Dieses Wochenende dauerte ganze drei Tage:-) Am Samstag war Australia Day und die Aussis sind so sozial und geben einem den naechsten Arbeitstag auch noch frei, da der Feiertag auf einen Samstag gefallen war!
Aber fangen wir beim Freitag an. Freitags koennen wir am Nachmittag jeweils kostenlos an einer Activity teilnehmen. Dieses Mal war es eine Fahrt mit einem Catamoran. Leider wurde die Segelzeit auf ca 15 min begrenzt, da so viele Students daran teilnahmen. Aber am spaeteren Nachmittag konnten wird dann noch auf eine zweite Fahrt gehen. Leider waren keine Turtles und Dolphins zu sehen.
Am Samstag war dann der Nationalfeiertag; fuer Aussis ein Grund zum Barbieques am Beach veranstalten, Cricket spielen und vorallem Bier trinken. Ich traff mich mit meinen Kolleginen am Strand und gegen Abend fuhren wir dann nach Nooosaville. Dort sollte ein Feuerwerk stattfinden. Die vielen Kakaduvoegel veranstalteten aber einen fast groesseren Laerm als das kleine Feuerwerk:-) Fuer uns hiess es dann ab nach Hause, da wir am naechsten Tag frueh auf mussten. Wir konnten mit einem Hostdad einer Kollegin einen 2-taegigen Ausflug zum Mount Warning machen. Mit dem Pick-up und einem Mietwagen machten wir uns dann auf den Weg Richtig Berg. Unterwegs stoppten wir noch bei
einem kleinen Wasserfall und badeten dort. Nachdem wir uns auch noch mit Proviant ausgestattet hatten, nahmen wir den letzten Teil der Strecke in Angriff. Bei einem PicNic-Platz liessen wir uns dann endlich nieder. Zum guten Glueck hatte es dort auch ein WC, meine Angst in den Busch zu den Krabbelviecher gehen zu muessen war also unbegruendet:-) Uebernachtet haben wir dann im Wagen. Die Jungs im Mietauto und die Maedels im Pickup. Wir konnten zwar liegen aber es war so eng und heiss dass wir trotzdem kein Auge zu getan haben. Ich war sehr froh als es um 4 Uhr frueh endlich heller wurde. Nach dem Fruehstueck machten wir uns dann parat fuer die Wanderung auf die Spitze. Angegeben waren 3-4 Stunden aber nach 1 1/2 waren wir oben angekommen. Die Strecke war aber sehr anspruchsvoll, vorallem das Ende! Die letzten Minuten ging es fast senkrecht hinauf und war sehr steinig. Man musst sich quasi am Stahlseil hochziehen!:-)
Auf dem Weg sahen wir ein suesses kleines Wallabie, nur schon deshalb hat sich die Wanderung gelohnt:-) Aber ich freute mich wahnsinnig wieder nach Hause, zurueck in die Zivilisation mit fliessendem Wasser und eigenem Bett zu kommen!