Servus liebe Leser
Seit dem letzten Blogeintrag ist wieder so einiges passiert. Ich beginne mit dem Unfall. Mami und ich haben also die Tage und Abende sehr genossen, in vollen Zuegen, jede Minute. Am 3. letzten oder 4. letzten gemeinsamen Abend haben wir einen wunderbaren Strandspaziergang gemacht und haben dann in einer gemuetlichen Bar einen Cocktail getrunken. Wir sahen die Sterne, das Meer plaetschterte friedlich vor uns und der feine Sand kitzelte unsere Fuesse. Dann wollten wir in die City um den Boxkampf zu schauen und dann geschah es. Es war dunkel, wir hoeren einen Roller herannahen und paeng! Da war es auch schon passiert. Der Roller fuhr frontal auf Mami zu und schleppte sie einige Meter mit bevor sie zu Boden fiel. Ich hatte einen Schock, es war wie im Film. Wusch, paeng, bam! Die beiden Thaifrauen zerrten an Mamis Arm und ich schrie nur sie sollen sie loslassen und schwupp waren sie verschwunden. Es kamen aber andere Leute vorbei und einige Minuten spaeter war auch schon der Krankenwagen da. Wir fuhren mit Blaulicht und atemberaubendem Tempo ins Chaweng Hospital, wo sie Mami untersuchten. Es war zum Glueck nichts gebrochen, ein Wunder. Auch sonst ist sie glimpflich davon gekommen,
von den blauen Flecken und Schuerfungen am ganzen Koerper mal abgesehen und dem geschwollenen Fuss. Aber es war ganz schlimm und es ist echt ein Wunder, dass nicht mehr passiert ist. Das Bild wird mich wohl noch einige Zeit verfolgen (wusch, paeng, bam ...)
Die verbleibenden Tage gingen wir dann schoen ruhig an. Wir genossen es einfach noch ein bisschen zusammen zu sein, assen fein, sassen am Strand oder am Pool. Und dann kam der Abschied. Vorgestern Abend gings zum Flughafen. Mir war schon etwas mulmig zu mute, denn die vergangenen 2 Wochen haben mir sehr gut gefallen und eigentlich sind sie viel zu schnell vorbei gegangen. Um 18.00 sagte ich meinem lieben Mami auf Wiedersehen und wieder einmal mehr, war ich allein. Ich fuhr mit meinem Roller neben die Piste und sah noch dem Flugi nach und dann fuhr ich zurueck nach Lamai wo ich ein letztes Mal feine Chicken Satay Spiesse gegessen habe. Ein Bierchen am Strand und ab nach Hause. Das grosse Zimmer kam mir viel zu gross und einsam vor...
Am naechsten Morgen checkte dann auch ich endgueltig aus und mit einem Minibus gings zum Hafen. Dorf in einen grossen Bus, dann auf die
Faehre, dann wieder in den Bus, dann in einen kleinen Bus, dann wieder in einen grossen Bus und schliesslich bin ich, nach 9 Std. Reise hier in Khao Lak angekommen. Der erste Eindruck war ueberhaupt nicht gut. Die Zimmer kosten alle ein Vermoegen und schoen sind sie ueberhaupt nicht. Doch da es schon dunkel war, nahm ich dann doch eines fuer 500 Bath (ungefaehr 17 CHF). Man muss bedenken, dass ich ein Tagesbudget von 30 CHF habe und das schon sehr weh macht, wenn man fuer ein Zimmer soviel bezahlen muss. Danach ging ich was leckeres Essen, auch das kostet viel mehr als ueberall, wo ich vorher war und stellte entsetzt fest: hier gibt es nur Familien und verliebte Paerchen. Und alle deutsch. Mit einem ziemlichen Anschiss machte ich mich auf die Suche nach einem billigeren Zimmer und siehe da, ich fand eines fuer "nur" 300 Bath (also etwa 10 Dollar). Ich hab nicht mal ein eigenes Bad aber damit kann ich leben.
Heute habe ich dann den Strand erkundigt. Schoen, aber nicht so schoen, wie in Koh Samui. Das einzige, was schoen ist, es hat keine streunenden Hunde hier und keine Strandverkaeufer, nicht einmal Sonnenschirme und Wassersportgeraete sieht
man. Das Wasser ist schoen und erfrischend und langsam aber sicher konnte ich mich damit abfinden, hier ein zwei Tage zu bleiben. Als ich dann am Nachmittag am Strand entlang zurueck lief, sah ich einen ganz komischen schwabbeligen Klumpen im Sand. Er war riesig und ich glaube, es war eine Qualle. Zum Glueck hab ich die nicht vor dem Baden gesehen, sonst waere ich naemlich nicht ins Wasser gegangen. Anschliessend kuemmerte ich mich um das, weswegen ich eigentlich hier hin gekommen bin: dem Tauchen. Ich fand eine kleine symphatische Agentur und habe kurzerhand einen 2 Tagestrip zu den Similan Islands gebucht, mit Uebernachtung auf dem Boot, 6 Tauchgaenge. Es kostet zwar ein Vermoegen aber an dieser Stelle moechte ich mich noch einmal fuer das nette Abschiedsgeschenk der mille sens groupe bedanken. Ich habe die Travel Cash Karte bis heute nicht angeruehrt und werde sie nun fuer diesen Tauchtrip pluendern. Tausend Dank. Ich werde ganz fest an euch alle denken, wenn ich unter Wasser bin. Nachdem ich dies gebucht hatte, fuehlte ich mich super. Endlich werde ich tauchen und ich weiss schon heute, dass es fantastisch werden wird. Ich werde wohl in meinem naechsten Blog so einiges zu berichten haben...
So, nun werde ich noch die wenigen Fotos hochladen, die ich heute geschossen habe. Der Sonnenuntergang war wunderschoen. Und als ich da so auf einem Stein am Strand sitze, kitzelt mich doch etwas an meinem Schenkel. Und was sehe ich da, ein ekliger roter Tausendfuessler wollte in meine Shorts kriechen... igitt igitt. Man muss dazu sagen, dass meine Shorts nur knapp unter die Fuedlibacken kommen. Unglaublich nicht? Warum kommen diese Viecher nur staendig zu mir?
Sehr verehrtes Publikum. Fuer heute ist die Show vorbei. Schauen Sie doch so in 3 oder 4 Tagen wieder rein, wenn es heisst: Simi in Similan Island
Part of trip:
Cambodia and more
2 Comments -
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Liebes Simili, danke für deinen neuen Eintrag. Gestern habe ich mich mit deinem Mami getroffen. Ich war froh, sie sehen zu können, um mir selber ein Bild zu machen über ihren Zustand. Nebst den wirklich schlimmen Blutergüssen sieht sie ganz gut und erholt aus. Wie bin ich froh. Ja, sie hat wirklich Bewahrung erlebt. Thanks God. Dir wünsche ich alles Liebe und Gute auf all deinen Erkundungen und v.a. viel Freude beim Tauchen. Sei behütet und fest umarmt Madlen
liebe seeme danke für deinen bericht. nun weiss ich etwas besser, was sich überhaupt zugetragen hat. nächste woche werden wir auch in die schweiz fahren. positiv ist, dass ich endlich wieder mit deiner mamita telefonieren kann. das hat mir gefehlt. positiv ist ebenfalls, dass dieser monat urlaub uns sehr gut getan hat. wir haben diese wochen genossen. machten gar keine grossen ausflüge oder touren, sondern liessen die tage einfach so verstreichen. keine uhr, die uns an die zeit erinnerte. standen auf, wenn es hell wurde oder schon hell war, gingen ins bett, wenn wir wollten oder müde waren. habe schon lange nicht mehr sooooooo viel geschlafen.- einmal haben wir uns wecken lassen, weil wir den sonnenaufgang über dem meer fotografieren wollten. das kannst du sicher verstehen. deine fotos sind wunderschön. die sonne ist immer ein super objekt, ob sie nun auf- oder untergeht. für heut sende ich dir liebe grüsse ruth
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