Der Nigardsbreen ist ein sogenannter "valley glacier", der sich also durch ein Tal schiebt und es dadurch überhaupt erst geformt hat. Er ist einer der bekanntesten Ausläufer des Jostedalsbreen, den jeder Norwegenfan einfach kennen muss, da dies der grösste Gletscher des europäischen Festlands ist (ca. 500 km²)!
Die Idee dieser zweitägigen Exkursion war es, sowohl die geologischen und geomorphologischen Vorgänge, die diese Landschaft geprägt haben, zu betrachten, als auch die Vegetation zu untersuchen, die sich in diesem Gebiet nach den letzten Eiszeiten eingestellt hat.
Der NigardsbreenAuf diesem Bild ist gut zu erkennen, wie das Schmelzwasser erst in der Gletschersee - den "Breavatnet" - fließt und anschließend mit dem Schmelzwasserfluss weiter talabwärts transportiert wird.
Über'n Seekann man sich von hier aus mit einem Boot bringen lassen um dem Eis - mit seinen Schluchten und Höhlen - noch etwas näher zu kommen.
Aber Vorsicht!! Extreme Einsturzgefahr!
1850 - Moräne!Es ist schon etwas sehr besonderes auf einer Moräne zu stehen, von der man genau weiß, aus welcher Zeit diese stammt. Das Jahr 1850 kennzeichnet das Ende der sogenannten "Kleinen Eiszeit", die etwa 30
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Flechtendienen den Geologen als eine Art natürliche Datierungsmethode - zB. einer Moräne. Je nach ihrem Durchmesser spiegeln sie einen ganz bestimmten Zeitraum wieder, den sie auf einem Felsen bereits verbrac
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Job..und ich hatten nun die Aufgabe, alle vorhandenen Pflanzen - mit Moosen und Lebermoosen - zu erkennen, die Häufigkeit zu schätzen und dieses zu notieren, wobei ersteres durchaus das schwierigste war!!
Cladonia bellidifloraist eine Flechte, deren Namen sich (eigentlich als einziger dieser ganzen Gruppe) ganz gut merken lässt, weil sich der Artname "bellidiflora" auf die scheinbar schöne Blüte bezieht, die allerdings gar
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Nurwaren wir hinterher auch nicht viel schlauer.
Es warauch überhaupt nicht kalt oder verregnet an diesem zweiten Exkursionstag!
Next stopZwischendurch ein kleiner Ausflug zu einem riesigen Gletscherwasser - Stausee, der der Stromversorgung dient.
Na gut,hier oben war's dann eigentlich erst so richtig kalt.
Aberbrave Studenten wie wir machen so gut wie alles mit und versuchen selbstverständlich auch in solch unwirtlichen Gegenden geduldig zuzuhören!
"Sandur "Das ist eine Fläche (im Hintergrund), die mit Sedimenten des Gletscherwassers, das hier flächig darübergespült wird, aufgefüllt ist. Diese Ebenen sind auch typische Erscheinungen auf Island.
Auf einer selbsterstellten geologischen Karte kann man ablesen, wie sich die Sedimente je nach Korngröße wohl sortiert ablagern.
The endTrotz aller Neugier und allen Interesses - an diesen Gesichtern kann man ablesen, dass es langsam Zeit wurde um wieder nach hause zu fahren.