Ich bin da! Grenada/Nicaragua. Die Anreise war mal wieder alles andere als angenehm. Zuerst der 20stuendige Flug bis San Jose/Costa Rica und von dort nach einer Nacht im Hostel weitere 8 Stunden mit dem Bus nach Grenada.
Der Empfang in meiner neuen temporaeren Heimat war dafuer umso netter. Als ich im stroemenden Regen ankam, warteten bereits fast alle meiner neuen Mitbewohner, ein warmes Essen und sogar Nachtisch auf mich.
Ich wohne im Volunteer-Haus La Casita, nur 3 Blocks vom Parque Central, dem Zentrum Grenadas entfernt. Ausser mir wohnen noch ca. 8 weitere Volontaere hier. Ich teile mir mit 2 anderen ein Zimmer. Meine Mitbewohner werde ich Euch demnaechst mal vorstellen.
Die Organisation, fuer die ich arbeite nennt sich
La Esperanza. Ich werde in einer Schule mitten im Dschungel helfen, der Escuela Salomon de la Selva. Dafuer muss ich jeden Tag eine gute halbe Stunde durch den Wald radeln, wobei ich aufgrund der Regenzeit noch desoefteren mal plitschnass werden duerfte.
Ueber den Schulalltag werde ich zu gegebener Zeit nochmal etwas schreiben. Hier nur erstmal so viel: Die Kinder sind sehr suess und haben mir zumindest an meinem ersten Tag ueberhaupt keinen Stress gemacht. Mal sehen, ob das so
bleibt. Da die Schule so abgelegen liegt, kommen hier meist keine Stadtkinder hin und die Kids vom Lande haben offenbar noch mehr Respekt.