Published: February 4th 2012Asia » LaosJanuary 29th 2012
23.01.12
Ruedi und ich gingen zuerst einmal frühstücken. Danach mieteten wir uns ein Fahrrad und fuhren Richtung Süden der Insel. Wir charterten ein Boot und fuhren auf den Mekong hinaus, um die seltenen Irrawaddy-Delfine zu sehen. Schon nach kurzer Zeit hatten wir Glück und sahen ein paar Delfine, doch leider nur aus der Ferne. Es war fast unmöglich, ein Foto zu machen. Nach über einer Stunde kehrten wir ans Ufer zurück und fuhren mit dem Fahrrad weiter bis zum Wasserfall. Dort liefen wir noch etwas dem Fluss entlang, aber zum baden fanden wir keine geeignete Stelle. Zwar fanden wir später noch einen Strand, doch das Wasser schien recht abgestanden in der Bucht, sodass wir nicht wirklich Lust auf baden hatten. Wir fuhren zurück ins Dorf und machten eine Pause in der Unterkunft. Erst am späteren Nachmittag fuhren wir nochmals mit dem Fahrrad durch die Gegend, dieses Mal zur Insel Don Det. Wir suchten uns eine nette Bar, um den Sonnenuntergang zu sehen. Danach fuhren wir über die Ostseite der Insel wieder zurück nach Don Khone, um etwas essen zu gehen. Den Rest des Abends verbrachte ich wieder einmal mit Büroarbeit, Ruedi kehrte bereits ins Zimmer zurück.
24.01.12
Nach dem Frühstück
machten Ruedi und ich einen Spaziergang entlang der Ostküste der Insel. Zwischendurch sahen wir immer wieder Leute, welche interessante Arbeiten erledigten - von Korb flechten über Schiffe reparieren bis Fische marinieren. Als ein Sammeltaxi auftauchte, nahmen wir die Gelegenheit wahr, mit diesem zurück zu fahren, statt bei der grossen Hitze denselben Weg zurück zu laufen. Wir gingen noch kurz etwas trinken, danach kehrten wir in die Unterkunft zum relaxen zurück, vorallem war es angenehm, ein Zimmer mit Klimaanlage zu haben. Später gingen wir auf einen Drink und zum Nachtessen raus. Beim Restaurant des Guesthouses nutzte ich noch das Internet. Ich setzte mich neben ein Pärchen und es stellte sich heraus, dass es ebenfalls Schweizer sind - Charlotte und Peter. Das wirklich Lustige daran ist, dass es genau die Personen sind, dessen Name ich in Pakse im Registrierungsbüchlein des Hotels gesehen habe, wo ich Irene überraschte. Ich hatte dazumals zu mir gesagt „lustig, aus Eschenbach, nur zwei Dörfer weiter, wäre jetzt lustig, diese zu treffen“. Die Welt ist ja manchmal so klein. Wir unterhielten uns ewig lange, Ruedi setzte sich nach seinem Internetbesuch auch noch dazu, es war ein interessanter Abend.
25.01.12
Ruedi und ich frühstückten heute mit Charlotte und
Peter, danach machten wir noch einen kleinen Spaziergang. Dieser endete jedoch eher mit Unterkunftsuche als mit spazieren. Danach war fertig packen und auschecken angesagt. Ich verabschiedete mich von Ruedi und ging zu meiner neuen Unterkunft. Die Terrasse wäre zwar super schön gewesen inklusive Hängematte, aber leider funktionierte hier das Internet überhaupt nicht. Ich musste also wieder zum Pan’s Guesthouse gehen und dort meine Sachen erledigen. Dort traf ich auch wieder auf Charlotte und Peter und wir führten wieder interessante Gespräche. Später machte ich es mir dann doch noch in der Hängematte bequem und lieh mir von einer anderen Touristin den Kambodscha-Reiseführer aus. Abends kamen Charlotte und Peter bei mir vorbei und wir gingen etwas essen. Das Zusammensein mit den beiden machte einfach Spass. Ein Weltenbummler-Pärchen über 70 Jahre und immer noch verliebt wie am ersten Tag - herrlich!
26.01.12
Bereits um 07.30 Uhr kam mir Peter entgegen, um sich von mir zu verabschieden. Wir sassen noch eine Weile am Tisch und quatschten. Mit dem Besitzer des Guesthouses musste ich mich auch noch auseinandersetzen, schade, dass ich die Bootstour über ihn gebucht hatte, sonst wäre die Lösung einfach gewesen. Naja, um 08.15 Uhr hiess es Abschied nehmen, da die Bootsfahrt
losging. Wir wurden nach Nakassang gebracht. Netterweise nahm mir dort gleich ein Mann mein Gepäck aus dem Boot und trug es bis zur Bushaltestelle. Komischerweise stand er dann die ganze Zeit hinter mir und wartete anscheinend auf Trinkgeld. Ich gab ihm jedoch zu verstehen, dass ich ihn nie darum gebeten hatte, meinen Koffer zu tragen und er zottelte davon. Nun mussten wir bis 09.30 Uhr warten und es füllte sich immer mehr mit Touristen. An einem Tisch war ein junger Mann, der anbot, die Grenzformalitäten zu erledigen für „nur“ 1 Dollar Servicegebühren. Fast alle Touristen machten davon Gebrauch, ich und ein paar andere Touristen verzichteten darauf. Der Bus kam zwar pünktlich an, aber es dauerte eine Ewigkeit, bis das gesamte Gepäck verstaut war. Der Bus hatte im Gepäckraum nicht einmal Platz für all das Gepäck, einen Teil mussten wir noch in den Bus hinein nehmen. Auch ein paar Touristen hatten keinen Sitzplatz mehr, sie mussten stehen. So fuhren wir voll beladen bis zur Grenze. Hier begann das ganze Abenteuer mit dem Grenzübergang - wie ich das doch hasse! Zuerst mussten wir beim ersten Gebäude den Ausreisestempel kriegen. Ich war bei den ersten Touristen, aber da vor mir schon ein paar
Leute wegen den Ausreisegebühren reklamierten, stempelten sie meinen Pass zwar aus, aber behielten ihn bei sich. So musste ich warten, bis ich entweder bezahlen wollte, oder bis alle anderen Touristen durch waren. Da er den Stempel fälschlicherweise schon reingemacht hatte, konnte er jedoch meinen Pass nicht einfach behalten, sondern musste ihn mir zurück geben. Die nächste Station war eine Art Gesundheitskontrolle. Hier wurde meine Körpertemperatur gemessen, ich realisierte es gar nicht, und hierfür verlangten sie 1 Dollar. Auch hier setzte ich alles daran, diesen Dollar nicht zu bezahlen und es gelang mir. Bei der Einreise nach Kambodscha wurden dann prompt auch noch 3 Dollar mehr für das Visum berechnet, dieses konnten wir schliesslich nach langem Warten und Verhandeln auf 1 Dollar herunter handeln. Nun musste noch der Einreisestempel in den Pass und sie wollten tatsächlich nochmals 2 Dollar. Ich holte tief Luft und fragte, was die ganzen Gebühren eigentlich sollen und nachdem der Busguide mit dem Beamten etwas auf Khmer redete, stempelte er den Pass ein und gab ihn mir zurück. Unglaublich, ich war die Einzige vom ganzen Bus, die den Grenzübergang mit „nur“ 21 Dollar statt 20 Dollar schaffte. Der eine Typ von Nakassang macht also praktisch bei jedem
Touristen ein Geschäft von 2 Dollar und verdient sich dumm und dämlich - nach Abzug von Schmiergeldern an die Beamten am Zoll hat er immer noch ein europäisches gutes Salär. Als alles geschafft war, war ich überrascht, dass der Bus noch nicht auf uns wartete. Stattdessen sassen alle Touristen am Strassenrand und wir setzten uns sicher auch nochmals eine Stunde hinzu, bevor es endlich nach Stung Treng ging. Eigentlich wollte ich noch am selben Tag nach Banlung, aber es war schlichtweg nicht möglich. So suchte ich mit Anna und Flo ein Zimmer, welches wir zu Dritt teilen konnten. Nach dem Einchecken machte ich noch einen kurzen Stadtrundgang, aber viel gab es nicht zu sehen.
27.01.12
Flo musste bereits früher auf den Bus, Anna und ich hatten noch Zeit bis um 07.30 Uhr. Wir fuhren mit dem Minivan bis nach Banlung. Im Bus sassen noch Aurore und James aus England und ein weiteres Pärchen. Wir planten bereits, ob wir zusammen irgendeinen Trek organisieren können. Als wir in Banlung ankamen, war es bereits 11.00 Uhr. Wir suchten uns eine Unterkunft und danach versuchten wir, im Büro des Nationalparks eine Tour zu organisieren. Leider ist es die einzige Firma, welche Touren innerhalb
des Parks anbietet und sie waren überhaupt nicht bereit, mit dem Preis entgegen zu kommen, obwohl wir eine Gruppe von sieben Personen gewesen wären. Zudem gab es nur eine einwöchige oder eine Dreitagestour in dem grossen Nationalpark - wirklich schade. Anna kehrte mit all unseren Infos ins Zentrum zurück, um diese den anderen Touristen mitzuteilen. Ich machte mich hingegen bereits zu Fuss auf den Weg zum Kratersee. Als ich dort ankam, traf ich zuerst zwei Französinnen. Ich unterhielt mich eine Weile mit ihnen und ging kurz baden. Dann wollte ich eigentlich um den See laufen, aber ein paar Meter weiter blieb ich bereits wieder hängen und unterhielt mich mit Iris und Jelle aus Holland und ging nochmals ins Wasser. Die Zeit verging sehr schnell. Gegen 16.00 Uhr lief ich zurück und genau in diesem Moment taucht die ganze Clique auf. Da die anderen jedoch mit dem Fahrrad unterwegs waren, lief ich bereits zurück. Wir trafen uns später zum Nachtessen wieder.
28.01.12
Wir schliefen aus und kamen nur langsam in die Gänge. Ich wusste immer noch nicht, wie mein Tagesprogramm aussah. Erst nach dem Frühstück entschied ich, mich Anna und Max anzuschliessen. Wir mieteten uns ein Fahrrad und fuhren zum
Wasserfall Cha Ong. Der Weg dorthin führte über eine unebene Schotterpiste und durch ein Dorf. Immer wieder wurden wir von Kindern begrüsst. Der Weg zurück war sehr anstrengend bei dieser Hitze, aber wir fuhren doch noch weiter zum Wasserfall Kachang. Hier konnte man zwar schwimmen, aber das Wasser sah recht schmutzig aus, nur Anna ging sich kurz abkühlen. Auf dem Rückweg nach Banlung kamen wir an einem Haus vorbei, wo sie Nudeln für die Nudelsuppe produzierten. Wir konnten praktisch den ganzen Vorgang mit anschauen, es war sehr interessant. Als wir wieder im Zentrum ankamen, besuchten Anna und ich noch kurz den kleinen See und Max fuhr weiter zum Kratersee. Später erledigte ich noch ein paar Sachen im Hotel, danach ging ich noch mit den anderen etwas essen.
29.01.12
Heute mussten wir bereits um 05.30 Uhr aufstehen. Als wir am Busterminal ankamen, mussten wir noch eine Weile warten, aber zumindest hatten wir ein Ticket. Die Fahrt ging erst um 07.00 Uhr los. Nach sieben Stunden Fahrt kamen wir endlich in Kompong Cham an. Anna und ich teilten uns wieder ein Zimmer, machten jedoch separat eine Stadtbesichtigung. Ich machte einen Spaziergang dem Mekong entlang, schaute mir die lange und imposante Bambusbrücke
und zwei Tempel an und besuchte kurz den Markt. Abends traf ich zwar Anna wieder, aber wir hatten verschiedene Ziele für das Nachtessen, wir trafen uns erst später im Zimmer wieder.
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monika und tobias dollinger
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merci vielmol !
liebi gabi es isch wieder so interessant gsi din bricht mit so vielne phöteli. ha grad alles stoh und ligge lo, damit ich cha din feriebricht läse! bi eus isch es momentan sibirisch chalt. öppe 3 tschöppe chälter als im normale winter. ha freud, dass üse vierbeiner schu gli chunnt. ENOX heisst er(was so ähnlich tönt wie e kopierpapiermarke...ich wirde mich nu a dä name gwöhne) dä richi und s'klärli sind grad geschter vo kuba hei cho, händ mega gschärmt vo dem pulsierende läbe... frisch verliebt... em grossmami gohts guet. sie freut sich aber schu wieder sehr, dass sie zu dä maria i d'ferie dörf für 2 wuche im märz. sisch halt eifach sehr langwielig im heim und sie isch geischtig sehr vital. dä tobias hät hüt en versuech gstartet zum go is -- chlättere, weisch so a gfrorene iszäpfe. ich glaube er chunnt wahrschinli gli wieder. die temperature sind grad eso zum d'finger abgfrüre. also liebi gabi, mir freued üs schu wieder uf dä nägschti bricht und wünsched dir viel spass und blieb gsund. bis bald herzlichi umarmig tobias und monika
From Blog: ON TOUR - Woche 019 (Laos - Kambodscha)