OsternDie Familie Mitroka hat bei den Ostergeschenken an mich nicht gegeizt. Ich habe allerlei Suessigkeiten und Spielzeug (!) bekommen.
Heute ist endlich richtig sonniges Wetter in Ann Arbor. Gestern war es sen ganzen Tag so windig, dass es mir fast meine nicht-vorhandene Parueke vom Kopf geweht haette. Gut, dass ich keinen brauche! Kate hat Moni und mich heute mitgenommen zu einem Seminar ueber Astronomie. Es war sehr interessant und ich habe alles sprachlich gut verstanden obwohl ich gedacht haette, dass sie mit Woertern um sich schmeissen wuerden, die ich noch nie gehoert habe (also so wie die deutschen Philosophiestudenten... Klugscheisser!). Dem war aber nicht so und damit war es ein guter Vortrag ueber die Milchstrasse und Galaxien.
Gestern hatten wir uns einen schoenen Abend gemacht. Wir waren in der Stadt und haben uns den Stadtpark, das Uni-Gelaende und alle wichtigen Orte in Ann Arbor angesehen. Eigentlich wollten Kate, Moni und ich noch in ein Uni-Kino gehen aber sie hatten mehr Karten verschenkt als Plaetze tatsaechlich vorhanden waren. So sagte uns ein sich selbst sehr wichtig nehmender Muster-Student (oh man, haben wir den nachgeaefft!), dass sie uns leider nach Hause schicken muessen aber sie sich sehr fuer unser Kommen bedanken. Seine Hoeflichkeitsfloskel haette er sich verkneifen sollen denn danach hatte er im ganzen Raum keine Freunde mehr...
Dafuer haben wir uns
ChrisChris, der beste Freund und Mitbewohner von Kate hat auch Ostern bei Familie Mitroka gefeiert. Auch er hat sein Koerbchen bekommen.
dann entschieden "Bubble-Tea" zu trinken. Das ist ein Tee-Getraenk, bei dem man sich 1. eine Geschmacksrichtung, 2. ein Sirup und 3. die Bubble-Art aussuchen kann. Diese Bubbles sind kleine im Tee schwimmende gunniartige Kugeln, die man durch das Roehrchen hindurch aufsaugen und kauen kann. Gewoehnungsbeduerftiger Geschmack aber ich kann nicht behaupten, dass es schlecht war!
Den Abend haben wir dann mit einer DVD ausklingen lassen. Der Film "Everything is Illuminated" handelte von einem amerikanischen Juden, der in der Ukraine nach den Spuren seiner Vorfahren suchen wollte. Dabei traf er auf eine recht scheinheilige Familie, die ihn als Fremdenfuehrer durch die Ukraine chauffierten. Lustiger aber gegen Ende auch sehr anspruchsvoller Film. Sehr schoen!
In den letzten 2 Naechten (seitdem wir in Ann Arbor sind) haben Kate, Moni und ich in Kates Zimmer geschlafen. Es ist zwar sehr eng aber mit etwas Kuscheln geht alles! Kates Eltern haben uns zudem eine Queen-size Matraze ausgeliehen, die sich bei aufblasen als so riesig erwies, dass wir Angst hatten davon aufgefressen zu werden. Dies sollte sich als begruendete Angst bestaetigen: Moni und ich entschieden uns eine Nacht auf dieser Matraze auszuprobieren. In der Nacht muss sich aber wohl eines der Verschluesse gelockert haben denn als
FamilienfotoHier sind (mit Ausnahme von Mama-Mitroka) alle auf dem Foto, die beim Oster-Essen dabei waren.
Kate am Morgen aufwachte, waren Moni und ich verschwunden. Es sollte sich herausstellen, dass die Matraze so viel Luft gelassen hatte, dass Moni und ich durch unser Gewicht auf den Boden gesunken waren waehrend sich der Rest der Matraze mit der gebliebenen Luft um uns oben geschlossen hatte. Man, das ist immernoch der Brueller daran zu denken...
Moni wird uns morgen schon wieder verlassen. Sie wird zuerst nach NYC fliegen und von dort mit einem Bus nach Washington DC fahren. Somit bleiben Kate, ihre Freunde und ich hier alleine zurueck.
The CubeDieser Wuerfel steht in Ann Arbor mitten auf dem Campus-Gelaende. Man kann einfach hingehen und es anstossen, so dass es sich dreht.
AusflugHier sind wir im Stadtpark von Ann Arbor. Im Hintergrund sieht man noch viel Schnee heute ist fast alles geschmolzen.
Bubble-TeaKate und ich haben es schon frueher geliebt bloede Bilder zu machen. Hier noch eins fuer unsere Sammlung...
KateKate mit Bubble-Tea