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Published: April 23rd 2010Asia » Thailand » South-West Thailand » Khao LakApril 23rd 2010


Sonnenuntergang
Das war der Anfang... einfach nur rot...
Ferien?! Manchmal habe ich mich gefragt ob ich die vergangenen 3 Wochen so nennen soll. Viele von euch wissen, dass ich noch Ferien hier geplant habe. Die Frage ist nur, ob es nicht 6 Monate einfach Ferien sind?! Inzwischen habe ich einige Unterschiede feststellen können zwischen der Zeit die ich Ferien nenne und Arbeit in Thailand.
1. Ich befinde mich in der Nähe des Meeres und ich bin nicht allein :D
2. Was ich vorhin an einem Monat an Geld ausgab verschwindet hier innerhalb von 4 Tagen aus meinem Portemonnaie... (gut es musste auch für 2 Mäuler reichen...)
3. Ich wurde hier von vielen Thais auf Englisch begrüsst und zum Teil auch sogar in ein Gespräch auf Englisch verwickelt. (Ein Führer sprach sogar Deutsch!!)
4. Es gibt WC Papier auf fast allen Klo's! (Nur darf man die nicht runterspülen... :))
Ansonsten war für mich vieles schon bekannt, die Hitze, das Essen, die Gerüche etc. Nicht so für Stephi, aber nun von Anfang an.
Nach langer, langer, langer ... (ich will euch nicht langweilen, deshalb hier nur die Kurzfassung) Trennungszeit konnten wir uns endlich am Phuketer Flughafen wieder in die Arme schliessen und dann gings dann auch gleich mit dem


Dori
Hat uns schon wieder vergessen
Taxi weiter nach Khao Lak. So heisst unsere Destination die ca. 90 min. Autofahrt und ziemlich genau 93 km nördlich von Phuket liegt. Das beste daran aber war, dass unser Taxi Fahrer noch nie etwas von unserem Bungalow-Resort gehört hat und so mussten wir ihm beim Strassenschilder suchen helfen. Nachdem wir an den teuren Hotelanlagen, den Thai-Häusern und Wellblechhütten vorbeifuhren befanden wir uns plötzlich mitten in einem Wald wo sich plötzlich ein kleiner Stausee vor unseren Augen auftat. Und genau dort liegt die Khao-Lak Lake-View Bungalow Anlage. Unser Zuhause für die nächsten 3 Wochen also. Es ist wirklich sehr schön dort. Ruhig und abgelegen. Nur ohne Moped, kommt man auch hier nicht weit. Deshalb hatten wir auch mit dem Bungalow gleich ein Moped gemietet.
Müde von der Reise waren wir beide und so hauten wir uns zuerst aufs Ohr, bevor wir dann den weissen, kilometerlangen Sandstrand genossen. Ein richtiger Traumstrand und das beste daran, um die Umrisse der nächsten Bratwurst-Leute (Leute die eine demendsprechende Figur haben und sich in der Sonne gleichmässig zu bräunen versuchen) hätten wir schon einen Feldstecher gebraucht. So Hatten wir etwa 2km lang einen Strand der uns gehört. Dazu noch mit einem dunkelblau, türkisfarbenen Meer, das
so warm ist wie die Badewanne in der Schweiz.
Später dann bemühte ich Stephi in die kulinarische und kulturell so unterschiedliche Welt einzuführen. So gurkten wir ein bisschen mit dem Töff rum durch Tempel, Märkte, Dschungel, Ananas & Kautschukplantagen etc. Die ersten Tage gingen wir ganz gemütlich an.
Bald aber informierten wir uns auch für unseren kleinen Traum bezüglich dem Tauchen in Thailand. Auch hier waren wir bestens aufgehoben in den Händen von unserem Bungalowvermieter, der uns echt gut beriet und auch gewisse "Spezialangeobte" ausgehandelt hat für uns. So fanden wir uns ziemlich schnell im Bungalow wieder mit dem Lernbuch und mussten ein wenig büffeln für unseren Traum (aber wirklich nur ein wenig :)). Dann gings dann auch schon sehr schnell mal in den Pool und später ins Meer wo wir verschiedenste Übungen absolvieren mussten. Den 4ten und letzen Tag unserer Tauchausbildung gingen wir jedoch mit einem Schiff zu den nahe gelegenen Similan Islands die zu den schönsten Tauchgebieten der Erde zählen. Dort machten wir den Abschluss der Ausbildung und die atemraubende Unterwasserwelt dort gab uns einen kleinen Vorgeschmack auf weitere Tauchabenteuer... Denn nach diesem Erlebnis war für uns klar, dass wir nochmals ein paar Tage tauchen gehen wollen. Nur


Unser Strand
Uns ganz alleine
wie lange das sein sollte waren wir noch unterschiedlicher Meinung..
So kam es aber, dass wir nach ein paar gemütlichen Strandtagen und Elefanten-Abenteuer bald schon wieder auf einem Schiff wiederfanden. Diesmal für 4 Tage und Nächte am Stück. Der Vorteil dabei ist, dass man die lange Bootsfahrt zu den schönen Tauchplätzen nur einmal machen muss und nicht täglich. Der Nachteil ist der eher teure Preis. Dieser war aber spätestens am 2ten Tag vergessen. Denn erneut zog uns die Unterwasserwelt in ihren Bann. Von den anderen erfahreneren Tauchern konnten wir zudem viel lernen und erkannten unter den vielen tausend Fischen auch die seltenen und schönen. Das Highlight war dabei aber ganz klar als wir dann eben am 2ten Tag den Manta-Rochen zu Gesicht bekamen. Ein grösseres und eleganteres Tier ist uns beiden zuvor noch nie begegnet. Mit einer Spannweite von über 5 Metern ist dieser vogelartige Fisch so gross, dass wir uns nur schlecht beruhigen konnten unter Wasser. Stephi hat in sogar als aller erste entdeckt. Trotz seiner Grösse gleitet er aber durch die hügelige Korallenlandschaft, so dass man jedesmal befürchtet er könnte irgendwo anstossen.
Ja die anderen Fische waren aber auch ganz toll :). Lasst euch einfach von den Bildern


Wasserbüffel
Grasen am Strand
inspirieren. Ach ja und dann noch die Sonnenuntergänge... Naja auf den Bildern sind sie nicht ganz so toll wie in echt ;) Trotzdem hatten wir jeden Abend das Gefühl das Foto unseres Lebens geschossen zu haben.
Ein weiterer Auslfug zwischen unseren Strandtagen war ging in den Khao Sok Nationalpark, der sehr schön ist, aber auch sehr touristisch für unsere Verhältnisse. Mit Boots und Bambusbootsfahrt, Toropfsteinhöhle und Dschungelwanderung war aber der Tag doch sehr abwechslungsreich. Besonders als auf der Rückfahrt mitten auf dem See die Regenzeit anfing.. :) Naja aber nass waren wir schon vorher..
So schnell verging diese Ferienzeit und nun befinde ich mich schon wieder in Hua Hin, während sich Stephi bereits einen Weg durch die Aschenwolke in die Schweiz gebahnt hat und dem warmen Klima nachtrauert.
Nächste Woche beginnt das Lager in Hua Hin, bis dahin bereite ich noch mit ein paar Freunden aus Bangkok das Abenteuer des verlorenen Schatzes vor.
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