Das Abenteuer geht weiter
…doch nicht mehr auf ausländischem Boden, dennoch Grenzen überschreitend.
Nach meiner Rückkehr nach Deutschland, in meine Heimat, hatte ich nicht lange das Vergnügen mich in alte Gewohnheiten zu stürzen, mich an alles zu gewöhnen. Ein Anruf entschied über meine Zukunft im östlichen Teil Deutschlands. Es sollte nach Sachsen gehen. Und hier beginnt das Abenteuer Referendariat.
Im Turbogang musste eine Wohnung in Zwickau gesucht werden, denn dort sollte mein Hauptarbeitsplatz sein. Diese wurde auch nach ersten Schwierigkeiten gefunden. Dann kam der Blitzumzug. Mittlerweile steht alles, ist wasserdicht ;) und fügt sich zu einem Ganzen zusammen. Die ersten Wochen waren noch sehr aufregend, alles war neu, die Schule, die Kollegen, das Seminar und eben auch die Umgebung. Obwohl man die Entfernung nicht vergleichen kann mit vorherigen Distanzen, ist das Gefühl ähnlich dem eines Auslandsaufenthaltes: neue Stadt, neues Umfeld, neue Leute, man ist mehr oder weniger auf sich gestellt, neue Aufgaben und eine neue Sprache. Denn auch, wenn die offizielle Sprache deutsch ist, gibt es große Unterschiede im Gebrauch. So musste ich lernen, dass ich hier mit meinem Sprachverständnis an meine Grenzen stoße. Wer weiß schon was ein „Ämmor“ oder eine „Gordei“ ist. Aber auch das
sollte kein Hindernis sein, sondern eine Herausforderung. Mit neuen Regeln, wir reden laut und deutlich, wurde auch das Problem gelöst. Und nun wurde es spannend. Wie ist meine Klasse, wie sind die Kinder, wie reagieren sie auf mich, würden sie auf mich hören, mich akzeptieren? Es gab Erfolge und Niederlagen im Verlauf der bisherigen Schulzeit. Doch ich hielt den Tests stand. Und inzwischen habe auch ich meinen Alltag gefunden. Aber es ist ein angenehmer Alltag, da trotz alle dem nicht jeder Tag dem anderen gleicht, nicht jede Woche ist wie die davor. Es locken ständig neue Herausforderungen, ob in der Schule oder vom Seminar ausgehend. Und es sind diese Herausforderungen, die das Abenteuer Referendariat so spannend machen. Lassen wir uns also überraschen, was dieses Kapitel noch aufwirft. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich auch auf diesem Weg, dem Weg in das Berufsleben, begleiten würdet und meine bevorstehenden Erlebnisse mit mir teilt.
Liebe Grüße, eure anja
die Priesterhäuservor einigen Jahren standen diese bis zu den Fenstern unter Wasser und sollen angeblich deshalb einige Zentimeter abgesunken sein
die alte Freilichtbühne...leider im Winter geschlossen...sonst sollen da Konzerte und dergleichen stattfinden (auch beim Schwanenteich)
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...wollt ja schon am Sonntag mal durchrufen, aber wie das Schicksal so will, und es scheint diesmal wirklich so zu sein - Magenkrämpfe, Erbrechen, verstopfte Strassen und unkalkulierbare Umzugsereignisse -, wird es wohl doch wieder etwas dauern bis ich dazu komme. Dann will ich wenigstens hier mal ein paar Spuren hinterlassen, um dir zu zeigen, dass ich immer noch an deinem Leben und deinem Werdegang interessiert bin. Kopf hoch, was will man auch anderes machen. Derweil hab ich hier auch einigen Stress um die Ohren und man möchte am liebsten alles hinwerfen und weglaufen, aber dann mach ich mir immer klar, oder versuche es zumindest, dass ich in diesem Spiel auch eine Rolle zu spielen habe und die nicht darin liegt, mir alles versauen zu lassen, nur weil es andere Menschen anscheinend nicht gebacken bekommen, mehr auf ihre Umwelt zu achten.
Nunja, ich muss dann mal...versuche die Tage so schnell wie möglich mal durchzurufen. Habe es doch versprochen...
Gruss, christian
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