Markus Heinrich

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180 Tage Beijing - auf der Suche nach dem Abenteuer, der echten chinesischen Küche, dem asiatischen Lebensgefühl und der Suche nach einem Selbst!?



Travel Blog Posts


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August 3rd 2008

Nicht selten werde ich dieser Tage gefragt wie mich China verändert hat, bzw. was ich aus China mitgenommen habe - die Anwort ist klar: Ich weiß es (noch) nicht. Neben hundert original chinesischen Kakerlaken, oder zumindest deren zukünftigen Nachkommen, denen ich mit Hilfe von Quarantänemaßnahmen (im Garten) versuche Herr zu werden, sind es die kleinen Dinge des alltags, die seit meiner Rückkehr mein Leben bereichern. So steht mir beim Autofahren ein wesentlich umfangreicheres "Set" an Optionen zu Verfügung, wie ich mein Vorankommen im Straßenverkehr beschleunigen könnte. Obwohl die Straßenverkehrsordnung grundsätzlich meinen Fahrstil behindert, lebe ich ebendiese Pekinger Tendenzen natürlich nicht aus - aber ich ertappe mich selbst bei dem Gedankenspiel mit Rechtsüberholen und Ausbremsen - warum man in Österreich auf einer zweispurigen Straße allerdings nicht wirklich ... read more



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July 29th 2008

Die letzten Gedanken aus diesem Land kommen, standesgemäß und stilecht, selbstverständlich aus einem traditionell chinesischen Teehaus namens Starbucks, das neben dem original chinesischen „Grande tripple shot late“ auch typisch chinesisches Internet anbietet… Familie!! Freunde!! Gemischtes Bier! Schweinebraten! ein Klo!! Autofahren!!! - fragt man mich dieser Tage worauf ich mich zurück in Österreich am meisten freue, habe ich stets, variierend nach Alter, Geschlecht und Beziehung des Fragenden eine passende Antwort parat. Auch meine Schüler machen mir den Abschied leicht, abgesehen vom persönlichen Abschiedsschmerz, kann ich mit gutem Gewissen zurückblicken und sagen, in den letzen sechs Monaten eine stolze Anzahl „Neo-Österreicher“ garantiert alimentefrei in die Welt gesetzt zu haben. Auch wenn die breite Masse meiner Schützlinge vom fließenden Deutsch noch et... read more



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July 14th 2008

Nach einem wunderschönen, wenn auch anstregenden Wochenende, hab ich heute endlich mal wieder ein bisschen Zeit um Fotos hochzuladen. Der Text steht in diesem Blog im Hintergrund(drum gibt es auch so gut wie keinen), die Fotos sind entweder selbsterklärend oder es steht eh etwas dabei...=) Nur soviel sei verraten - am Samstag waren wir, also Marco(Schüler, Fahrer & Reiseleiter in einer Person), Philipp (von Marko einfach zu unterscheiden, in dem er kein Chinese ist), Doris(die einzige Frau) und meine Wenigkeit(inzwischen wohl durch Fotos wohlbekannt) auf der großen Mauer bei Simatai, dem, aufgrund der etwas abgelegenen Lage, unberührtesten Teilabschnitt der großen Mauer. Um nicht zuviel in Schwärmereien abzudriften, die wohl in jedem drittklassigen Reiseführer auch noch nachgelesen werden können, möchte ich in wenigen Worten(ja, auch das ist bei mir möglich, nur selten) die... read more



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July 11th 2008

Angelehnt an das Epidermische Paradoxon, drängt sich mir seit meinem letzten Blog, der(dank dem Sturm der Entrüstung, der mir in Form einer „Protestnote“ entgegen geschlagen hat und mich daran erinnert hat) bereits 21 Tage her ist, die hochphilosophische Frage auf, ob ein nicht bloggender Blogger überhaupt noch ein Blogger ist!? Wäre ich jetzt kein Blogger mehr, dürfte ich nicht mehr bloggen, aber sobald ich blogge bin ich wieder da…. Aber das sollte bei weitem nicht das einzige Paradoxon bleiben, dass mir in den letzten Tagen und Wochen so über den Weg lief und eben jene sollen, wie der Titel bereits verspricht, in den folgenden Zeilen genauer erklärt werden: Das erste Paradoxon erklärt meine plötzliche, ja auch für mich selbst überraschende, beinahe zärtliche Nähe zu McDonalds, die allerdings viel weniger auf kulinarischer Ebene, denn auf sanitärer ... read more



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June 19th 2008

Ein absolutes Highlight der letzten Woche war mein Ausflug ins „Venedig“ Chinas - das angenehme an diesem nicht unspektakulärem Spektakel war die Tatsache, das lange Reisen, Staus und Warteschlagen vermieden wurden - die zentrale Regierung Pekings, und somit indirekt die kommunistische Partei Chinas, noch immer unter dem Vorsitz des glorreichen „Chairman Mao“, hat sich zur allgemeinen Volksbildung etwas ausgedacht - und weite Teile Pekings unter Wasser gesetzt. Während bei manchen Europäern, die die Vorzüge der einzigartigen Partei und derer Leistung für Land und Leute nicht entsprechend zu würdigen wissen, der Eindruck entstehen mag, folgendes Spektakel sei Produkt von Misswirtschaft und Verschmutzung, so wissen nur die Chinesen selbst, wie sehr ihre Partei an sie denkt und ihnen die Urlaubsfreuden einer Bademöglichkeit direkt vor die Haustüre serviert….so fand ich nä... read more



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June 12th 2008

Zu den drei Fixpunkten des touristischen Absonderlichkeitenkabinetts zählen zweifelsohne „Chairman“ Maos Maosoleum sowie das Vergnügungsparadies „beijing youleyuan“ - wörtlich auf Deutsch übersetzt, der Peking-Prater! Nachdem Mao mich auch nach wiederholten Versuch nicht empfangen hat - mal scheint er verschlafen zu haben(heute vormittags geschlossen), mal scheint er ein ausgesprochener Morgenmensch zu sein (geöffnet von 08:00-12:00 am Wochenende - aber vielleicht bleibt er in der Hitze vormittags besser frisch) und manchmal ist er einfach schlecht drauf(geschlossen ohne Angabe von Gründen), haben wir uns mal auf die zweite Attraktion verlegt. Für alle, die einmal das Vergnügen hatten, ein Dysneyland zu besuchen und daher eine Vorstellung haben, wie ein moderner, hochtechnologisierter und wohl organisierter Vergnügungspark aussieht - vergesst es, so ... read more



"Wer hat an der Uhr gedreht...

Published: June 4th 2008Asia » China » Beijing » Beihai Park
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June 4th 2008

...ist es wirklich schon so spät?" Bei genauer Retrospektive meines Schaffens auf dieser Homepage ist mir soeben aufgefallen, dass mein erster Blog aus China bereits 109 Tage zurückliegt und damit die Halbzeit überschritten und keine Nachspielzeit geplant ist, auch wenn die Schiedsrichterin noch so wütend pfeifen mag und die Schlümpfe im Stadion randalieren. Abpfiff ist jetzt offiziell der 30. Juli.² Nun gut, Spass bei Seite, was kann ich neues berichten, aus dem großen, fernen Land der krassen Gegensätze? Um noch kurz das Thema "Sportgroßveranstaltungen" aufzugreifen, muss erwähnt werden, dass jetzt die große Umerziehung der Massen anläuft - auf unzähligen Plakaten wird das Nichtrauchen propagiert und das Rauchen ist in allen Gebäuden und Restaurants jetzt verboten(bei uns haben sie den Aschenbecher weggeräumt und ein kleines Schildchen aufgehängt, jetzt ste... read more



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May 30th 2008

Habe ich also letzte Wochen großmäulig mein Verhandlungsgeschick gepriesen, so folgte diesmal bereits wenige Stunden nach meiner Angeberei die kalte Dusche - der gelandete "Waschmaschinenadler" entpuppte sich bei genauerer Betrachtung als lahmer Geier - allerdings muss man bei allen Aversionen die Fortschritte der chinesischen Waschmaschinentechnologie zwischen 1958 und 1961 gebührend würdigen. So sorgt z.B der lindgrüne Anstrich für ein angenehmes Feng Shui in der Küche, die Schleuderleistung hat sich von der Kraft einer Nähmaschine immerhin zum soliden Power eines Handmixers gemausert und die Geräuschkulisse von einer Elefantenherde auf Ectasy immerhin zu dem bedrohlichen Brummen eines Hornissenschwarms verringert - Hut ab!!! Aber auch die Warnung meiner Chefin, ich müsse die Maschine pfleglicher behandeln als die alte, es wäre "Very much trouble for the Vermieter" eine n... read more



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May 21st 2008

Nachdem ich in den letzten Berichten mein Privatleben thematisiert habe, wurde ich schmerzhaft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und daran erinnert, dass ich ja nicht zu meinem reinen Vergnügen hier logiere, sondern einem ernsthafen Job nachgehe....=) Whatever, über meinen Unterricht gibt es wenig zu berichten, ich habe nette Schüler, manche sind schlauer, manche weniger, manche sind dumm wie die Nacht finster - aber es gleicht sich irgendwie aus. Die wirklich genialen Geschichten werden hier im Büro geschrieben, und die folgenden Anekdoten sind wahr, nicht geschönt und schlimmstenfalls durch den ironischen Blickwinkel des ansonsten so objektiven Betrachters etwas verzerrt: Arbeitsteilung auf chinesisch oder das Google-Imperium schlägt zurück Grundsätzlich findet arbeitsteilung hier so statt, dass jeder versucht firmenintern die (unnötigen, von der... read more



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May 13th 2008

Nachdem ich in der letzten Woche so frei war, meine Erlebnisse mit meinem Besuch der breiten Weltöffentlichkeit zu präsentieren, ist heute Premierentag für meine Gastblogger, die ihre Erlebnisse und Eindrücke über China schildern - und hoffentlich meine früheren, 100%-objektiven Tatsachenberichte hoffentlich nicht Lügen strafen....=) Zu meiner Ehrenrettung scheint es erwähnenswert, dass ich selbstverständlich, trotz der sich bietenden Möglichkeit und meiner, durch den Chinaaufenthalt erlangten, neuen Sichtweise auf die Zensur, den freien journalistischen Geist meiner Gastblogger nicht behindert habe - jedes folgende Wort stammt aus fremder Feder, und ich beuge mich ihrem Urteil über meine Fähigkeiten als Reiseführer und Chinakenner... Den Anfang macht, gemäß der chronologischen Reihenfolge, Doris: Weiter wundersame Erkenntnisse unserer Reise beinhalten, dass... read more






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