…. Seid wann habe ich ein Boot? Habe ich gar nicht. Ich hatte mich aber letzten Freitag (14.08.2009) mit dem Nissan Navara Pick-Up, den ich zur Zeit fahre, am Strand festgefahren. Und da das Auto keinen 4x4 Antrieb besitzt, sondern NUR 1x2, haben sich die hinteren Räder in den Sand festgefahren. Wieso denn hinten? Ja, das ist wie bei BMW. Alles Heckantriebler, diese blöden Pick-Up´s. Da bringen die 170PS auch nichts. Wir also gewartet. Der erste Wagen, der vorbei kam, war natürlich, wie es hier üblich ist, ein riesiger Geländewagen, der einem Katari gehört. Der kam auch gleich angefahren, und hat gefragt, ob er uns helfen kann. Nur leider hatte er weder eine Kette noch ein Abschleppseil bei sich. Also hat er kurzer Hand einen Freund angerufen, der sowas hat. Der kam rund 10 Minuten später an und hat uns dann heraus gezogen. Der Katari war dann noch so nett zu uns und hat uns dann eine bessere Strandstelle gezeigt. Auf sein 500.000 Dollar Boot hat er uns dann auch noch eingeladen. Allerdings nicht an diesem Tag, sondern erst jetzt, dem 21.08.2009.
Wir also zum Yachthafen gefahren und da stand das Hammerding. Ein Formula-Boot mit 357PS, pro Motor. Das macht bei
zwei Motoren also rund 714PS und das bringt das Boot auf maximale 55Knoten. Das sind 101,25km/h. Also mal voll die Powermaschine :-D Damit sind wir dann die Küste ein Stück gefahren und haben dann an einer Insel geankert und sind schwimmen gewesen.
Da der Ramadan noch nicht angefangen hatte, konnten wir sogar in der Öffentlichkeit essen und trinken, ohne zu befürchten, von Muslimen angemacht zu werden, das wir ihnen etwas vor-essen oder -trinken.
Also gab es leckere Pizzen, Mini-Pizzen, Wassermelone, Ananas, Wasser, Orangensaft und noch andere Leckereien.
Wir haben also rund 3 Stunden vor der Banana-Island geankert und waren gut beschäftigt mit einer Menge von Wettkämpfen.
Der schönste Köpfer.
Der weiteste Taucher, nach einem Köpfer.
Der längste Taucher, von der Zeit her.
Der verrückteste Köpfer.
Die missglücktesten Rückwertssaltos.
Und noch weiteres, was uns halt gerade so spontan einfiel.
Danach sind wir mit gefühlten 45 bis 50 Knoten über das Meer zurück zur Küste gesaust und haben uns in der Zeit auf dem Sonnendeck am Bug des Bootes gesonnt. Für die „Nicht-Wasserratten“ unter Euch. Das Bug eines Schiffes befindet sich vorne. Es beschreibt den vorderen Schiffsteil.
Dann haben wir wieder am Hafen festgemacht und sind zufrieden vom Boot gegangen. Und wieder
war eine Freundschaft gefestigt.