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1: New Year's Eve at Picton foreshore 81 secs
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Nach langer Pause gibt es nun doch wieder einen neuen Eintrag hier.
Bin nun schon seit einigen Wochen in Picton auf der Südinsel. Eigentlich wollte ich hier nur drei oder vier Tage bleiben...Die ersten drei Wochen habe ich in der Sequoia Lodge gewohnt und für meine Unterkunft gearbeitet und so auch Ben - einer der Manager - und seine Freundin Ruth kennengelernt. Ben und Ruth sind auch mit einem Working Holiday Visum hier, jedoch überlegt Ben einzuwandern. In unserem wwoofer-Zimmer habe ich dann Helena kennengelernt, die einzige Nicht-wwooferin (wwoofen - willing workers on organic farms, wird aber inzwischen allgemein für 'Arbeit gegen Unterkunft' verwendet). Die meisten wwoofer sind Deutsch. Überhaupt sind extrem viele Deutsche unterwegs. Man fragt sich manchmal, ob man nicht doch noch in Deutschland ist. Ben ist überzeugt, die Deutschen kommen in die Sequoia Lodge, da es dort jeden Abend gratis Schokopudding mit Vanillieeis gibt und Gratisfrühstück sowie gratis WLAN, das ist schon außergewöhnlich für ein Backpackerhostel. Zusammen mit Helena haben wir ein Haus am Broadway gemietet. Am 16.12. sind war dann in unser neues Zuhause gezogen. Zuerst noch ohne Möbel, aber mit ein paar geborgten Matratzen aus dem Hhostel ging auch das für vier Tage. Kurz darauf haben
wir dann auch Fernsehen gehabt. Schöner neuer Flachbildfernseher und dazu mySky. Mit mySky hat man so tolle Dinge wie live pause, d.h. man kann beim Fernsehen einfach auf Pause drücke und der Dekoder nimmt auf, super für die Raucher- oder Pinkelpause. Außerdem kann man zwei Sendungen aufnehmen während man sich eine dritte anschaut und das alles ohne Videorekorder/DVDRekorder. So macht Fernsehen wieder Spaß. Schließlich ist dann auch das wichtigste in unser kleines Haus am Broadway gekommen, das Internet und ich weiß wieder warum ich mich die ganze Zeit mit meinem Laptop abgeschleppt habe.
Kurz nach dem Einzug habe ich dann auch meinen derzeitigen morgenlichen Zeitvertreib begonnen als Housekeeper im Yacht Club Hotel. So verbringe ich nun meine Tage bis Ende Februar mit dem Putzen von Badezimmer, Bettenmachen und Staubsaugen und dem geloegentlichen Ausblick aus dem Penthouse.
Zu Weihnachten hatte wir Besuch von Ruth' Vater John und zwei Backpackern, die ich in Paihia kennengelernt habe, Stéphane und Patricia.