Syrus

Christian Wiebelt
Joined: August 27th 2009
Logged in: November 30th 2011
Christian and Anna

Travel Blog Posts



BOSTON- "die schönste Stadt Amerikas" "europäische Metropole" "Geschichtsträchtigste Stadt der USA" Dementsprechend hoch sind unsere Erwartungen an die Metropole in Massachusetts. Unsere Vorfreude bekommt aber erste Dämpfer als es um die Unterkunftsuche geht. Obwohl wir weit außerhalb eine Bleibe suchen und diverse Coupons parat haben landen wir letztendlich in einer üblen Absteige für stolze 80 Dollar die Nacht, denn so mussten wir lernen "in Boston ist immer Saison". Trotzdem sind wir gespannt, was uns Boston außer gesalzenen Hotel-Preisen noch zu bieten hat und verbringen den ersten Tag mit dem "Abhaken" der klassischen Touristenziele in der Stadt. Das Wetter ist mäßig, recht kühl und bewölkt. Boston Common und Downtown Boston beeindrucken mich weniger, die Stadt an sich ist wenig homogen, was sie zwar durchaus interessant aber in meinen Augen weniger "sch... read more

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Durch das wunderschöne ländliche Vermont fahren wir gemütlich in Richtung Deerfield Valley, wor wir am nächsten Tag einer Reservierung zum Ziplining haben. Wir gurken durch verschlafene idyllische Dörfer, die allesamt für Postkarten von Neuengland Modell stehen könnten, und halten nur ab und zu für ein paar Bilder oder ein Cheese-Tasting bei der kleinen Vermont Cheddar Factory, die den berühmten und bei allen Amerikanern geliebten Cheddar Käse macht. Die Wälder sind hier auch alle noch super schön gefärbt und man fährt relativ entspannt (wenn man es nicht gerade wie wir bis auf den letzten Tropfen Benzin ausreizt) da kaum jemand unterwegs ist. Gegen Abend haben wir dann die Berkshires im Nordweste von Massachusetts erreicht. Hier sollen angeblich die ganzen gestressten Bostoner ihre Wochenenden verbringen um mal wieder durchzuatmen. Alles scheint aber eher ausgestorben zu s... read more

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Nach einem faulem Tag in Portland, wo ich am Hafen meine erste Lobster Roll gegessen habe (das ist ein Hotdog-Brötchen mit Hummersalat), und wir ein bisschen im Hafenviertel Old Port mit vielen kleinen Läden und Cafés herumgebummelt sind, treffen wir um halb 5 unsere Couchsurfing-Gastgeber Faith und Larry. Die beiden wohnen auf einer Insel namens Peaks Island etwa 3 Meilen vor Portland und müssen jeden Tag mit der Fähre aufs Festland übersetzen. Wir setzen also auch mit unserem Gepäck über und bekommen vom Oberdeck der Fähre aus noch eine kleine Einführung in die 200 Inseln der Casco Bay, denn Faith war mal Fremdenführerin und kennt sich bestens aus. Sie erzählt uns zum Beispiel, dass die Inseln auch "Calendar Islands" genannt werden, weil irgendein früher Entdecker sie mal gezählt hat und auf 365 Inseln gekommen ist. Obwohl ... read more

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Am nächsten Morgen haben wir noch mit Jaimie den kleinen Ort Chatham auf dem Cape besucht, wo wir ein paar Robben und die riesigen Ferienhäuser der Hollywoodstars gesehen haben. Dann bevor wir gefahren sind habe ich noch die Outdoor-Dusche bei Jonathan benutzt (garnicht so kalt wie man denkt) und wir haben uns auf den Weg Richtung Norden gemacht. Kurze Pausen auf dem Weg nach Maine, dem größten der Neuengland-Staaten haben wir in Portsmouth, New Hampshire auf einen Smoothie und in Freeport, Maine auf ein paar Tüten Outlet-Shopping gemacht. Das Wetter war allerdings so schlecht, dass wir die kleinen Fischerorte und Leuchttürme auf dem Weg ausgelassen haben. Nach einem langen und regenreichen Fahrtag den wir morgens auf Cape Cod noch mit Sonnenschein begonnen hatten kommen wir am Abend gegen 21 Uhr in unserem Bed and Breakfast in ... read more

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Nach ca einer Stunde erreichen wir Cape Cod, Massachusetts wo wir jedoch erst gegen 19 Uhr bei unseren Couchsurfern Jonathan und Jaimie erwartet werden. Trotz durchwachsenem Wetter fahren wir über die ganze Halbinsel bis zum äußersten Zipfel- nach Provincetown, der Schwulenmetropole der Ostküste. 80 Prozent der Hausbesitzer in diesem 3200 Seelen Dorf sollen hier homosexuell sein, sagt mein Reiseführer. Dementsprechend liberal, bunt und schrill zeigt sich "P-Town" uns trotz Nieselregen. Außer jeder Menge Händchenhaltender Männer in zu engen Hosen laufen dort jedoch hauptsächlich Touristen im Rentenalter herum. Es gibt lauter witzige bis bescheuerte Läden ( zum Beispiel eine Bäckerei für Hundeleckerli) und kleine Cafés und Gallerien mit mehr oder weniger "Kunst". Dank dem bescheidenen Wetter machen wir nur einen kurzen Spaziergang durch die Straßen von P-Town und über den ... read more

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Nach einer 21stündigen Anreise kommen wir gegen 22 Uhr in Newport an, wo wir bei unserem Couchsurfer Billy ein riesiges Luftbett beziehen. Außer einem bisschen Smalltalk ist leider nicht mehr viel mit uns anzufangen, Billy erzählt ziemlich spannende Sachen, er ist Lehrer bei der Navy, war einige Jahre in Japan und ist erst dieses Jahr in die USA zurückgekehrt. Am nächsten Morgen ziehen wir erstmal in den Supermarkt und besorgen uns ein Riesen Sandwich, eine Familienpackung Chocolate Chip Cookies und Getränke. Dann fahren wir zum Picknick an den Strand, es hat nachts geregnet aber der Himmel klart langsam auf und es wird ein schöner Tag. Wir verbringen ihn in Newprt mit einem Bummel durch die Straßen, Boutiquen und über Piers einer der ältesten Städte in den USA -Newport wurde 1640 gergündet und war mal sehr wohlhabend. ... read more

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Es ist Mittwoch und wir machen uns auf den Weg zum Waterberg Plateau, einem riesigen "platten" Bergplateau im wasserreichen Hereroland im Nordosten des Landes. Hier fand 1904 die entscheidende Schlacht im Herero-Aufstand gegen die deutschen Kolonialherren statt, in dessen Folge mehr als die Hälfte des Hererovolkes sein Leben ließ. Am zweiten Sonntag im August, also in wenigen Tagen, feiern die Herero traditionell mit einem fröhlichen Fest ihre Helden von damals, die die Schlacht und insbesondere die anschließende Flucht durch die wasserarme Wüste überlebten, und damit das Fortbestehen ihres Volkes gewährten. Über Tsuneb und Otavi, einem winzigen Dorf, wo wir in einem Kaffeshop einen Guavensaft trinken und prompt einen namibischen Steuerfahnder kennenlernen, der in Frankfurt ausgebildet wurde und uns stolz alle deutschen Fussballnationalspieler von 1974 aufzählt, erreichen w... read more

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Heute ist unser letzter Tag in Hongkong und das Wetter ist pünktlich zu unserer Abreise kalt und regnerisch geworden. Allerdings hat dadurch auch der feuchte Nebel auf dem Peak abgenommen und wir haben endlich vom Schlafzimmerfenster den angekündigten Ausblick auf die Bucht und die vorgelagerten Inseln. Deswegen kämpfen wir uns auch durch den Regen bei mittlerweile 9 Grad durch zum Peak Tower von wo wir eine noch bessere Aussicht genießen und Christian noch ein paar Fotos schießen kann. Außerdem machen wir noch ein bisschen Souvenir-Shoppen in den Läden der Peak-Gallery und sitzen jetzt mit Jasper bei Cappucino und selbst gebackenen Zimtschnecken im Wohnzimmer, spielen Autobahn und Kaufladen und genießen den Blick nach draussen, wo der Regen peitscht. Jasper hat uns grad das süßeste Kompliment gemacht und erklärt, dass er uns "millionenlieb" hat :) . Die letzten ... read more

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Inzwischen sind wir seid drei Tagen in Hongkong, für mich nach den Erfahrungen der letzten Wochen ein leichter Kulturschock: alles ist sehr sauber und sehr "zivilisiert", unter anderem steht an jeder Ecke ein Schild, dass entweder das herumlungern, rauchen, spucken, essen und trinken oder irgendetwas anderes verbietet und dabei direkt zur Abschreckung die entsprechende Strafe in Hongkong Dollar auspreist. Aber es scheint zu helfen...alles läuft hier erstaunlich organisiert und ruhig ab. Eine Wohltat nach dem Chaos in Vietnam. Die ersten beiden Tage in Hongkong verbringen wir "unten" in der Stadt, unten deshalb, weil Tobias, Katharina, Nike und Jasper bei denen wir zu Gast sind auf dem "Peak" wohnen, etwa 500 m oberhalb von "Central". Im Zentrum von Hongkong entsteht durch die vielen modernen Hochhäuser leicht der Eindruck man wäre in New York City, allerdings hat die ... read more

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Am Abend haben wir nicht nur ein super Hotel sondern auch ein super Restaurant gefunden wo ich eines Khmer-typisches Gericht mit dem schönen Namen "Chicken Amok" bestelle. Es schmeckt bombastisch gut nach den eher einfachen und geschmacklosen Gerichten, die wir im Mekong-Delta aufgetischt bekommen haben und man merkt deutlich, dass wir Thailand (und damit auch deren Küche) näher gekommen sind. Danach spazieren wir noch mit Thomas und Andi ein bisschne durch die Stadt, dabei fällt uns allen auf wie wundervoll ruhig und sauber es in Phnom Penh ist- im Vergleich zum immer-hupenden Vietnam!! So beschließe wir, am nächsten Tag nicht direkt nach Siem Reap zu fahren, sondern den Bus um hab 2 zu nehmen und morgens noch mit den Jungs zum Tuol Sleng Genocide Museum zu gehen, in dem zur Zeit der Terrorherrschaft der Roten Khmer ... read more

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