Von Tortuguero ging es ins Landesinnere zum Vulkan
Arenal.
Nach der abenteurllichen Fahrt mit dem Bananenboot, ging es weiter mit dem Bus zum Arenal. Schon von Weitem konnten wir die Umrisse des Kegel erkennen. Als wir dann in La Fortuna ankamen war er leider schon in dicke Wolken gehuellt.
Unser Hotel lag weit ausserhalb vom Ort, schwer erreichbar, dafuer mit Blick zur aktiven Seite des Vulkans.
Zum Fruehstueck hielt er sich noch etwas bedeckt.
Wir machten uns zu Fuss auf den Weg zum Nationalparkeingang. Es war weiter als wir dachten - 10 km in eine Richtung. Aber wir konnten einen ersten herrlichen Blick auf den aufklarenden Vulkan werfen. Ab und zu hoerte man ein dumpfes Grollen, wie leichter Donner. Und bei genauem Hinschauen sah man Gesteinsbrocken den Vulkanruecken herunterrollen.
Der schwerste Ausbruch war im Jahre 1968. Damals wurde ein Dorf am Fusse zerstoert und seine 80 Bewohner kamen ums Leben. Der letzte Ausbruch war 1992.
Also durchwanderten wir den Nationalpark. Wir erreichten einen Aussichtpunkt mit freiem Blick auf den Vulkan und ueberquerten ein erkaltetes Lavafeld (von 1992).
Am Rueckweg ueberschritten wir eine Haengebruecke mit einem Faultier als Waechter.
Zurueck im Quartier entspannten wir unsere geschundenen Koerper im Whirlpool mit Blick auf den Vulkan.
Beim Abendessen konnten wir ein fantastische Schauspiel beobachten. Die Felsbrocken, die unter Tag recht "harmlos" ausschauten, entpuppten sich als gluehende Lavasteine. Ein sehr beeindruckendes Farbenspiel.
Naechste Station wird Monteverde und Santa Elena sein.