Das Beste hat Gott für mich bis zum Schluss aufbehalten. Ich wusste zwar, dass Cayo Largo eine wunderschöne kleine Insel ist. Aber der Ausdruck "wunderschön" scheint relativ zu sein. Wie soll denn ein Wort diese atemberaubende, alles andere grau erscheinende Perfektion beschreiben? Keine Chance, und auch gleich vorweg: Die Bilder koennens auch nicht. Irgendwie frustrierend, aber eigentlich auch logisch - Nichts, gar nichts kommt an Gottes Schöpferische Hand ran!
Obwohl ich mittlerweile wieder zu Hause bin, versuche ich die Dinge noch der Reihe nach zu schildern, damit ihr einen auch ueber das absolute Highlight meiner Reise bestens Bescheid wisst!
Freitag, den 25.4. (himmelschreiend) frueh um 5 Uhr wurde ich abgeholt und zum nationalen Flughafen gebracht, wo unsere Maschine wartete. Gott sei Dank hatte ich einen zivil gekleideten Mitarbeiter der Airline neben mir, sonst haette ich vor Panik wohl in die Hosen gemacht... Diese kleinen Fiecher sehen einfach bisschen lotterig aus manchmal...
25 min spaeter erreichten wir aber schon Cayo Largo und innert kuerzester Zeit war ich schon im Hotel. Judihui, all inclusive... Somit stuermte ich erstmal das Fruehstuecksbuffet und warf mich anschliessend in Strandmontur. Meine Erwartungen an den Strand waren ja schon hoch gesteckt, aber was ich da
vor meinen Augen fand, verschlug mir einfach die Sprache. Weisser Sand, nein, weisses Puder und das Türkis der Türkise... =)) Seht selber...
Ich genoss den Tag und den naechsten am Strand und liess es mir gut gehen... Für Sonntag buchte ich eine Exkursion, wofuer ich allerdings nochmals tief in die Tasche greifen musste. 67 USD! Aber jeder einzelne Bug hat sich mehr als gelohnt. Ich war auf dem kleinen Boot, das heisst nur wir 5 Touristen und 2 Fuehrer, das war echt grossartig...
Zuerst gings los mit der (unbewohnten) Insel der Leguane. Da gibts Duzende von zahmen Leguanen, denen man sich naehern, sie sogar streicheln oder aufheben kann. Die Tiere sind ja so was von süss! Ich hab mich einfach in sie verliebt... Wie sie so geschmeidig ueber die Felsen klettern oder total verdutzt Gesichter schneiden...
Der Katamaran brachte uns anschliessend zum Korallenriff, wo mir die farbenfrohen Fische aus der Hand frassen und ich neben einem Barracuda herschwamm. (Gott sei Dank hat mir der Typ erst danach erzaehlt, dass sein Kolleg von einem Barracuda derart verletzt wurde, dass er mit 22 Stichen genaeht werden musste...)
Nach dem Mittagessen auf dem Boot zeigte mir der Compañero, wie
CaracolasRiesige Muscheln - die hab ich auch im Wasser gesehen, dort strahlen sie in wunderschönem Rot, Orange oder Gelb
man fischt - cuban style natuerlich. Und nach 2 oder 3 Versuchen hatte ich prompt nen Barracuda an der Angel, allerdings hatte der so einen Speed drauf, dass er mich beinahe ueber Bord gerissen haette. So musste ich ihn halt gehen lassen... Aber ein Erlebnis wars wert. Spaeter sichtete ich nochmals Barracuda und sogar Rochen!
Als wir so schoen ueber die karibischen Gewaesser weitertuckerten, ruft mich der Bootsfuehrer ploetzlich zum Steuerrad und bittet mich Platz zu nehmen. Mit den Worten "siehst du diesen hellblauen Ort dort drueben? Kannst du dahin steuern?" macht er sich auf und davon und laesst mich mit dem Steurrad allein... Der hat auch noch Vertrauen in mich gehabt hä... :) War kein grosser Deal, total einfach, aber gefuehlt hab ich mich wie Captn Jack Sparrow...
Dieser "hellblaue Ort" war dann das Piscina natural. Das Wasser erreicht dort eine Tiefe von 60-80 cm und ist extrem klar und... beherbergt Duzende von Seesternen. Wie wunderschoen, zart und anmutig dieses Tier ist, kann man erst verstehen, wenn man es in der Hand haelt. Seesterne sind absolut friedlich und beginnen hoechstens, sich mit Saugnäpfen an der Hand festzusaugen. So niedlich, hab mich gleich nochmals verliebt... =)
Wie
wunderbar doch dieser Tag war. Doch wie er vorueberging, merkte ich auch, dass dies der allerbeste Tag meiner gesamten Reise war. Wer haette da gedacht, dass auch der folgende Tag noch einmal ein Highlight - der sportlichen Sorte - sein würde?
Ich fühlte mich nämlich nicht so gut. Irgend einen Käfer hatte ich wohl im Bauch und war nicht so auf Konfrontation mit sportlicher Betätigung. Allerdings wollte ich am Strand von Sirena ein Foto von dem farbenprächtigen Katamaran schiessen, und schon war mein Schicksal besiegelt. Der Typ von der Segelschule lud mich ein, eine Runde im Katamaran zu drehen, er hätte sowieso nichts zu tun. Sone Chance kommt nicht wieder, jetzt oder nie, dacht ich mir. Und schon waren wir unterwegs. Kaum hatte ich mich versehen wurde mir auch gleich beigebracht wie ich das Boot zu steuern habe, die Geschwindigkeit reguliert und wie man das Boot in alle möglichen Richtungen dreht (natürlich ausser gegen den Wind). Das macht echt Spass, und zum Zweiten mal war ich die Königin der karibischen Meere... =)
Würde ich jetzt die peinlichen Parts überspringen, wärs doch irgendwie nicht fair... Aber ich fass mich kurz. Stellt euch vor, wie ich mich vor über 100 Leuten blamiere während ich mit 2 Eiswürfeln im Mund "Guantanamera" singe... Jaa, tatsaechlich, hab ich gemacht, aber hat auch superviel Spass gemacht. Und sowieso, dass Beste ist, wenn man ueber sich selber lachen kann... Nicht? =)) hahaha =))
Den Dienstag verbrachte ich vor allem mit Wasser-Volleyball und Strand und Abends um 7 wurde ich abgeholt und zum Flughafen gebracht. Wir hatten bereits eingecheckt, als der Typ bekannt gab, dass sie gar keinen Flieger haben. Der Grund? Raúl Castro fliegt... Somit steht alles andere still. 2 Stunden spaeter bekamen wir guetigerweise doch noch ein Flugi das uns nach Habana mitnahm.
In Habana verbrachte ich meinen letzten Tag mit einem letzten Spatziergang durch Centro Habana und fand dann doch noch ein Einkaufszentrum! In Cuba ist das derart exotisch, teilweise wissen die gar nicht was das ist... Aber ich habs gefunden und war derart stolz dass ich daraufhin mit mir selber anstossen wollte und meinen letzten Daiquiri genoss...
Abends um 23.00 flogen wir dann ab und ich liess innerhalb von 10 Stunden eine Welt hinter mir, die absolut einmalig ist, die man weder vergleichen noch beschreiben, sondern nur erleben kann.
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Send Private MessageMaria dini Blogs hend sich glese wie Krimis, wienes spannends Buech, und i han jede Buechstabe genau glese! Die Föteli sind ja scho de Hammer...s'Beschte isch aber, dass dini Troim wohr worde sind! Wer weiss, ob ich all das au mal chan gseh? :-) D'Chälti isch ja aber i de Zwüschedziit gwiche bi üs und mir freued üs a de wärmende Sunne...
Ich bin uf jede Fall de glücklichscht Mensch und mega froh, dich wieder da i de nöchi z'ha...I lieb dich vo Herze!
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