Published: February 23rd 2008Oceania » Australia » New South Wales » SydneyDecember 29th 2007
Familienreise: 1. Stop - Sydney
take off
Nach einer Nacht, in welcher der Biergenuss an Überhand gewann oder je nach Blickwinkel sich die Vernunft vernebelte, fehlte praktisch die Zeit für ein erholsames Schlummerschläfchen. Mit lediglich einer halben Stunde zur Vorbereitung (der nach-hause-weg hat dann doch etwas länger gedauert als üblich), die zwischen meiner Ankunft zu Hause und der Abreise mit meiner Familie um 5 Uhr morgens zum Flughafen lag, wurde noch in den Koffer geschmissen was ging. Der Rest ist Tüte.
Sydney
Da nur 4 Tage in Aussie angesagt waren, hieß es gut frühstücken und Reiselust ausleben. Die außerordentliche Organisationsfähigkeit von Mama, das vortreffliche Gespür von Oli und die Ruhe von Papa haben dann zu einem satten Programm beigetragen, bei welchem sich Sydney von seiner strahlendsten Seite präsentierte.
In Da City Die Metropolehat viel mehr Flair als ich mir vorgestellt habe und ich war regelrecht erstaunt, dass Sydney mehr als eine große sonnige Touristadt darstellt. Die modernen Hochhäuser, die Altbauten am Hafen, die urgemütlichen Cafés, das Opernhaus, die farbenfrohen Festivals ergeben Kontraste und Vielseitigkeit, in der man sich einfach wohl fühlen muss. Das seit letztem Jahr zum Welt-Kulturerbe ernannte Opernhaus ist übrigens von einem Dänen entworfen worden. JØrn


Explorer Bus
Mit dem lässt sich die Stadt gut erkunden
Utzen hat sich in den 50er Jahren durchgesetzt. Obgleich er zuvor ein paar Architekturwettbewerbe gewonnen hat wurde bis dato noch keines seiner Entwürfe realisiert. Kontrovers, von einem Juroren als Genie bezeichnet, kehrte ihm Mies van der Rohe gleichzeitig den Rücken zu. Eins muss man Utzen lassen, das Opernhaus hat einen großen Wiedererkennungswert, ein ahnsehnliches Wahrzeichen ist es zudem für Sydney und die Archustik schlussendlich soll auch nicht die schlechteste sein.
In der kurzen Zeit ließ sich die Stadt am besten mit dem Explorer Bus und einer Bootstour kennenlernen.
Beaches Bondi Beach - populär, jedoch Massen-überfüllt. Und keen Beach-Tennis kennen, dit ham wa jern.
Bronte Beach - ein wunderschöner Strandabschnitt in welchem sich die hohen Wellen vom Ozean mit dem Strandpool vermischen. Die Brise dort muss wohl auch gesund sein, denn ich hab dort min. 20 Schwangere gezählt.
Fireworks Zunächst haben wir uns das ja ganz romantisch vorgestellt mit der Neujahrsnacht. Zu Rotwein und Knabberzeug sollte im Royal Botanic Garden philosophiert werden um anschließend die überdimensionalen Feuerwerkssymphonien zu genießen. Wenn die Gleichung nicht auch noch aus bedrückender Security und zig Tausende Männekicken bestanden hätte, wäre dis auch aufgegangen. Unser genialer Plan B war dann die Nacht auf 'nem Boot


Queen Victoria Building
Shops, shops and more shops.
zu verbringen. Um ehrlich zu sein, is mir dis ganze drum herum schnuppe, ich war froh, dass die Familie sich lieb hatte und ich ne warme Schulter zum Anlehnen hatte. Statt gierig an der Planke zu stehen, hab ich mich am seeligsten gefühlt Ruhe in meiner Welt zu spüren.
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