Los Hermanos...Lukas und Clara
2 Geschwister machen sich auf den Weg, die Welt zu erkunden. Los gehts am 6. Oktober 2007 am Flughafen in München.
Unser erster Stop: Mexico City - einer der größten Städte der Welt. Weiter geht unsere Reise durch MEXICO, von der Pazifikküste, durchs Landesinnere bis nach Yukatan, zur Karibikküste und nach 3,5 Wochen weiter in den Süden nach GUATEMALA. In Guatemala verbringen wir 3 wunderschöne Wochen mit Höhlentauchen, Kayakfahren und Vulkanbesteigen. Wieder an der Karibikküste von Guatemala entschließen wir uns, unsere ursprüngliche Route umzuplanen und machen den nächsten Stop in HONDURAS um auf Utila zu tauchen. Nach einer knappen Woche mit unbeschreiblichen Taucherfahrungen zieht es uns wieder weiter. Next Stop: NICARAGUA. In Nicaragua bleiben wir eine Woche, sehen uns schöne Kollonialstädte an und besteigen unseren ersten 3000er - wieder einen Vulkan. Weiter geht es in das letzte zu bereisende Land: COSTA RICA. In Costa Rica beginnt der Endspurt, wir erkunden zuerst die Pazifikküste, dann das Landesinnere und lassen die letzten Tage an der Karibikküste ausklingen. Innerhalb von knapp 2 Wochen haben wir in Costa Rica 6 Nationalparks gesehen!
Die Reise als Geschwisterpaar zu machen war ein Abenteuer und eine Herausforderung. Ohne Zweifel war es aber die beste Entscheidung unseres Leben. Wer kennt jemanden besser als der eigene Bruder oder die eigene Schwester? In diesen 10 Wochen haben wir so viel gemeinsam erlebt und so viele Erfahrungen gesammelt, wie wir es uns nie hätten träumen lassen. Eigentlich blicken wir auf 10 wunderschöne Wochen zurück, in denen fast alles glatt gelaufen ist. Die Extremsituationen, die uns wirklich herausgefordert haben, haben wir dadurch, dass wir uns gegenseitig ergänzt haben, sehr gut gemeistert. Gerade deshalb, weil wir uns so gut kennen und wissen, wie der andere denkt oder handelt.
Während unserer Reise hat sich etwas entwickelt, das wir "Kollektive Meinung" nennen. Durch die Kollektive Meinung haben wir es geschafft, alle Optionen gemeinsam zu diskutieren und ohne Streits oder gröbere Meinungsverschiedenheiten Entscheidungen zu treffen. Die Kollektive Meinung setzt sich zusammen aus unserem ursprünglichen Plan, Central America zu bereisen. Dazu kommt, dass man sich im Laufe der Reise intensiver mit verschiedenen Guides auseinandersetzt und so auf neue Ideen stößt. Während einer Reise trifft man unentwegt neue Menschen, die ebenfalls ihre Meinung und ihr Wissen einbringen. Schlussendlich gibt es noch etwas wie Zufall, Fügung oder Schicksal. Sei es, dass man einen Bus verpasst, ein Boot nur an Wochenenden geht, ein Hostel ausgebucht ist, was auch immer. All diese Faktoren verdienen es, berücksichtigt zu werden und all diese Faktoren bilden die Kollektive Meinung die uns in jeder Hinsicht immer zur richtigen Entscheidung gebracht hat.
Jetzt blicken wir auf eine unglaublich schöne Reise, eine tolle Zeit, unbeschreibliche Erlebnisse und wertvolle Erfahrungen zurück. Wir haben uns gegenseitig noch ein Stück besser kennen gelernt und auch viel über uns selber gelernt. Eine Reise, wie wir sie nicht besser hätten planen können!
Unser letzter Stop ALAJUELA Ein netter Taxler erklärt uns den Weg bis zu unserem Hostal Mango Verde, das wir in weiser Voraussicht reserviert haben. Dort angekommen lernen wir den netten Rezeptionist Diego kennen. Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben und die Hausschildkröte mit dem Namen Lucas kennen gelernt haben, spazieren wir ein bisschen durch die Straßen und gehen zu dem Chinesen, den uns Diego empfohlen hat, Schrimps essen. Danach lassen wir den Abend in den Hängematten vor unserem Zimmer ausklingen und haben endlich die Möglichkeit, unsere, durch ganz Zentralamerika geschleppten, CDs zu hören. Mittlerweile schaffen wir es nicht mehr richtig auszuschlafen (Luk der Freak wacht schon um 20 vor 7 auf). Wir gehen ordentlich frühstücken ins Soda nebenan und fahren um 9.15 mit dem Bus Richtung Nationalpark Volcano Poas. Der Linienbus parkt fast auf dem Krater
... read moreDie Hauptstadt Noch vor dem Finsterwerden kommen wir in San Josè an und machen uns zu Fuß auf den Weg zum Hostel. Wir merken, dass schön langsam die Hauptsaison beginnt - das Hostel ist fast voll und wir bekommen nur noch einen Platz in einem 8ter Zimmer. Das Hostel ist aber ganz nett, mit Internet und Frühstück, wir sind müde vom frühen Aufstehen (4:15) und beschließen zu bleiben. Nach einem schnellen Abendessen (Fisch & Schrimps - unser fixer Speiseplan) chillen wir noch ein bisschen im Fernsehraum (seit Guatemala hatten wir keinen Fernseher mehr in unseren Unterkünften) mit Scrubs und fallen danach müde in unsere Stockbetten... Eigentlich haben wir uns vorgenommen auszuschlafen, doch irgendwie hat sich unser Organismus schon ans frühe Aufstehen gewöhnt und wir wachen um 7 Uhr auf (kaum zu glauben!!!) Das Hostel hält eine
... read moreDer nächste Nationalpark: Nachdem wir wetter- und Bankomatbedingt unseren "Karibikurlaub" abbrechen mussten, geht die Reise weiter in den Norden. In Puerto Limon versuchen wir endlich wieder zu ein bisschen Geld zu kommen (in dem winzigen Ort Tortuguero gibt es nämlich auch keine Bankomaten...dorthin gibt es nicht einmal eine Straße...). Wir stehen bei mehreren Bankomaten in ewig langen Schlangen...die sich aber plötzlich auflösen, weil der Bankomat noch maximal 1000 Colones hergibt - das sind ca. 2$... Lukas treibt zum Glück doch noch Geld auf und wir setzen unsere Reise per Boot fort - 3 Stunden im ströhmenden Regen mit dem Boot (das nur ziemlich notdürftig überdacht ist) nach Tortuguero. Wir heuern einen ganz und gar nicht vertrauenswürdigen Kapitän an, der zuerst mit unserem Geld verschwindet um "Gasolina" zu kaufen, doch unser Misstrauen stellte sich als unnötig he
... read moreDie letzte Woche unserer Reise wollen wir gemütlich in der Karibik verbingen, am Strand chillen, uns von den Strapazen der letzten Wochen erholen, schnorcheln und nochmal ordentlich Bräune tanken, bevor wir in den österreichischen Winter zurückkehren... Leider hat uns hier (wie schon einigemale in der Karibik!!!) das Wetter einen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht... Wir kommen am Abend, nach einem ganzen Reisetag quer durch Costa Rica (von der Pazifikküste zur Karibikküste...) in dem 3-Häuserdorf Manzanillo an. Wie durch Zufall stolpern wir an einem wunderschönen, beleuchteten Haus vorbei (sieht eher teuer aus...). Lukas ist dafür, sich die Unterkunft trotzdem anzusehen und wir treffen auf 2 nette Holländer, die diese Cabinas erst vor kurzem eröffnet haben und Lukas handelt den Preis für eine Nacht von 30 auf 25 Dollar - wir bleiben! Ganz happy über die b
... read moreManuel Antonio um 4:15 quälen wir uns aus unseren Betten, kaufen Frühstück und düsen mit dem Bus in Richtung Parzifikküste weiter. In Puntarenas müssen wir umsteigen und überbrücken die einstündige Wartepause mit einem netten Brunch, bestehend aus Fisch und Schrimps. Beim Ticketkauf für den Bus nach Manuel Antonio bekommt Lukas einen Zettel, mit der Warnung, genau auf dieser Busstrecke sein Handgepäck gut im Auge zu behalten, da es auf dieser Strecke schon mehrere Pickpocket-Fälle gegeben hätte. Wir bemitleiden noch einen anderen Backpacker, dem vor wenigen Tagen sein ganzer Rucksack gestohlen wurde und steigen unbeirrt in den Bus. Ich nicke kurz ein und werde von einem etwas gestresstem Lukas geweckt - er findet seinen Moneybelt nicht mehr - im Moneybelt befinden sich Bankomatkarten, Kreditkarten, Bargeld und am wichtigsten: die Pässe... Wir durchsuchen ganz aufgelÃ
... read moreVolcano Arenal La Fortuna ist ein kleiner Ort im Landesinneren vom Costa Rica. Eigentlich ist es ein winziger Ort, nicht mal wirklich schön und es gibt nicht wirklich viel Aufregendes dort...außer: den Volcano Arenal - der einzige, konstant aktive Vulkan in Costa Rica. Nach einem großen Ausbruch Ende der 60er wurde der ganze Ort La Fortuna umgesiedelt (auf die weniger gefährliche Seite des Vulkans...) und profitiert seitdem von der Vermarktung des Vulkans. Kaum ein Hotel oder eine Jugendherberge, die nicht mit "Volcano-View" wirbt, im Ort stolpert man von einem Touristenbüro, die Vulkantouren und Trips zu den mit heißen Quellen vom Vulkan gespeisten Bädern anbieten, zum nächsten. Im Hotel angekommen erfreuen wir uns an einem endlich einmal wirklich großen Badezimmer und einer wirklich heißen Dusche. Nachdem wir herausgefunden haben, dass es auch hier keine Chance gibt, de
... read moreMonte Verde Cloudforest Nach unserm "Chill-Urlaub" am Playa Hermosa machen wir uns auf ins Landesinnere zu einem der meistbesuchten Nationalparks Costa Rica: Monte Verde - der grüne Berg. Wir wurden schon einige Male vorgewarnt, dass die Straßen in Costa Rica die mit Abstand schlechtesten in ganz Zentral America sein sollten, doch so wie wir an diesem Tag im Bus herumgebeutelt wurden, hätten wir in unseren kühnsten Träumen nicht erwartet. Wir folgten einer schwindligen Wegbeschreibung von Kenny und baten den Busfahrer, uns an irgendeiner Brücke aussteigen zu lassen. Dort, irgendwo in der Mitte von Nirgendwo mussten wir dann eine Stunde auf den nächsten Bus warten, und dann gings weiter über eine Straße, die bei uns maximal als Almweg durchgehn würde nach St. Elena, einem kleinen Ort im Monte Verde Gebiet. Dort angekommen werden wir von ca. 5
... read moreWeiter geht unsere Reise in den Süden, ins letzte unserer Reiseländer: Costa Rica Zum ersten Mal haben wir an der Grenze Probleme und werden von der Polizei nach 1 Stunde Busfahrt wieder zurück geschickt, um den fehlenden Einreisestempel in unserem Pass nachtragen zu lassen. Wir lassen uns nicht unterkriegen, haben eine nette Fahrt (per Autostop) zurück und erwischen dann einen halb leeren Bus, in dem wir viel gemütlicher als zuvor bis nach Liberia reisen können. In den wenigen Stunden, in denen wir in Costa Rica sind, haben wir pro Unterhaltung mindestens 5 mal den Slogan von Costa Rica zu hören bekommen: "PURA VIDA!" Das ist anfangs noch etwas seltsam, doch man gewöhnt sich so dran, dass jede Unterhaltung mit pura vida beendet wird, dass wir es nach einiger Zeit sogar schon selber benutzen. Rincon de la
... read moreGranada Nach unserem entspannenden Aufenthalt auf Utila mit Tauchen und Chillen, haben wir uns erstmal 2 Tage lang in den Bus gesetzt, sind durch ganz Honduras gefetzt (haben dort in der Hauptstadt im dreckigsten Hostel bis jetzt übernachtet), ohne Probleme über die Grenze nach Nicaragua gefahren und haben in Granada Halt gemacht. In Granada ist es uns zum ersten Mal passiert, dass wir in ein Hostal kamen, dass voll war (war aber kein Problem, es hat noch einige andere gegeben - sind dann in einem feinen Hostel mit Pool abgestiegen...) und wir haben den ersten Christbaum gesehen (am 21.11!!!). Granada ist eine wunderschöne Kolonialstadt mit lauter bunten Häusern. Da ist natürlich Sightseeing am Plan gestanden - am schönsten war die Aussicht vom Glockenturm über die ganze Stadt. Gleich in der Nähe von Granada befindet sich die
... read moreNach langem, langem Ueberlegen und Überreden meinerseits (Luke) entschliessen wir uns auf die Bay Islands in Honduras zu fahren, genauer gesagt nach Utila. Utila ist eine kleine Backpackerinsel mit nicht allzu schönen Straenden, einer nicht allzu schönen Stadt, dafür genialen Coral Reefs und super Tauch- und Schnorchelmöglichkeiten. Am ersten Tag checken wir zuerst mal die verschiedenen Diveshops (gleich beim Verlassen der Fähre versuchen sicher 10 verschiedenen Leute von 10 verschiednen Tauchschulen in allen möglichen Sprachen uns für ihre Tauschschule zu begeistern. Wir lassen uns aber nicht beirren, geben unser Gepäck in einer Tauchschule ab und machen uns dann auf den Weg, uns die unterschiedlichen Angebote genauer anzusehen. Schlussendlich entscheiden wir uns für eine, die alle Einrichtungen auf einem Fleck hat, wir können quasi in der Früh direkt aus dem Bett auf
... read more