DUBAI Wie alle zwei Monate muss ich wieder ausreisen, um mein Touristenvisum in Katar zu verlängern.
Da Dubai zu den Vereinigten Arabischen Emiraten gehört, hat man automatisch ein Visum für 7 Emirate. Emir ist übrigens Arabisch und heißt Prinz. Damit gemeint ist wohl eine Art Königreich.
Wir haben also im Vorfeld den Flug und das Hotel gebucht. Haben uns noch Innformationen von Arbeitskollegen geben lassen, wo man am besten was sehen und erleben kann.
Dann ging es endlich los.
Donnerstag: 30. Juli 2009 05:00 Uhr, aufstehen. Fertig machen und mit Martin, meinem Mitbewohner die anderen beiden abholen. Martin war so nett und hat uns zum Flughafen gebracht, obwohl er eigentlich später aufstehen müsste. Großes Danke noch mal an dich Martin, auch wenn du diese Seite vielleicht noch gar nicht entdeckt hast
Am Flughafen angekommen mussten wir einchecken und haben dann noch etwas im Duty Free Shop verbracht. Eingekauft haben wir da aber noch nicht.
Um 07:55 ist das Flugzeug Richtung Dubai abgehoben, was übrigens das zweit größte Emirat in der VAE (UAE). An erster Stelle steht Abu Dhabi.
In Dubai angekommen habe ich mit einer langen Schlange vor der Immigration gerechnet. So lang war die Schlange aber gar nicht.
Und das Visum hat auch nichts gekostet. Nachdem wir unser Gepäck abgeholt haben, sind wir in ein Taxi gesprungen und haben uns zu unserem "Four Points by Sheraton Downtown Dubai" Hotel fahren lassen. Da wir schon um 10:00 Uhr dort waren aber erst um 15:00 Uhr einchecken konnten, haben wir zumindest die Registration hinter uns gebracht und haben das Gepäck abgestellt. Anschließend sind wir Geld holen gegangen um dann eine City Bus Tour zu machen. Das gute ist, das dies seit 1991 durchgeführt wird und es eine Menge zu sehen gibt. Diese Touristenfahrten werden per Kopfhörer in 8 Sprachen (Englisch, Arabisch, Deutsch, Französisch, Russisch, Hindi, Farsi, Italienisch) erläutert wird. Eine 2 Tages Tour kostet umgerechnet ca. 50 Euro. Es gibt zwei Buslinien. Die rote Buslinie, dessen fahrt ungefähr 1 Stunde und 45 Minuten dauert, mit 10 Bushaltestellen, und die blau Linie, die 3 Stunden dauert und 11 Bushaltestellen hat. An jeder Haltestelle kann man austeigen und sich umschauen. Alle 30 Minuten kommt ein weiterer Bus an, damit man die Tour fortsetzen kann. Während die rote Linie eher den Stadtkern abfährt, macht die blaue Linie auch eine Tour zu den bekannten künstlichen Inseln und den futuristischen und sehenswerten Hotels.
Am Anfang
sind wir in die rote Linie eingestiegen, da die nächste Haltestelle vom Hotel zur roten Linie gehört. Mit dieser sind wir dann bei sonnigen Wetter und warmen Temperaturen los gefahren. Die Busse sind Doppeldeckerbusse, wobei der obere Teil zur Hälfte offen ist. Der Rest des Busses ist selbstverständlich klimatisiert.
Schon beim Busfahrer gab es die Kopfhörer und die brauchte man nur kurz anstöpseln und man hatte eine nette weibliche oder männliche Stimme (je nach Sprache) am Ohr, die einem immer etwas erzählen konnte. So haben wir dann auch erfahren, dass das Burj Dubai das höchste Haus der Welt wird mit knapp 1km Höhe, wenn es denn fertig gebaut wurde. Dubai ist unglaublich grün. Das ist im Vergleich zu Hamburg natürlich nichts, aber im Vergleich zu Katar ein weltunterschied! Das liegt an dem Wasserverbrauch von 1.000.000.000 (Milliarde) Liter. Davvon sind 70% entsalztes Meerwasser, was für die Pflanzen verwendet wird und 30% Süßwasser, was für den alltäglichen Bedarf einer Großstadt in der Wüste wohl normal ist.
Auf diesen Routen werden auch mehrere Einkaufscentren angefahren. Unteranderem die "Mercato Mall", was in einem italienischen Stil gebaut wurde, die "Wafi Mall", ein ägyptisch angehauchtes Einkaufszentrum, das eine mittlere Größe hat, das "Deira City Centre", das
schon groß ist, die "Mall of the Emirates" dessen Größe schon gigantisch ist und die "Dubai Mall" dessen Größe nicht mehr zu beschreiben ist, da ich mich dort schon verlaufen hätte, obwohl ich eigentlich ein eingebautes GPS Gerät im Kopf habe.
Zum Glück gibt es dort aber interaktive Orientierungshilfen, die den Weg zu den jeweiligen Geschäften anzeigen, das man gerade sucht. Nebenbei gibt es dort auch noch Knotenpunkte, wo sich die verschiedenen Gänge treffen. Diese kennt man auch aus deutschen EInkaufszentren. Dort befinden sich meistens die Rolltreppen. In Dubai ist es mit der Größe aber immer etwas anders, so das man sagen kann, das so ein Knotenpunkt mindestens 1500 bis 2000 m² hat, wenn nicht, sogar noch mehr. Einfach gigantisch.
Am Donnerstag waren wir dann im der Wafi Mall, im Deira City Centre und in der Mall of the Emirates um etwas zu shoppen. Das haben wir aber erst nach den beiden Touren gemacht, da wir schon einen Einblick kriegen wollten, was man alles sehen kann. Nach dem Einkaufen, sind wir mit dem Taxi zum "Al Madinat Souk" gefahren. Der Souk ist hier der "alte Markt" und befindet sich meistens in alten Häusern, oder in neuen Häusern, die im alten
Stil gebaut wurden. So hat man immer das Gefühl, man sei wirklich im alten Dubai und muss wirklich noch Handeln. Im Al Madinat Souk kann man selbstverständlich auch in Restaurant essen, was wir dann auch gemacht haben. Echt super, denn beim Essen einen Blick auf das einzige 7 Sterne Hotel der Welt zu haben ist wohl ziemlich einzigartig. Mit dem 7 Sterne Hotel meine ich natürlich das "Burj Al Arab", das aussieht wie ein Segel. Natürlich haben wir auch wunderschöne Fotos bei Dunkelheit gemacht, denn das Hotel wird wunderbar angeleuchtet.
Anschließend sind wir gesättigt und sehr kaputt mit dem Taxi nach Hause gefahren und sind um rund 00:00 Uhr ins bett gefallen.
Am nächsten Tag sind wir um 09:00 Uhr gestartet und haben schön bei "Paul", einer typischen französischen Bäckerei, gefrühstückt. Wieder mit den Touristen Bussen, da wir uns entschlossen haben, bei den interessanten Punkten aus zu steigen und uns umzusehen. So haben wir die Moschee mit dem höchsten Minarett und 70 kleinen Kuppeln gesehen. Das Minarett ist der Turm, wo der Muezzin zum Gebetsruf hinaufsteigt und die Gläubigen zum Gebet aufruft. Dieses wird von Kulturbanausen oft als laut und störend empfunden. Dabei ist es das selbe wie das Läuten
der Kirchenglocken. Also nicht anstellen, sondern lauschen. Außerdem gewöhnt man sich schnell daran und wird auch nicht mehr geweckt von den Rufen zum Sonnenaufgang, der in den arabsichen Ländern schon um die 05:00 Uhr geschieht. Unteranderem haben wir noch die iranische Moschee gesehen, die komplett mit kleinen blauen Mosaiksteinen verziert ist. Gleich daneben befindet sich der Gewürzsouk. Dort gibt es viele Gewürze.
Als letztes haben wir das Hayett Hotel gesehen, das von oben aussehen soll, wie ein arabischer Schriftzug. Stehen soll dann dort "UAE" also "United Erab Emirates"
Anschließend sind wir in die blaue Route umgestiegen. Angefangen wird hiermit auch im Stadtzentrum. Doch dann geht es den teuersten Strand der Welt entlang. "Jumeirah".
Jumeirah ist ein Gebiet, wo es, wie beschrieben den teuersten Strand, die teuersten Grundstücke und die teuersten Hotels gibt.
Zum Einen gibt es den Jumeirah Beach Park, der direkt am Strand liegt und total grün ist. Wunderschön. Anschließend kommen ein paar riesige Villen, unteranderem auch die Sommervilla des Sheikh´s von den United Arab Emirates.
Anschließend kommt das 5 Sterne Jumeirah Beach Hotel, das gebaut wurde, wie eine Welle. Direkt neben an steht das Burj Al Arab. Auf der linken Seite des Burj Al Arab kommt dann
der Al Madinat Souk und der "Wild Wadi Wasserpark". Der wohl die schnelleste Rutsche der Welt zu bieten hat. Auf dieser soll man bis zu 80km/h schnell werden. Tipp: Beine übereinanderschlagen und Arme auf dem Brustkorb kreuzen! ansonsten kann es schmerzhaft und nackt enden ;-)
Fährt man weiter in Richtung Süden kommt man zu einer der drei Palmen Inseln. Dies ist die Jumeirah Palm Island. Diese sieht, wie man auch bei
GoogleMaps (Suchbegriff: Jumeirah Palm Island Dubai) sehen kann, aus, wie eine Palme. Auf dem obersten Palmenwedel steht das Atlantis Hotel. Ebenfalls ein 5 Sterne Hotel und wohl das schönste der 30 fünf Sterne Hotels. Die anderen 29 fünf Sterne Hotels sind aber nicht auf den Palmenwedel, sondern auf dem Plamenstamm zu finden. Die Wedel und der Stamm beherbergt natürlich noch jede Menge Platz für viele private Villen.
Wir haben auch einen Stop beim Atlantis Hotel gemacht, da es dort auch einen Wasserpark gibt. In diesem kann man sogar, wenn man knapp 200 Euro ausgibt sogar mit Definen schwimmen. Für gut investierte 20 Euro kommt man in die Atlantis Unterwasserwelt, wo man auf eine Vielfalt von Meeresbewohnern schauen kann. Das Aussehen der Unterwasserwelt ist wie man Atlantis vorstellen
kann. Viele unterirdische Gänge, die aussehen als seien sie in Stein gehauen worden und ab und zu ein großes Bullauge um auf die Meerestiere schauen zu können. Es gibt sogar ein riesen Aquarium, wo viele kleine Fische, Mantarochen, Stachelrochen, Haie und ein Walhai schwimmen. Obwohl die Scheibe einen Meter dick ist, hat man das Gefühl die Scheibe ist nur einen Zentimeter Dick und man ist ganz nah bei den Fischen und Haien. In kleineren Aquarien schwimmen die selteneren Fische, wie Nemo, dem Clownfisch, oder Quallen herum. Riesige Welse oder Cat-Fish. Und in kleinen Becken schwimmen dann noch Seesterne, Krabben und andere kleineren Tiere herum, die man dann sogar, mit Anleitung eines Guides anfassen darf. Super interessant und schön. Nach dem Aquarium sind wir noch mal in die Mall of the Emirates gefahren um dort noch einige Sachen zu finden, die wir schön finden. Anschließend sind wir in die Dubai Mall gefahren. Wie gesagt, das größte Einkaufszentrum, was ich je gesehen habe. Ich habe das Gefühl, das die Einkaufsstraße, an der ich gerade baue etwas klein gegen wirkt. Zumal das ja nur eine Ansammlung von Geschäften in Reihe sein wird und das 8,5 Kilometer lang. Darüber werden wohl Geschäftsbüros und ggf.
Wohnungen kommen. Halt eine Commercial Avenue. Aber ein sooooooooooo großes Einkaufszentrum. Fantastilliarden von Lichtern und sehr viele Geschäfte. Sogar ein riesiges Aquarium über 3 Etagen mit Fenstern, die so groß sind, wie Einfamilienhäuser.
Auch hier haben wir natürlich Sachen gefunden, die wir toll finden

Ach ja. vom 14 Juli bis zum 14 August ist hier eine Art Sommerschlussverkauf. Da es hier keine Mehrwertsteuer gibt, sind die Preise natürlich verdammt günstig.
Am Abend haben wir uns ein Taxi genommen und sind zum Jumeirah Beach Hotel gefahren und haben dort in einem der vielen Restaurant gegessen. Das italienische Restaurant "La Veranda" Dort gab es eine sehr leckere Pizza. Auch hier konnte man das Burj Al Arab von der Nähe ausbetrachten. Anschließend sind wir auf die Promenade und auf den Yachtsteg gegangen um Fotos vom Burj Al Arab zu machen. Es müssten auch einige Bilder mit uns und dem Hotel etwas geworden sein.
Am Samstag, den letzten Tag unserer Reise sind wir früh morgens erstmal Frühstücken gegangen. Diesmal hieß die Lokation "St Moritz". Komisch? St. Moritz in Dubai?
Ja, klar. Zur Welt weit einzigsten Skihalle der Welt in Dubai gehört natürlich noch ein Restaurant, das so heißt.
Das "Ski Dubai" steht direkt
in der Mall of the Emirates und hat 80 Höhenmeter, die man abfahren kann. Es ist eine unglaubliche Möglichkeit in der Wüste ski zu fahren.
Und wisst ihr was? Das haben wir natürlich gemacht. Die Möglichkeit wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Und mit 40 Euro ist das gar nicht so teuer. Damit kann man dann 2 Stunden fahren und bekommt sogar das ganze Material, außer Handschuhe und Mütze gestellt. Aber ich habe mir natürlich Handschuhe gekauft. Dienen auch sehr gut als Erinnerungsstück.
Nach 2 Stunden fahrt sind wir dann wieder herausgekommen und uns kam das eigentlich gut runtergekühlte Einkaufszentrum ziemlich warm vor. Man kann schließlich nicht jeden Tag sagen, das man in der Wüste eine rote Nase und rote Ohren bekommen hat, vor Kälte.
Danach haben wir uns noch etwas im Einkaufszentrum umgeschaut und sind dann mit dem Taxi zum Hotel gefahren um unser Gepäck abzuholen. Anschließend sind wir zum Flughafen, haben das Gepäck dort aufgegeben und haben uns ein Taxi zum Goldsouk und zum Fischsouk genommen. Der Fischsouk bot uns einen Anblick auf Haiflossen und viele frisch gefangenen Fische. Ansonsten sieht der genau so aus, wie der Hamburger Fischmarkt, nur das der in Dubai mehr nach
Fisch stinkt, da hier die Temperaturen dafür sorgen, das die Fische schneller stinken.
Der Goldsouk ist eine Ansammlung von Geschäften, die alles verkaufen, was mit Gold zu tun hat. Wir haben sogar ein Top gesehen, das aus Goldkettengliedern, wie ein Kettenhemd der Ritter, bestand.
Danach sind wir zurück zum Flughafen, haben eine Kleinigkeit gegegessen und sind dann in den Duty Free Bereich gegangen. Sehr viele günstige Sachen. Gekauft habe ich dort allerdings nichts.
Um 22:15 Uhr Ortszeit (Dubai) sind wir dann gestartet und um 22:15 Uhr Ortszeit (Katar) sind wir dann gelandet. Die Einreise ist wie immer eine tortour, da man immer in einer langen Schlange warten muss um das Visum zu bekommen, aber das war jetzt eh das letzte mal Einreise nach Katar. Der nächste geplante Flug ist nach Deutschland.
Fazit: 200 Euro für Levi´s 501, Adidas Schuhe im Porsche Design, zwei Puma T-Shirts, einem T-Shirt von Nautica, einem Polo-Hemd von Nautica und eine kurze Hose von Oakley = unter dem Freihandelsbedarf von Deutschland = Steuerfreie Einfuhr und eine Menge Sehenswürdigkeiten gesehen und Spaß gehabt.
Part of trip:
United Arab Emirates