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Dani Corelli

Dä Komisch vo Züri-Nord, hätt jetzt ä Tollwuet-Impfig, äs Reserve-Zahnbürschteli und siit neuschtem au äs eifon



Travel Blog Posts


Der letzte Blog...

Published: January 17th 2012Europe » Switzerland » North-East » Zürich » Boppelsen
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Dani Corelli
January 16th 2012

Namaste und Sawadi-kap meine Lieben! Nun bin ich also wieder da. Es folgt der letzte Blog. Während 2 1/2 Monaten avancierten Shorts und Flip-Flops zur Standardgarderobe, wie seltsam beengend sich nun lange Hosen und geschlossene Schuhe anfühlen. Und etwas zu kalt ist es mir hier auch, läppische 30 Grad um genau zu sein. Ich will aber beim besten Willen nicht jammern. Ich habe mich schliesslich auf die Heimkehr gefreut; auf Familie und Freunde, auf unsere vier Katzen, auf eine richtige warme Dusche. Und ganz ehrlich, nach drei Monaten ist es auch mal gut mit backpacking. Das Leben aus dem Rucksack wird irgendwann einmal unheimlich ermüdend. Ich habe die letzten drei Monate in vollsten Zügen genossen. Es war die absolut richtige Entscheidung, diese Reise zu unternehmen und ich würde sie sofort wieder machen. Was habe ich nicht ... read more



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January 10th 2012

Sawadi-kap meine Lieben! Am 3. Januar sind wir also zu unserer kleinen Inselrundreise aufgebrochen. Mit dem Speedboat geht es auf zum ersten Ziel; Koh Ngai. Die kleine, verschlafene Insel liegt rund eine halbe Stunde Bootsfahrt südlich von Lanta und ist eine beliebte Destination für Honey-Mooner. Bekannt ist die Insel hierbei vor allem für die vorwiegend im April stattfindenden Unterwasser-Hochzeiten. Die Resorts sind elegant und perfekt an die Topographie der Insel angepasst, wirken aber steril und künstlich - nicht unbedingt ansprechend für Individualreisende wie Patrizia und mich. Koh Ngai punktet aber mit der dramatisch-schönen Sicht auf die vorgelagerten "Lime Rock" - Formationen. Nach drei Tagen geht es am 6. Januar weiter südlich, nach Koh Kradan. Kradan ist höchstens fünf Kilometer von Ngai entfernt, der Transfer ist aber alles andere als einfach: Da es sowohl... read more



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January 3rd 2012

Ein glückliches und erfüllendes 2012 wünsche ich euch meine Lieben! Mögen die kommenden 365 Tage spannend, erfolgreich und sinnerfüllend sein. Und vor Allem; begleitet von einem Lächeln und einem offenen Herzen. Und wie wird es wohl mit mir in den kommenden 12 Monaten weitergehen? Ich habe noch keinen Masterplan und das ist gut so. Ich werde vermutlich noch keine komplette berufliche Neuausrichtung im kommenden Jahr finden aber muss ich das denn auch? Ist die gewonnene Erkenntnis, durch diese Reise neue Sichtweisen erworben und alte Verhaltensmuster hinterfragt zu haben, nicht bereits der beste Nährboden für Alles was da noch kommen mag? Eines weiss ich aber mit Bestimmtheit: Ich werde bei der Jobsuche ab Mitte Januar neue Prioritäten setzen. Hierbei geht es weniger um das Berufsbild per se, als viel mehr um die daran geknüpften Erwartungen. Ich werde ... read more



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December 27th 2011

Die von Bangkok kommende Maschine landet pünktlich um 09.20 Uhr in Krabi. Ich bin noch etwas zerknittert, habe ich doch in aller Herrgottsfrühe aus den Federn müssen. Die Vorfreude über das Wiedersehen übersteuert aber jegliche Müdigkeit. Ich mische mich unter die unzähligen Reiseagenten und bin der einzige namenlose Baum in einem Wald von Namensschildern. Die ersten Reisenden kommen bereits die Rolltreppe hinunter. Angenstrengt suchen meine Augen nach dem Vertrauten aber so lange Vermissten. Und da kommt sie denn auch schon - meine Patrizia ist endlich da! Nur noch das Gepäck in Empfang nehmen (ja ja, Gepäck und Passagier können auch gleichzeitig am Bestimmungsort eintreffen) und die langen zwei Monate des Wartens sind endlich vorüber. So einen Mist machen wir bestimmt nicht noch einmal... Am Abend feiern wir mit meinen Kollegen aus dem Tierheim Weihnachten. Die Besitzer ... read more



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December 21st 2011

Das war ein Endspurt sondergleichen: Nachdem ich Samstag Abend fuer die Nachtschicht eingeteilt war, habe ich direkt danach auch noch gleich die Fruehschicht bis Sonntagmittag um 13.00 Uhr uebernommen. Einmal mehr ist Nachts an Schlaf nicht wirklich zu denken; neben den "normalen" Patienten sind 15 bereits sterilisierte oder noch zu sterilisierende Katzen auf Station. Da Tiere wie Menschen vor Narkosen keine Nahrung zu sich nehmen duerfen (Gefahr des Erbrechens), knurrt der Katzenmagen nach dem Aufwachen natuerlich umso lauter. Bedeutet: Mr. Handy-Man fuettert die halbe Nacht durch hungrige Busis. Zudem wurde am Abend ein aussergewoehnlicher Fall eingeliefert; einem Kater wurde vermutlich in einem Katzen-Kampf ein Auge aus dem Kopf gerissen. Das Ding haengt also da und bewegt sich immer noch. Nun gut, Morgen frueh wird Doktor Tey das Auge entfernen, der Kleine kommt auf jeden Fall durch. ... read more



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December 16th 2011

Hallo meine Lieben! Die letzten Tage war ich meistens fuer die Fruehschicht eingeteilt. Um 06.15 Uhr geht der Wecker - na ja, frisch ist anders. Ich schleppe meine mueden Knochen & den Rest ins Bad und widme mich der morgendlichen 'tour de hygiene". Herrgott, die Augensaecke sind ja gnadenlos gemeingefaehrlich - da schaut mich doch Homer Simpson aus dem Badezimmerspiegel an! Ob er wohl auch winkt, wenn ich meine Hand zum Gruss erhebe? Egal. Ich verabschiede mich von meinen Augensaecken, wuensche Homer S. einen schoenen Tag und schwinge mich auf meinen zwei-getakteten japanischen Lastenesel. Die Strecke mit dem Motorbike bis zum Tierheim ist kurz aber ich geniesse die gemuetlich erfrischende Fahrt entlang des langsam erwachenden Insellebens. Im Lanta Animal Welfare angekommen, gibts erst mal Kaffee. Ich schaue bei den Patienten auf der "Recovery" rein und lasse ... read more



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December 10th 2011

Trotz der kraefteraubenden Arbeit im Tierheim, komme ich langsam aber sicher in den "Insel-Groove". Man nimmt sich fuer alles mehr Zeit, die innere Uhr tickt bedeutend langsamer und Hektik entsteht nur, wenn man mit Flip-Flops in einen frischen Haufen Hundescheisse steht. Wenn ich Morgens am kilometerlangen Long Beach meine Jogging-Runde drehe, wird klar warum Lanta immer noch ein Geheimtip ist; vereinzelte Bars, Restaurants und kleine Bungalow-Resort saeumen meinen Weg. Keine Club Meds, keine All-Inclusive Touris, kein Laerm und keine Abfallberge. Ein paar streunende Hunde tollen im Meer und die letzten, sich noch nicht in ihre Sandhoehlen verschanzten Krabben, fliehen eiligst und mit erstaunt blickenden Stielaugen vor meinen nahenden Schritten. Ein Fischer steht einsam in der seichten Brandung und hofft auf eine guten Fang. Dazu eine sanfte Brise, das Rauschen des Meeres - und fertig i... read more



Lanta Animal Welfare

Published: December 7th 2011Asia » Thailand » South-West Thailand » Ko Lanta
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Dani Corelli
December 7th 2011

Ich schwitze wie ein Schwein. Die Arbeit ist haerter als gedacht, wir haben zur Zeit viel zu wenige Freiwillige und die Liste der taeglich zu erledigenden Arbeiten ist lang. Es muessen schliesslich alle Heiminsassen (25 Hunde, 14 Katzen) und die Patienten der Klinik versorgt werden werden. Der Geruch der Fische, welche ich mit Adam fuer die Hauptfuetterung gekocht und entgraetet habe, scheint am ganzen Koerper zu kleben. Er vermischt sich mit dem beissenden Gestank von Katzenurin und Hundekot. Aber es hilft nichts, die ganzen Kaefige muessen trotz 33 Grad und extrem hohger Luftfeuchtigkeit sauber sein. Neben vielen kleinen, regelmaessigen und unregelmaessigen Aufgaben, verbringen wir die meiste Zeit mit der Fuetterung der Tiere und mit putzen, putzen und nochmals putzen. Taeglich mindestens zwei Mal muessen die Kaefige der Katzen in der Quarantaene und der Tiere in der ... read more



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December 2nd 2011

Ich glaub das einfach nicht. Wenn es einen Schutzheiligen des Transportes gibt (vieleicht der heilige FedExius), dann muss ich ihn wohl ziemlich veraergert haben. An schlechtem Karma kann es zurzeit nicht liegen, denn ich habe mich doch die letzten Wochen brav darum bemueht, Gutes zu tun. Kaum am Flughafen in Chiang Mai angekommen, erwartet mich beim Check-In eine Hiobsbotschaft: Mein Flug nach Bangkok hat rund 45 Minuten Verspaetung. "At the airport in Bangkok, you need to run to your connection flight to Krabi, Sir" - das kommt mir doch irgendwie bekannt vor. Nun gut, 45 Minuten sind schliesslich nicht alle Welt, es bleiben dann immer noch 30 Minuten. Entspannt luemmle ich noch etwas am Flughafen herum und trinke einen frischen Fruchtsaft, denn schliesslich haben wir die letzte Nacht meinen Abschied gefeiert und Vitamine helfen bei einem ... read more



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Dani Corelli
November 29th 2011

Die ersten Kicks sind noch etwas hoelzern. Ich merke, dass das letzte "richtige" Thaibox-Training sehr lange zurueckliegt. Das "naman muay" (Boxer-Oel) riecht stark nach Tigerbalsam. Krupon hat mich der ueblichen Prozedur vor einem Kampf unterzogen; Aufwaerm-Massage mit Fokus auf Waden, Oberschenkel, Armen und Rippen. Die grossen Zehen werden zum Schutz vor Verstauchungen getapt und die Haende inklusive Handgelenke straff bandagiert. Der vertraute Geruch von Leder und Feuchtigkeit umhuellt mich als ich den Kampfring betrete. Es folgen 15 Minuten am Springseil, 15 Minuten Knie-Schlaege und 20 Minuten Schattenboxen zur Aufwaermung. Dann geht es los mit dem Pratzentraining (Schlagkissen). Krupon gibt jeweils die Schlagart an und ich lasse verschiedene Kombinationen an japs, Haken und uppercuts folgen. Meine Mid- und High-Kicks werden schneller, satter und gezielter. Das bereits vergessene V... read more






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