Hi,
I'm a 30 year old swiss guy who quit his job as a robotics engineer to go traveling. The job was very interesting, but after 2.5 years I've found that i don't want to do it forever. Lately I grew interested again (as I already was since my childhood) in nature and humanity's part in it. So, besides surfing and travelling, one goal of my travels is to learn as much as possible about different styles of life and new ideas of a life more in sync with our nature and earth. Unchecked consumerism is not only making people in the industrial nations dependent and distressed, but also a main reason for the immesurable poverty and exploitation in the rest of the world. And this sure isn't gona change with the degeneration of the planet (e.g. loss of water ressources, fertile top soil and ever growing pollution with thousands of toxic chemicals).
Besides these issues, I like having a good time with friends and family, meeting new people and just enjoy the moment. I love nature and beeing outdoors, fun sports like surfing, climbing, snowboarding, sailing and beachvolleyball. And I'm always interessted in learning new stuff.
There's not much of a plan about where my travels will go, I'll try to just let it flow and keep it simple. At the moment i'm just starting back north, from Canaries direction Azores on board the sailboat Bessie-Ellen. I'm not that keen to go back to colder wheater, but on the other hand it feels quite ok. to be slowly heading back home, at least for some time...
Lange ist's her, seit meinem letzten Eintrag. Es war wieder eine bewegte Zeit, auch hier in der Schweiz regt sich was ... :-) Es war schön, wieder zurück zu sein, all die lieben Menschen wiederzusehen. Zudem habe ich ganz schnell, das erste Mal an den Permakulturtagen, gemerkt, dass es auch hier in der Schweiz einige Leute gibt, die den Wandel mit offenen Armen empfangen und mit viel Mut und Lebenslust ihren ganz persönlichen Teil dazu beitragen. Trotzdem war ich auch oft ungeduldig, ich hatte viele Ideen, in welche Richtung es für mich weitergehen sollte. Schliesslich habe ich es dann aber meistens geschafft, nicht krampfhaft nach etwas zu streben, sondern, wie beim Reisen, das ganze dem Fluss des Lebens zu überlassen. Und das war wieder ein spannendes Abenteuer! Zuerst mal gings Mitte Juni per Velo in den
... read moreDie 10 Tage die ich in La Sorga verbracht habe sind wie im Flug vergangen. Obwohl es immer viel zu tun gab, hatten wir auch viel Zeit fuer Musik, Gespraeche, Spiele, Spass und Chillen. Die Arbeit war sehr abwechslungsreich und ich hab viel gelernt, ob im Garten (die alte Colette hat ein riesiges Wissen und viel Erfahrung in allem was mit Pflanzen zu tun hat), beim Bau von Yurten und einfachen Häusern aus Holz, Lehm und Pullovern :-) oder bei Planung und Konfliktloesung in solchen Lebensgemeinschaften. All die Leute hier, wie auch die anderen Wwoofer sind mir wieder sehr ans Herz gewachsen und ich waere gern noch laenger geblieben. Trotzdem hab ich mich dann kurzfristig entschieden, mit Mahesh nach Autun zu stöppeln, wo wir den Permakultur-Hof von Nico besucht haben. Das Stöppeln mit Mahesh war witzig,
... read moreSeit ich mich auf den Weg nach Beuzec am Kap von Finisterre gemacht habe haeufen sich auf meiner Reise die unglaublichen "Zufaelle", neuen Erfahrungen und Begegnungen mit wunderschoenen Menschen noch mehr aneinander als bisher. In Quimper, etwa 30km vor Beuzec, wurde ich von Stefan beim Stoeppeln mitgenommen und nachdem ich ihm erzaehlt hab, dass ich eine Community in Beuzec besuchen will hat er mich gleich eingeladen in seiner Yurte dort zu wohnen :-) Am Anfang habe ich mich bei den Menschen in Beuzec nicht so richtig willkommen gefuehlt, habe aber ein paar interessante Leute kennengelernt die auch nur "auf Besuch" waren. Darunter auch Gordon, der in einer anderen alternativen Lebensgemeinschaft in der Gegend wohnt. Er hat mir dann eines seiner Surfboards geliehen und ich bin endlich wieder mal zum surfen gekommen. Die Wellen waren ok und
... read moreHey, ich bin zurueck auf dem Kontinent! Mit oft wechselnden Winden hat die Ueberfahrt am Ende doch 11 Tage gedauert. Auch weil wir am zweiten Tag den Spie beschaedigt haben. Und als dann vorgestern auch der 2te Autopilot den Geist aufgegeben hat wars doch langsam Zeit anzukommen. Aber es war auch sehr interessant, gerade wegen dem dauernd aendernden Wind hab ich viel uebers Segeln auf See gelernt. Frank, unser in letzter Minute noch von der Bessie-Ellen an Bord gekommene Kapitaen segelt sonst meist in Regattas und konnte uns einiges an Segel-Trimm zeigen. Trotzdem hatten wir natuerlich genuegend Zeit zum chillen, lesen und Schach spielen. Und wir hatten wieder viel Delphin-Begleitung, was auf diesem kleinen Boot noch etwas eindruecklicher war. Heute hab ich mich von Filou, dem Besitzer des Boots, seinem Sohn Kevin und von Jean-Michelle verabschiedet.
... read moreLeider hat uns das Wetter hier in den Azoren nicht so verwoehnt und wir hatten viel Nebel und auch ein paar verregnete Tage. Trotzdem hab ich die Bessie-Ellen fuer eine zweitaegige Trekking-Tour um den Krater auf San Miguel verlassen. Nach einer gemuetlichen Nacht in einem 5-Meter Mini-Krater habe ich den zweiten Tag allerdings groesstenteils im Nebel verbracht. Danach sind wir nach zwei ruppigen Segel-Tagen und Naechten mit bis zu 50 Knoten Wind in Horta auf Faial angekommen, dem wichtigsten Hafen der Azoren. Nach einer feuchtfroehlichen Nacht im weltberuehmten Peters Café hatte ich auch schon eine Mitfahrgelegenheit nach Europa. Nach 2 gemuetlichen Naechten bei Silvia und ih (alles Meeresbiologen) habe ich schon viele Leute hier in dieser kleinen Stadt kennengelernt, und die meisten Bars. Es gefaellt mir hier, die Leute sind sehr freundlich und alles ist so
... read moreNach einem eher unfreiwilligen Bus-Trip einmal Rund um La Palma, bei dem ich noch einige schoene Gegenden dieser farbenpraechtigen und facettenreichen Insel bewundern konnte, bin ich vor einer Woche in Santa Cruz de Tenerife wieder an Bord der Bessie-Ellen gegangen. Die war meist sehr gemuetlich und entspannt. Wir hatten selten mehr als 5 Beaufort Wind, dafuer aber auch fast nie keinen und konnten deshalb fast die ganzen 750 Meilen unter Segel zuruecklegen. Trotz wenig Wind hatten wir manchmal starken Seegang und auf Vorwindkurs bei wenig Wind hat die Bessie-Ellen trotz ihrer Groesse ziemlich geschaukelt. Trotzdem wurde ich gluecklicherweise nie Seekrank und konnte die Ueberfahrt in vollen zuegen geniessen. Mit drei Wach-Teams bekam man immer genug Schlaf und ich hatte sogar noch viel Zeit zum Faulenzen und Lesen (hab jetzt die Bibel endlich fertig :-) Wunderschoene Sonnen-
... read moreIn den 10 Tagen die ich nun schon hier bin hatte ich ab und zu das Gefuehl, dass ich hier meine Zeit verschwende. Wir haben nur wenig im Garten gearbeitet und ich hab geglaubt, dass ich ausser aus den vielen spannenden Buechern hier nicht viel ueber Permakultur gelernt habe. Inzwischen habe ich aber gemerkt, dass ich einiges in der wohl wichtigsten "Disziplin" in Sachen Permakultur und Oekodoerfer gelernt habe: Kommunikation. Zuerst war ich als Gast nicht gross involviert, habe aber immer mehr an den "Meetings" mit verschiedensten Kommunikationsarten teilgenommen (Talking Circle, Co-Counseling, Consensus...). Und auch bei meinem Ausflug gestern zur Finca Tierra hab ich erneut festgestellt, wie wichtig es ist, gute Kommunikation aktiv zu lernen, sogar schon in kleinsten Gruppen oder auch als Paar/Familie. Da sind so viele tief verankerte Gewohnheiten aus unserer Gewinner-Verlierer Kultur
... read moreObwohl das Wetter nicht mehr so gut ist, geniesse ich die Zeit hier auf der Permakultur-Farm. Ich habe schon eine Menge gelernt ueber Permakultur und einige Probleme beim Aufbau einer Community, vor allem wenn alle Beteiligten sich untereinander nicht kennen. Es ist ein schoener Ort und die Gaerten haben viel Potential, aber ich habe nicht dass Gefuehl dass ich hierher passe... Wieauchimmer, ich hab endlich wieder mal ein paar Photos fuer euch:
... read moreIch konnte die zwei Nächte in Santa Cruz de Tenerife bei Angel, einem super-netten Kuenstler und Lehrer verbringen. Er hatte viel interessantes ueber Kunst und ueber das Leben auf den Inseln zu erzählen. Und obwohl er viel arbeiten musste hat er noch sehr lecker gekocht und ich konnte sogar endlich mal wieder meine Kleider richtig waschen. Danach gings endlich an Bord der Bessie-Ellen, einem 36 Meter langen Zweimaster, komplett aus Holz, Jahrgang 1904. Er gehoert Nikki Alford, einer Engländerin um die 40, die damit Segelabenteuer fuer Touristen veranstaltet. Ich hab mich sowohl mit der Crew als auch mit den Gästen sehr gut verstanden und habe es sehr genossen, endlich wieder zu segeln. Es gab viel zu lernen, die Bedienung der bis zu sieben Segel ueber unzählige dicke Hanfseile war schon etwas anderes als was man sich
... read moreIch weiss, ist ja erst eine Woche her seit dem letzten Eintrag. Aber, wohl weil ich dauernd unterwegs war, ist in dieser Zeit ziemlich viel passiert. Zuerst mal hab ich in Tanger dank Couchsurfing zwei gemuetliche Naechte bei Jamil und seinen Freunden verbracht. Der Tag dazwischen war etwas stressig, mit Waschen, Faehre-Ticket kaufen und leider nicht so erfolgreichem Feilschen auf dem Markt. Sogar nach 3 Monaten hier in Marokko krieg ich noch nicht immer nen guten Preis. Dafuer hab ich jetzt ne schoene neue Jacke. Danach gings mit der Faehre die paar km rueber nach Algeciras in Spanien. Ist eine schoene kleine Stadt, und Gibraltar auf der anderen Seite der Bucht waere sicher auch noch interessant, hat auf jeden Fall viele Sehenswuerdigkeiten. Und das mit dem Spanisch sollte glaub ich nicht so ein Problem sein, bis
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