und sein Hammer.
Das ist ein Testverfahren um die Festigkeit des Betons zu testen. Dieses Verfahren heißt Schmidthammer und ist im Prinzip ziemlich simpel.
Man hällt die Aparatur, den sogenannten Schmidthammer an den Beton und löst ihn aus. Danach passiert irgendetwas im inneren des Gerätes (durch den Druck entsteht eine kleine Druckwelle, die di Dichte des Betons messen soll.
Warum macht man sowas?
Der Beton soll nach 7, 28 und 90 Tagen, zumindest in Katar jeweils einen Wert nicht unterschreiten. Im Normalfall passiert das auch nicht. Da wir aber Probleme mit der Mischung von einem Lieferanten hatten (ich berichtete), hat nicht nur der Bauherr Barwa, sondern auch die Consulting Maunsell, die unsere Abnahme machen. Sie sind neben beratenden Ingenieuren auch diejenige, die das statische Design gemacht haben und uns somit überwachen, das wir die nötige Betondeckung und so weiter einhalten, den Schmitthammertest verlangt.
Gesagt getan. Wir haben ein unabhängiges Prüflabor beauftragt, diesen Test durchzuführen.
Der kam also vorbei, hat seine kleinen Kästchen bei uns auf den Beton gemalt und seine Tests gemacht.
Die Werte sollen nicht unter 40N/mm².
Der tiefste Wert lag bei uns bei 43N/mm².
Witziger Weise haben Barwa und Maunsell das Testergebnis nicht anerkannt, obwohl sie den
test selber verlangt hatten.
Liegt wohl daran, das der Test vollkommen sinnlos ist. Denn, wenn man die Schlacke abhobelt (mit Schmirgelpapier) kommen schon andere Werte heraus. Wenn man zufällig ein Luftloch erwischt, ist der Wert ganz schlecht. Erwischt man einen Zuschlagsstoff (Stein) dann ist der Wert ganz hoch.
Also kann man sagen, vollkommen überflüssig.