São Paulo
Lucas, mein Host, hatte geplant mit seinen Kollegen nach São Paulo an die internationale Autoausstellung zu fahren. Kurzfristig mussten zwei seiner Kollegen absagen, und somit wurde im Auto ein Platz für mich frei. Das war für mich die beste Möglichkeit mal in die riesen Stadt zu Fahren. Mit von der Partie waren Lucas, Daniel, Luis und ich. Aufgrund der langen Anreise, haben wir unser Wochenende wieder mal auf 3 Tage verlängert.
Die Reise von BH nach São Paulo dauert normalerweise so ca. 7h. Doch aufgrund eines Verkehrsunfalls eines LKW´s (3h Stau) sind wir dann auch noch in die Rushhour von São Paulo geraten. Somit verbrachte ich ganze 12h im Auto :-) bis ich in der 17mio Einwohnerstadt ankam.
In São Paulo wurden wir von Luis´s Schwester (Juliana) in ihrem Appartement in einem der unendlich vielen Hochhäuser empfangen. Bevor wir aber uns in die Autoausstellung stürzten, haben wir uns im hauseigenen Wellness bereich vom Vortag erholt. Nachdem wir uns im Aussenbecken abgekühlt hatten, gingen wir danach ins 25m Indoorpool um ein paar Linien zu schwimmen. Leider war das Whirlpool ohne Wasser, deswegen ginge es dann weiter ins Dampfbad. Ich kam mir vor wie in einer grossen Hotelanlage.
Um zum Autosalon zu gelangen, bekamen wir das Auto von Juliana. Von aussen sieht das Auto aus wie ein gewöhnlicher Mitsubishi Pajero. Erst beim näheren Hinschauen merkt man, dass es sich bei diesem Fahrzeug um ein gepanzertes, kugelsicheres Auto handelt. 2cm dicke Scheiben und immens schwere Türen. Die Stadt soll schon sehr gefährlich sein, aber ob das auch nötig ist bezweifle ich, aber wenn man nun mal zu viel Geld hat, leistet man sich in São Paulo so was.
Am Autosalon gab es viele schöne Autos zu bewundern. Grosse Aufmerksamkeit bei den Besucher bekam der Smart, den kennt hier noch niemand, weil der erst jetzt hier eingeführt wird. Es war auch noch ein VW-Bus Bully an der Ausstellung vertreten, denn in Brasilien wird der noch immer produziert. Ein weiteres Kuriosum sind der Chevrolet Corsa oder der Chevrolet Astra, welche bei uns als Opel bekannt sind. Da aber Opel in Südamerika niemand kennt, und Opel und Chevrolet beide zu GM gehören, verkauft man hier die Opel einfach kurzerhand als Chevrolet.
Nach einer kurzen Stadtrundfahrt am Sonntag im gepanzerten Auto, ging es dann schon bald wieder zurück nach Belo Horizonte. Von der Stadt selber habe ich nicht viel gesehen,
aber ausserdem dass sie gigantische Ausmasse hat ist São Paulo nichts allzu spezielles. Der Gegensatz von Arm und Reich ist in dieser Stadt enorm.
PS:
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Weitere Bilder von São Paulo findet man unter:
http://picasaweb.google.de/l.baertschi