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Sticky Rice Diaries

Simsalabim.



Travel Blog Posts


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September 5th 2012

Zwei Wochen lang habe ich nichts gepostet und dieser Block haengt mittlerweile meilenweit hinterher. Was ist passiert? - Vietnam ist ueber mich hereingebrochen! Mit seinem Gewirr aus Farben, Hup-Laerm und staendiger Bewegung hat es mich so in seinen Bann gezogen, dass ich das Schreiben voruebergehend an den Nagel haengen musste. Ausserdem fehlten mir die obligatorischen Café-Sitzungen mit Dino, bei denen er taeglich sein Statistik-Lern-Pensum abarbeitete und ich an meinen Blog-Eintraegen werkelte. Die Geschichte mit Phongsaly poste ich demnaechst mal (ich hab den Eintrag schon fast fertig) und schiebe nun mal kurz ein paar Eintraege zu Vietnam ein, sonst wird das nix mehr! Dieser Vietnam-Rausch kam ganz unverhofft, denn dem Land eilt in der sued-ost-asiatischen Backpacker-Welt ein eher durchwachsener Ruf voraus. So gut wie jeder, den ich in Laos oder Kambodscha ueber seine Vietnam-Er... read more



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August 6th 2012

Am Morgen meines Geburtstags fruehstueckten Dino und ich Bananenpancakes am Fluss Nam Ou und beobachteten einen chinesischen Strassen-Bau-Bagger der am anderen Ufer rote Erde hin und her wuchtete. Dann stiegen wir zum Anleger hinab, wo unser hellblaues Holzboot schon bereit lag. Drinnen sassen bereits zwei laotische Geschaeftsmaenner, ein Vater mit seiner kleinen Tochter und einem originalverpackten Kuehlschrank, ein junger Typ mit Gitarre und zwei Franzosen die enttaeuscht dreinsahen, als sie uns ins Boot klettern sahen. Wir nahmen mit angezogenen Knien auf niedrigen Sitzbaenken Platz und nachdem sich das Boot gefuellt hatte, klemmten wir sehr kompakt zwischen den Pos unserer Sitznachbarn fest. So stachen wir in See. Unser Motor war ein launisches Geraet, das hustende Laute von sich gab und stets erst beim fuenften Versuch ansprang. Jedesmal ueberkam mich eine gewisse Unruhe, weil un... read more



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August 5th 2012

Nach einer Nacht im unspektakulaeren Udomxai rueckten Dino und ich hochmotiviert um 7 Uhr im Busbahnhof ein, um uns Plaetze im schlammversprizten Bus nach Phongsaly zu sichern. Auch unsere Lehrerfreunde vom Vortag waren wieder am Start. Unsere Abfahrtszeit 8:30 kam und ging und wir waren keinesfalls Abfahrtbereit - abgesehen von Dino, der bereits optimistisch im weitgehend leeren Bus Platz genommen hatte. Gegen halb zehn machte sich das Geruecht breit, der direkte Weg nach Phongsaly sei zu verregnet fuer unseren rumpeligen Bus, weshalb wir einen Umweg ueber China fahren muessten. "Bus go to China", hiess es schulterzuckend und wir raeumten widerwillig unsere Logen-Plaetze im angeblichen Phongsaly-Bus. Die Frauen am Ticketschalter zeigten sich zunaechst verstaendnislos angesichts des Protests von uns Falang (Weissen), bis sie einsahen, dass unsere Visa die Umleitung China nicht ... read more



Unterwegs nach Phongsaly, Etappe 1

Published: August 17th 2012Asia » Laos » West » Huay Xai
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August 4th 2012

Stefan Loose und Lonely Planet schwaermen einstimmig vom Geheimtipp Phongsaly: in Laos noerdlichster Provinz findet sich noch unberuhrter Urwald, auf 1600 Metern Hoehe erstrecken sich Tee-Plantagen, und nachhaltige Trekkingangebote fuehren in abgelegene Bergdoerfer. Die Anfahrt beschreiben sie allerdings als reine Nervenprobe und das Trekking als "keinen Sonntagsspaziergang". Das weckte natuerlich unsere Neugier und unseren Ehrgeiz als hartgesottene "Traveller" und wir beschlossen, Phongsaly zum unbedingten Hauptziel unserer Reise zu machen. Laut Plan A wuerde dieses Unterfangen zwei Tagesreisen im Bus erfordern, was uns durchaus machbar erschien. In einem Mini-Van starteten wir in Huay Xai gemeinsam mit einer Hand voll Laoten, einem deutschen Backpackerpaar mittleren Alters, einem Reissack und einem Eimer Kroeten in Richtung Udomxai. Wir fuhren durch die dicht bewaldeten Huegel des N... read more



Bus, Barke, Laos

Published: August 3rd 2012Asia » Laos » West » Huay Xai
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August 3rd 2012

Nach siebenstuendiger Busfahrt durch die Berge Nordthailands sind Dino und ich heute Nachmittag ganz unspektakulaer nach Laos uebergelaufen. Unser Bus setzte uns im Staedtchen Chiang Kong am Mekong ab, wo wir uns in einem Ein-Mann-Haeuschen unseren Ausgangsstempel abholten. Dann wateten wir durch Schlamm zum Flussufer und luden uns selbst und unsere Backpacks ungelenk in eine winzige Barke, die wie Dino adequat bemerkte, so flach auf dem Wasser lag, dass wir unterhalb des Wasserspiegels zu sitzen schienen. Innerhalb von zwei Minuten setzten wir ans andere Ufer ueber und waren - schwupps - in Laos angekommen - Sabai Dii (Hallo)! Heute naechtigen wir im kleinen Huay Xai. Es erstreckt sich am Mekong entlang einer einzigen Hauptstrasse auf der ab und an mal ein Motorroller vorbeikommt, haeufiger jedoch zottelige Hunde und ebenfalls zottelige Huehner. Auf unserer Suche nach Abendessen ... read more



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August 1st 2012

Unsere Bangkoker Tage haben Dino und ich nun schon hinter uns, und einiges gelernt. Metro-Fahren zum Beispiel. Zuerst sucht man sich ein Taxi, das bereit ist, einen mit Taxometer statt utopisch hoher Flatrate vom Khao San Touristenghetto zur naechste Metrohaltestelle zu fahren. Das dauert seine Zeit, dank allgegenwaertigen Traffic Jams und spaerlicher Verteilung von Metrostationen in der Stadt. Einmal angekommen stellt man sich bei einer freundlichen Kassiererin vor, die aber nicht kassiert sondern lediglich Geldscheine passgenau in Muenzen wechselt, die dann von einem Automaten eingesackt werden. Dafuer gibt es einen Plastikchip zurueck, der den Zutritt zum Reich des sogennanten "Skytrain" eroeffnet. Hier duest man beinahe gerauschlos durch die Skyline von Bangkoks Business-Distrikt, vorbei an Bankentuermen und ueberlebensgrossen Reklametafeln. Wegen offenkundiger Ratlosigkeit werden... read more



Reisetagebuch Reloaded

Published: July 27th 2012Asia » Thailand » Central Thailand » Bangkok
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July 27th 2012

Seit zwei Tagen bin ich zurueck aus Kambodscha und auf Zwischenstation in Bangkok. Morgen Abend nehm ich Dino in Empfang, der ueber den Oman angeflogen kommt. Damit er nicht denkt, er waere im Landschulheim gelandet, habe ich uns fuer die naechsten Tage ein vernuenftiges Gasthauszimmer reserviert, mit unbefleckter Tapete im freundlichem Pastellton, Klimaanlage und Fernseher. Es faellt mir zugegenermassen leicht, unter diesem Vorwand meine Zelle im 5. Stock eines chaotischen Budget-Hostels aufzugeben, wo des Nachts der Deckenventilator bedrohlich ratternd ueber meinem Kopf rotiert waehrend Upbeat-Versionen von "Losing my Religion" durchs Moskitogitter schallen. Ich bin auch nicht traurig, die britischen Jungs auf meinem Flur zurueckzulasssen, die mir gern ihre Barthaare in einem der verklebten Gemeinschaftswaschbecken hinterlassen. Wie alle Anwohner der Khaosan Road habe ich mich na... read more






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