currently listening keith richards the nearness of you / damien rice nine crimes / sandy thom i wish i was a punk rocker...
hola ..
wie cool muss es hier in den 70ern gewesen sein... die insel is echt der traum, wohn in changuu ist im suedwesten von bali... der trip hierher is halt echt a hatscha .. daheim, muenchen, dubai, jakarta, denpasar - nach 42 h bin ich dann finally im paradies angekommen... wohn in einem Surfhostel, das ein Paerchen aus Graz vor ca. 5 Jahren aufgemacht hat. www.chillhouse.at ... die ersten Tage war ich surfguiding, damit ich mich bei den wellen auskenn - seit Mittwoch gehts mit den guides schon raus ... take off is schon sehr gut, beim surfboard bin ich vom 10,0 auf ein 8,3 runter ...
wir machen viel cultural stuff, zb haben wir uns den nightmarket in denpasaar angesehen, waren in den git git wasserfaellen baden, haben uns barong dances angesehn, waren im affenwald, waren in amuk schnorcheln ... endlich mach ich wieda regelmaessig guten sport, das paddeln tut gut... yoga laufen und einfach viel lachen sowie gut essen tut meinem body echt sehr gut...
leider sind in jakarta bombem explodiert und die
locals hier haben extreme angst das es hier auch was geben koennte, das schraenkt die fortgehmoeglichkeiten rapide ein... schade schade schade..
flieg am 1. august weiter zum lukas nach singapur, wir chillen dann noch ein paar tage am beach in malaysia und dann gehts auch schon ab nach chiang mai..
soweit die erste woche im paradies, bis jetzt die beste reise die ich hatte...
schick euch alles viele bussin und viel sonne
besito *
maria
Update Travelblog
Bali Juli 2009
Surfen
Die Surfguides vom Chillhouse sind Locals und daher mit allen Spots super vertraut. Die Burschen, von ganz jung bis älter sind total lieb, oft verrückt und immer bei der Sache. Das frühe Aufstehen, teilweise 4:30, aber spätestens immer um 6:00 wird durch die Guides, die einen motivieren, extrem erleichtert. Folgende Spots auf Balis Südseite hab ich gesehen - Kuta Alam Kulkul, Changuu Old Men, Tugu, Medewi, Balangan. Die Busfahrten zu den Spots quer durch den Süden Balis waren immer traumhaft, viele Touristen verschlafen die Schönheit Balis. So wie die Insel um 6:00 in der Früh ist, ist die den Ganzen Tag nicht mehr zu sehen. Wenn hinter dem Vulkan die Sonne aufgeht und die Reisfelder rosa
glitzern, dazu noch gute Musik läuft ist die vorfreude aus surfen kaum noch auzuhalten. Wenn man dann bei Sonnenaufgang das erste Mal, nachdem man rausgepaddelt ist und es sich im Channel gemütlich gemacht hat, auf den Beach schaut, wow - gibt wenig schöneres. Noch schöner ist es, die schönen Männer am Wasser anzusehen. Und oft hat ma schon gleich extrem viele Punkte bei denen, weil man früh am Wasser ist und bei schwierigen Bedingungen auch raus kommt. „Harden up, Princess Maria“ hab ich am Tag sicher 10 mal gehört. Seit der ersten selbst-angepaddelten Grünen Welle hat mich das Surffieber fest gefangen genommen. Die Burschen und auch Alex haben mir extrem viel über das Meer, die Wellen und mein Verhalten am Wasser gelernt. Vieles davon kann ich auch für daheim mitnehmen. Zb.. „Entweder du surfst die Welle oder nicht.“ Du kannst nichts vielleicht tun. Oder „Niemals Panik bekommen“. Hört sich soooooo einfach an. Wenn du in der Impact Zone schwimmst, und ein Seit mit 11 Wellen bricht dauern über deinem Kopf nieder, du fühlst dich wie bei einem Waschgang mit 1200 Umdrehungen, nicht in Panik zu geraten, wenn du weißt das low tide ist und zwischen deinem Kopf und dem Riff/Steinen
nur 30 cm sind, ist nicht einfach. Nur wenn du dich von den Wellen echt nicht verrückt machen lässt, keine Luft verschwendest, kommst du dabei raus, ohne ärgere Konsequenzen davon zu tragen. Hab mich und mein Board immer heil ans Ufer gebracht, die unzählingen blauen Flecken nicht dazugezählt.
Alles zusammen, lieb ich surfen - weils kein Sport ist in dem es draufankommt wie viele Wellen du gehabt hast, sondern ob du eine gute Zeit am Wasser mit lieben Leuten verbracht hast. Ride on
Bali Lifestyle
Eigentlich möchte ich ja, dass das Chillhouse ein Geheimtipp bleibt - Alex und Bine haben dort ein keines Paradies hingezaubert. Das System dort schafft es, dass die Zeit die man dort verbringt, sehr intensiv ist, man erlebt unzählige lustige Momente, lernt liebe Leute kennen und teilt faszinierende Erlebenisse. Balis Natur hat einiges zu bieten, wenn auch durch den Tourismus und damit die Einführung von Plastik vieles zerstört worden ist. Die Einstellung, dass sie ihre Insel sauber halten müssen, damit weiterhin Touristen kommen, haben sie noch nicht. Das Kulturangebot ist vielfältig, Balisnesen sind ein extrem kreatives Volk, tanzen dauernt und singen permanent. Die kulturelle Vielfalt und das nebeneinander der Kulturen funktioniert zumindest an der Oberfläche
in Bali sehr gut. Indonesien hat mit ihren vielen Inseln und den damit verbunden Religionen gröbere Probleme. Aber wie gesagt, die Surfguides sind Hindus, Moslems und Christen. Ein Taxifahrer hat mir, nachdem die Anschläge in Jarkarta waren und wir zur Sicherheit aus Kuta vom Fortgehen heimgefahren sind eine Frage gestellt, nachdem wir ihm unsere Bedenken geschildert hatten. Er meinte: „Haben sie nur Blumen von einer Farbe in ihrem Garten?“ Ich antwortete mit nein und er sagte darauf: „Sehen sie, die Vielfalt macht es erst schön“. Hab das Bild sehr schön gefunden. Was zum Lifestyle natürlich auch dazugehört, Party. So sehr ich es liebe Auszugehen, zu tanzen, zu trinken und zu lachen - Kuta is das Mallorca der Australier. Zuerst hab ich mir gedacht, wow das Paradies. Gute Bodys, smarte Surferboys - aber wenn du vor jedem Lokal auf Waffen und Drogen durchsucht wirst, vergeht der Spaß am fortgehen sehr schnell.