Hey Leute,
wie ihr vermutlich schon alle wisst, gab es vor knapp 2 Wochen ziemlich schlimme Anschlaege in Mumbai, die allem Anschein nach gezielt auf westliche Geschaeftsleute gerichtet waren. Ich wollte mich hier nicht eher dazu aeussern, bevor ich mir nicht einen konkreten Ueberblickt verschafft habe. Als ich das in der Zeitung gelesen habe, hab ich die ganze Geschichte ueberhaupt nicht ernst genommen, weil in den Zeitungen staendig ueber die letzten Anschlaege in Dheli und Malegao berichtet wurde. Am naechsten Tag wurde von ueber 80 Toten gesprochen und dass Geiseln im Taj Mahal und Trident Hotel genommen wurden und in irgend einem Haus eines bekannten Israelis. Nach allem was sie dort berichtet haben, musste das wohl echt drunter und drueber gegangen sein und auch jetzt noch im Nachhinein wurde das schwache Vorgehen der Polizei und Einsatzkraefte stark kritisiert. Als ich dann einen weiteren Tag speater das erste mal Nachrichten gesehen habe, hat mich die ganze Berichterstattung sofort an den 11. September erinnert. Die ganze Zeit wurden die gleichen Bilder, immer und immer wiederholt, hysterische Journalisten, die versuchen zu beschreiben, was grade vor sich geht und was der aktuelle Stand der Dinge ist usw… Aus der Zeitung wusste ich, dass 7 verschiedene Stellen in Mumbai angegriffen wurden, darunter eine Polizeistation, ein Bahnhof und ein Krankenhaus, bei dem alleine 56 Menschen getoetet wurden. Nichtsdestotrotz wurde ausschlieslich ueber das Taj und Trident Hotel berichtet und ab und zu mal von der Geiselnahme der Israelis. Wenig spaeter wurde, der 23.11 zum “Indian 9/11” deklariert und ebensoschnell wie man damals die Schuldigen in Afghanistan ausgemacht hat, hat man hier den schuldigen in Pakistan gefunden. Natuerlich hat das eine ganze Menge diplomatischer Reibereien verursacht - die Amerikaner, bei denen das Thema Terrorismus, vorallem nach Obamas Sieg, allgegenwaertig ist, haben sich sofort mit eingestimmt und behauptet, die Angreifer kaemen alle aus Pakistan. Diese “Information” hat man von dem einzig Ueberlebenden Angreifer bekommen. Den Wert dieser Aussage, sollte man Angesichts der Foltermethoden in indischen Gefaengnissen jedoch vorsichtig betrachten. Ein ranhoher Leutnant, der allem Anschein nach in die Malagaon Anschlaege verwickelt war, hat ein komplettes Gestaendnis abgelegt und sich als Hauptverschwoerer beschuldigt. Ein paar Tage spaeter wurde von seiner Anwaeltin berichtet, dass man ihm die Knie gebrochen hat um dieses Gestaendnis zu bekommen.
Der letzte Ueberlebende wurde auch von Amerikanischen Ermittlern befragt, und wahrscheinlich hat er ihnen das gleiche erzaehlt, dass alle Terroristen aus Pakistan kommen. Natuerlich ist das genau das, was die Amerikaner hoeren wollen, und selbst wenn er denen was anderes erzaehlt haette, wuerde Indien niemals von dieser Version abweichen.
Die Pakistaner haben natuerlich jede Schuld von sich gewiesen und die Terroristen als “stateless” bezeichnet. China hat den Indern zurecht vorgeworfen, dass sie Pakistan und die Lashkar-e-Toiba (LeT) jedes mal als “Punchingbag”, also als Suendenbock benutzen, und ist der Ansicht, dass die Angreifer in Wirklichkeit aus Indien selbst kamen. Wer auch immer Recht hat, fuer den grossteil der westlichen Welt, steht fest, wer der uebeltaeter ist: Radikale Islamisten, die mit Al-Qaeda in verbindung stehen. Erste indische Politiker fordern, Terroristen von den Menschenrechten auszuschliessen und fordern sowas wie den "Patriots Act".
Amerika dreangt Pakistan dazu schritte, gegen den Terrorismus zu unternehmen, und droht damit, selber Massnahmen zu ergreifen, wenn Pakistan nichts unternimmt. Die UNO steht hinter Amerika und Indien begruesst die unterstuetzung, wordurch sich Pakistan widerum provoziert fuehlt. Einmal musste ich daran denken, wass passieren wuerde, wenn tatsaechlich eine Atombombe in Indien explodieren wuerde. Ungefaehr so als ob man einen Ameisenhaufen in die Luft sprengen wuerde. Keine Ahnung, ob das wirklich den Dritten Weltkrieg ausloesen koennte, aber die ganze Ecke hier mit Indien, Afghanistan, Iran und Pakistan ist das reinste Pulverfass.
Als ich nach Goa gekommen bin, wollte ich ja eigentlich zu dem Filmfestival in Panjim und durch die vielen Umstaende habe ich dran gezweifelt, ob es sich wirklich lohnt, das jeden tag durchzumachen. Einen Tag vor den Anschlaegen habe ich durch zufall von einem Peoples Film Festival in Colva gehoert, auf dem auch Filme vom IFFI gezeigt werden sollten. Da Colva der Nachbarort von Benaulim ist, kann man das ganz gut zu fuss oder mit dem Bus erreichen und der Eintritt war sogar umsonst. Also bin ich in den naechsten drei Tagen zu diesem kleinen Peoles Film Festival gefahren und habe dort eine Menge indische Filme und Dokumentationen gesehen. In Panjim haette ich ebenfalls nur indische Filme sehen duerfen, aber nur 3 Stueck (mit Kurzfilmen vielleicht auch mehr als 3) und haette dafuer jedes mal 100 RP bezahlen muessen, inclusive der stressigen Tour nach Panjim. Abend nachdem die Filme gezeigt wurden, haben alle anwesenden einen grossen Kreis gebildet und eine Diskussionsrunde gemacht. Leider war ich der einzige “Tourist” der daran Teilgenommen hat, aber die Leute haben mich herzlich aufgenommen und mir alles Uebersetzt, was gesagt wurde und denen, die kein Englisch sprachen erklaert was ich gesagt habe. Jeder der drei Tage stand unter einem Thema, am ersten Tag ging es um die Auswirkungen der Globalisierung und des Globalen Marktes auf Nomadenvoelker, Bauern und Dorfbewohner. Also die unterste Schicht, die bislang am wenigsten davon profitiert. Eine Dokumentation hat von einigen Doerfern berichtet, die durch ein starkes Erdbeben zerstoert wurden. Zufaelligerweise war in diesem Gebiet ein riesiger Vorrat an Braunkohle, die die Indische Regierung gerne abbauen wollte. Also hat sie eine Regierungsinstitution dorthin geschickt, und den Dorfbewohnern ein verlockendes angebot gemacht. Wenn sich die Bewohner bereit erklaeren, ihr Dorf aufzugeben, wird diese Institution ihnen ein komplett neues Dorf bauen, mit Trinkwasserversorgung, Strom, Schulen und Tempeln. Natuerlich haben sich die Einwohner ueberlegt, wenn sie ihr Dorf sowieso neu aufbauen muessen, koennen sie das ja auch woanders machen, wenn sie dafuer alles umsonst bekommen. Diese armen Menschen haben das alles geglaubt und ihr Land hergegeben, auf denen ihre Vorfaeter hunderte Jahre gewohnt haben, um am Ende total uebers Ohr gehauen zu werden. Die neuen Haeuser wurden zwar gebaut, aber ca 15 Kilometer von den Feldern entfernt, die die Bauern bewirtschaften. Die Wasser- und Stromleitungen wurden nicht gelegt, und die Einwohner waren auf taegliche Wasserrationen angewiesen. Diese Institution namens GMDC (Gujarat Mineral Development Company) hat in den ersten Jahren Milliarden-Umsaetze mit diesem Projekt erwirtschaftet. Nach ein paar Jahren wurde die GMDC privatisiert und an der Boerse von auslaendischen Investoren aufgekauft. Danach wurden die Arbeiten an den neuen Doerfern eingestellt und die Leute sich selbst ueberlassen. Leider ist das kein Einzelfall, ueberall hier in Indien werden Rohstoffe ausgebeutet und Menschen quasi enteignet, ohne ihnen einen angemessenen Anteil zuzugestehen. Bei einem grossen Staudammprojekt, wurden sogar eine Doerfer vor vollendete Tatsachen gestellt. Man hat ihnen eroeffnet, dass wenn sie nicht hoeher in die Berge ziehen, ihr Dorf ueberschwemmt wird und um sicherzugehen, dass auch alle wegziehen, wurden die Haeuser von denjenigen, die bleiben wollten einfach niedergerissen und verbrannt. Das ist alles irgendwie schwer vorzustellen, wie sowas in einem demokratischen Land mit dem "Britischen Justizsystem" moeglich ist.
Die Antwort darauf ist jedoch ziemlich einfach. Indien ist ein gutes Beispiel dafuer, was passiert, wenn es in einem kapitalistischen System keine Gesetze gibt, die skrupellose Geschaefte einschraenken koennten. Selbst wenn es diese Gesetze gibt, sind sie voellig nutzlos, wenn man sie durch Schmiergelder umgehen kann.
An den anderen Tagen ging es vorallem um Tourismus, die Zerstoerung der Vegetation durch grosse Bauunternehmen, die systematisch Huegelketten aufkaufen, um dort Luxus-Villen oder 5-Sterne Hotels bauen. Fuer die Einheimischen ist es nahezu unmoeglich geworden, die Umwelt vor diesen Bauprojekten zu schuetzen, da die Grundstueckpreise so hoch geworden sind, dass nur auslaendische Investoren und reiche Indische Magnaten, die notwendigen Finanziellen Mittel aufbringen koennen. Als ich in Benaulim angekommen bin, sind mir ueberall diese Rohbauten aufgefallen, und wie ich schonmal erwaehnt hatte, wurde Benaulim in meinem Reisefuehrer als kleines Fischerdorf, ohne viel Tourismusbranche beschrieben. Trotzdem ist Benaulim zu diesem Zeitpunkt bereits zu einem Ort gworden, der nahzu komplett vom Tourismus lebt. Ein Ort, in dem man die Strasse entlang geht und sich ein Guesthouse ans naechste reiht, daziwschen ein paar Restaurants, Hotels, Souvenierlaeden oder Internetcafees mit ueberteuerten preisen.
In den naechsten Jahren allerdings, wird dieses “Dorf” nurnoch ein Ort wie jeder x-beliegige Touristenort auf Mallorca oder den Kanaren sein. Ein paar hundert Meter suedlich von Benaulim haben russische Investoren einen riesigen Haeserkomplex mit eigenem Strand gebaut. Dort gibt es ausschlieslich russische Schilder, ohne englische oder hindi Uebersetzung, gebaut fuer die staerker werdende Mittelschicht in Russland.
In einem anderen Dorf mit grade mal 1000 Einwohnern wird grade eine Megaprojekt mit 700 Luxusvillen fuer reiche Touristen gebaut. Und das auf die Faelder, mit denen die Menschen ihren Lebensunterhalt verdienen. Das Wasser, was man hier eigentlich zum Bewaessern der Felder braeuchte, wird dann in diesen Megaprojekten im Klo runtergespuelt und die Abwaesser werden ungefiltert in die Fluesse geleitet. Innerhalb weniger Jahre sind die Fische aus den Fluessen verschwunden und im Meer gibt aus auch immer weniger Fische.
In einer der Diskussionsrunden habe ich eine Frau kennengelernt, die selber ein Gasthaus besitzt und ueber diese Entwicklungen netuerlich sehr besorgt ist. Sie hat mir Fotos von verschiedenen Grossbaustellen in der Umgebung gezeigt, die genug Platz fuer tausende Touristen bieten und direkt an die Reisfelder der Dorfbewohner grenzen. Ich frage mich wirklich wo diese Touristen alle herkommen sollen. Ueberall auf der Welt greaten die Maerkte in Rezessionen, Fliegen wird durch die steigenden Kerosinpreise von Jahr zu Jahr teurer und durch die letzten Bombenanschlaege hat es Indien auf die Liste der “20 most dangerous places of the world” geschafft, was der Tourismusbranche sicherlich auch nicht helfen wird. Das tragische daran ist, dass durch diese Entwicklung ohne Zweifel ein harter Konkurrenzkampf zwischen den Einheimischen, die mit ihren Gasthaeusern schon seit Jahren ihr Geld verdienen, und den grossen Investoren von ausserhalb, die vom Tourismusboom profitieren wollten. Wenn dieser jetzt jedoch ausbleibt, ist das Angebot von Haeusern und Hotels viel groesser als die noetige Nachfrage. Oft wird die Erlaubnis fuer einen Rohbau mit voellig anderen Bauplaenen erreicht, als es spaeter in Wirklichkeit, naemlich viel groesser, gebaut wird.
Die Frage ist dann, welche Partei den laengeren Atem hat - die ortsansaessigen Gastahusbetreiber, oder die grossen Investoren, die mit Dumpingpreisen ihre Zimmer guenstiger vermieten koennen.
Mit einem funktionierendem Justizsystem koennten sich die Einheimischen organisieren und versuchen den Verkauf von Land an Investoren von ausserhalb zu unterbinden.
Es gibt zwar Umweltbestimmungen, aber mitt ein bisschen Bestechungsgeld sehen die Behoerden grosszuegig darueber hinweg und die Bewohner, koennen auf legalem buerokratischem Weg absolut nichts erreichen. Selbst wenn sie eine offizielle Beschwerde einreichen und versuchen, einen konkreten Fall ueberpruefen zu lassen, werden diese Antraege von den Sachbearbeitern einfach nicht weitergereicht und wenn man Einblick in die Bauplaene bekommen moechte, wird man einfach damit abgewickelt, dass die Behoerde keine der Bauplaene in den Akten hat. Wie soll man sich in so einer Situation verhalten? Einige der Bewohner haben in Margao eine Demonstration gegen die vielen neuen Bauprojekte gestartet und als sie mit dem Bus zurueck zu ihren Doerfern fahren wollten, wurden bei einer Polizeikontrolle einfach wahllos Menschen festgenommen und Ausweise ueberprueft um an die Personalien der Redelsfuehrer zu kommen.
Das war einer der Gruende weshalb wir auch auf die Terror-Anschlaege zu sprechen kamen. Viele der Leute die ich dort getroffen haben, waren nicht so voreilig die Anschlaege zu verdammen, weil sie sich vielleicht eines Tages selbst gezwungen fuehlen koennten, mit Gewalt auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Sie versuchen, diese Megaprojekte mit allen Mitteln zu stoppen und obwohl, diese Unternehmen gegen die Bauauflagen verstossen, die Umwelt und die Lebensgrundlage der Einheimischen Bevoelkerung bedrohen stehen die Behoerden auf der Seite der Geldgeber. Ich habe mich wirklich fuerchterlich schuldig gefuehlt, als ich das alles gehoert und gesehen habe, weil ich in Beunaulim ja auch einer von diesen Touristen war, die diese Probleme erst nach Goa gebracht haben. Goa verliert von Jahr zu Jahr dieses Aussteiger-Immage mit Ravepartys am Strand, die schon seit ein paar Jahren verboten sind, und entwickelt sich mehr und mehr zum normalen Pauschaltourismus. Wenn ich eines Tages wiederkommen sollte, werde ich auf jeden Fall in keines dieser riesigen Hotels besuchen, sondern in eines der Gasthaeuser gehen, selbst wenn ich dort mehr bezahlen muesste.
Nach dem Filmfestival wusste ich nicht so genau, ob ich schon wieder zurueck nach Pune fahren soll, oder noch ein bisschen in Goa rumreisen. Benaulim hat mir irgendwie ueberhaupt nicht zugesagt und durch zufall habe ich in der Zeitung gelesen, dass vor ein paar tagen eine Animation Academy in Koshikode eroeffnet wurde. Koshikode ist in Kerala, und nur ca 500-600 Kilometer von Benaulim entfernt. Dort haben sie geschrieben, dass man dort auch Praktika und kuerzere Kurse machen kann. Also habe ich mich entschlossen, dort als naechstes hinzufahren und noch nicht zurueck nach Pune zu gehen.
Gluecklicherweise habe ich in meinem Gasthaus einen sehr netten Iren names Barry kennengelernt, und er hat mir von einem Ort namens Gokarna (im Bundestaat Karnataka, suedlich von Goa) erzeahlt. Karnataka liegt genau zwischen Goa und Kerala, also habe ich mich entschlossen zusammen mit ihm einen Abstecher nach Gokarna zu machen und von hier aus weiter nach Koshikode zu fahren. Ein paar Tage vor unserer Abreise hat Barry einen Yoga-Lehrer aus London getroffen, dem er vor zwei Jahren in Benaulim kennengelernt hatte. Er hat uns angeboten ein paar Yoga-Sessions zu machen, und mir hat das so gut gefallen, dass wir uns danach jeden Tag getroffen haben. Hier in Gokarna gibt es auch eine Yoga-Lehrerin aber das geht um halb 7 morgens los. Bis jetzt habe ich es noch nicht geschafft, so frueh aufzustehen. Ich mache dieses Uebungen mindestens fuer 1 bis 1.5 stunden am Tag und habe mich noch nie so wohl gefuehlt. Davor oder danach gehe ich meistens noch fuer ne halbe stunde schwimmen oder lasse mich einfach nur im Meer treiben, waehrend ich mich auf meine Atmung konzentriere. Gokarna hat verschiedene kleine, idyllsiche Strande, ohne den ganzen Tourismusrummel und das ist der schoenste Ort an dem ich bis jetzt war. Ich habe eine kleine Huette direckt am Strand und der Strand an dem ich wohne heist Om-Beach, weil er von oben betrachtet, dem Om-Zeichen aehnelt. Hier gibts viele Hippies und leute die zum medidieren herkommen und die anderen Straende so schoene namen wie Paradise und Honeymoon Beach. Bin noch nicht da gewesen, aber jemand hat mir erzeahlt, dass einer der etwas abgelegenern Streande zwischen zwei klippen liegt, so aehnlich wie in The Beach. Man muss 20-40 minuten laufen und ueber Huegelkuppen klettern und das ist wahrscheinlich auch ein Grund weshalb es hier noch nicht so viel Tourismus gibt. Trotzdem sagen die Leute, dass es hier in 10 Jahren genauso aussehen wird wie in Goa. Und wenn nicht die Auslaendischen Touristen hier herkommen, dann die wohlhabenden Inder, die aus den grossen Staedten rauskommen wollen. Ich werde auf jeden Fall noch ein paar Tage hier bleiben und habe ueberlegt vielleicht an Weihnachten oder Sylvester hier herzukommen. Muss mir das aber nochmal durch den Kopf gehen lassen. Momentan hab ich wirklich kein Beduerfnis zurueck in eine grosse Stadt zu gehen und werde die Zeit nutzen um meine Yoga-Kenntnisse zu verbessern. Ist ein ziemlich langer Eintrag geweorden und ich musste ihn leider nach einer Stunde schreiben nochmal komplett von vorne beginnen, da mein Computer hier einfach mal aus Spass neugestartet hat. Meinen naechsten Eintrag werde ich wohl erst schreiben, wenn ich in Koshikode angekommen bin, denn hier mache ich nicht viel ausser Yoga, die Gegend erkunden und mit Leuten nachts am Strand beim Lagerfeuer sitzen. Hier gibts ne menge Israelis und bis gestern abend hatte ich mich in meinem Ganzen leben noch nie mit einem juedischen Menschen unterhalten. Obwohl, das stimmt nicht ganz, aber trotzdem die ersten Israelis die ich naeher kennengelernt habe. Aber das wuerde jetzt den Ramen sprengen und fuers erste reichs auch mal. Heute ist uebrigens Vollmond... wenn der Mond noch so hell leuchtet und es keine Wolken am Himmel gibt, kann man Milliarden von Sternen sehen. Viel viel mehr als bei uns zuhause. Hier gibt es so wenig "light-pollution", weis nicht wie man das in deutsch nenn, dass man richtig die Milchstrasse sehen kann.
Wuensche allen eine frohe Weihnachtszeit, ist ja schon bald der zweite Advent oder so.
Bin zu faul das nochmal alles durchzulesen und wer unsinnige oder sinnlose saetze findet, darf sie behalten ;) also bis bald
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Guten Rutsch und feier gut!^^ Bis demnächst, der k4rle k4rl !
Hey Dennis
Hoffe du bist gut ins neue Jahr gekommen? Hört sich ja alles sehr spannend an bei dir da drüben. Ich hoffe es läuft weiterhin alles so wie du es dir vorstellst...
Bis bald
Gina
Lieber Dennis, ich wünsche Dir für 2009, daß Du noch viele positive Abenteuer erlebest und du weiter wunderbare Menschen triffst, die Dich ein Stück Deines Weges begleiten. In unseren Herzen und Gedanken reisen wir auch mit. Wir wünschen uns, dass Du viel Glück, Erfolg und wo Du auch bist Schutz hast.
Ich umarme Dich, alles Liebe, Dagmar
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