Hokitika hat einen ganz netten Glockenturm. Ansonsten fahren in dieser Stadt auch nachts laut hupende und schnaubende diesellokgetriebene Güterzüge mitten durchs Wohngebiet. Mit anderen Worten: wenig attraktiv. Warum ausgerechnet hier reisebusseweise Asiaten zum Knipsen losgelassen werden, ist uns schleierhaft. Wir fliehen zum Ianthe See und zur Lagune in Okarito.
Die Namensgebung in diesem Land ist doch überwiegend ulkig, ansonsten gewöhnlich. So fahren wir zum
Franz Josef Glacier und entkommen dabei dem Re(a)gen (kleiner politischer Sidekick). In der Abendstimmung sehen wir noch das Gletschertor. Am nächsten Morgen sehen wir uns den gesamten Gletscher vom Sentinel Rock aus an. Quasi gleich nebenan ist der
Fox Glacier (ein neuseeländischer Premierminister hat diesen Gletscher selbst nach sich benannt, als er ihn mal besichtigt hat. Was für ein Lackaffe). Wir klettern hinauf zum Chalet Lookout und sehen von hier aus anhand einer Gipfelstürmergruppe erst, wie riesenhaft diese Eislandschaft überhaupt ist. Von weiter unten sieht das aus wie Treppenstufen... nein, das sind Eisgebirge. Wahnsinn.
Wir nutzen noch die letzte Gelegenheit, um im
Lake Matheson die Spiegelung des
Fox Glaciers zu beobachten und verlassen die Westküste dann wieder im Regen Richtung Inland.
wirSpaß im Mobil
lakeiantheDer Lake Ianthe mit unerreichbarem Informationszentrum
fox1Der Fox Gletscher
fox3Fox Gletscher... mit Bergsteigergruppe