist sehr beeindruckend, besonders die Farbenfroheit. Und obwohl ich mich schon erfolgreich 3 Wochen dagegen "gewehrt" habe, zu Beginn schon shoppen zu gehen, bin ich an der apfelgruenen Tasche und den beiden Perlenketten nicht vorbeigekommen.
Die Einheimischen laufen hier noch mit der schoenen und typischen Tracht umher. Tolle weisse, bestickte Pluschblusen, lange Roecke, umwickelte Tuecher (manchmal mit Babys drin) und die typischen Huete.
Aber natuerlich ist das Ganze auch ein Touri-Platz. Als Tipp in jedem Reisefuehrer ausgezeichnet.
20 min mit dem Bus weiter in die Berge, kommt das schoene Doerfchen Cotacachi, hier gibt es hauptsaechlich Lederwaren "cuero" und eine wunderschoene Vulkan -Lagune auf 3.200 m, 180 m tief und mit kristallblauem Wasser gefuellt. HIer hab ich mir erstmal eine Bootsfahrt gegoennt und ein bisschen was - soweit ichs verstanden habe - ueber die Gegend erzaehlen lassen.
COTOPAXI MOUNTAINBIKING
13.07.07
Nachdem es hier eine Riesenauswahl an Outdoor Aktivitaeten gibt, haben wir entschlossen uns einer
Mountainbiking-Tour am Cotopaxi (5.897m), dem Hausvulkan, anzuschliessen. Dafuer sind wir um 7 Uhr morgens von dem "Biking Dutchman" Richtung Cotopaxi abgeholt worden.
Raeder aufs Dach, wir hinten rein und dann zu neunt (mit 2 lokalen Guides) 2 Stunden ueber Hubbel-Strassen fahren bis zum Nationalpark Cotopaxi, wo es dann auf ca. 4.800 m hoch geht, kurz vor Gletscherbeginn. Der Gletscher hat vor einigen Jahren uebrigens noch den gesamten roten Stein bedeckt, den man unten sieht. Jedenfalls ist es ganz schoen kuehl da oben mit viel Wind, also Handschuhe, Muetze und Fleece musste sein. Mit den Raedern sind wir dann ca. 4 Stunden den Berg runter und auf Trails durch den Nationalpark geduest. Haben beeindruckende Landschaften neben uns liegen lassen, riesige Vulkangesteine und endlose Weiten.
Also wieder einmal wunderschoen. Neben Kuehen, Wildpferden und Falken gab es dann auch noch diese Lama-aehnlichen Wuscheltiere. Die heissen aber irgendwie anders. Das finde ich noch raus.
Jedenfalls war es gar nicht so leicht auf diesen doch etwas aelteren Raedern bergab auf Schotter und Sand heil den Berg runterzukommen. Ist doch sehr gewoehnungsbeduerftig oder ich bin zu verwoehnt von meinem schoenen Radl in Muenchen mit einer halbwegs guten Federgabel. Die gab es naemlich gestern nur begrenzt
bis gar nicht.
3 Comments -
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Die Wuscheltiere heissen glaub ich Alpakas! viele Grüsse KC
Hallo Reisende!
Das klingt alles so toll, würde jetzt gerne mit Dir tauschen!!Schön, dass Du so schnell so nette Leute um Dich hast, das ist doch die Hauptsache! Hier ists gerade super heiß, "36 Grad..und es wird noch heißer.."
Ich freue mich auf jeden Fall auf weitere interessante Berichte!!
Eine tolle Zeit, ich melde mich wieder
*Isabel
ha - da war ich auch - das war der berg, auf dem ich mit meinem riesen chuchaqui war und mir dachte: oh frau w....
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