...auch die aeltere Generation, ach was sag ich aelter, die Generation in den besten Jahren, so gegen 49b, den modernen Fernmeldegeraeten(skype) etwas abgewinnen kann - hab gerade intensive Familienkonversation gefuerht, und fast steigt so etwas wie leichtes heimweh in mir auf....
...das Abenteuer in Peking nie endet.
"Koste jeden Tag etwas Neues" lautet mein Motto und gemaess diesem futtere ich mich durch die verschiedenen Kuechen und Strassenstaende Chinas - mit wechselnden Resultaten und Hygienestandards. Ich fuehle mich zurueckversetzt in die fruehe Kindheit, in der man die Welt mit dem Mund erkundet - wuerde ich fuer jedes Teil, dass ich mir in den letzten Wochen in den Mund gesteckt habe, ohne irgendwas ueber Inhalt, Zubereitung oder Namen, geschweige den Wirkung auf den menschlichen koerper zu wissen, einen Euro bekommen, koennte ich hier vermutlich meinen lebensunterhalt bestreiten. Grosses Lob sei an dieser Stelle auch meiner Verdauung gezollt, die ungeachtet jeder Attacke noch brav ihren Dienst versieht!=)
...man in einem Blog seine intimsten Gedanken mit Freunden und Verwandten teilen kann, auch Geheimnisse, die sonst wohlweislich verschwiegen werden....Nein, im Ernst, ohne das Niveau meiner Erlebnisberichte dauerhaft in unergruendliche Tiefen zu senken, moechte ich, da ich gerade beim Thema Verdauung bin, die schier unendliche Klopapierartenvielfalt Chinas thematisieren: War ich zwischenzeitlich einer Seelenkrise(Ok, mal ernsthaft, jeder weiss, dass nicht die Seele in der Krise war, aber es genauer zu definieren waere hier wohl wirklich ueberfluessig...=)) recht nahe, die ich vor allem dem dehnbaren(!), schmirgelpapierartigen Toilettpapier zu verdanken hatte, so hat uns der allmaechtige Konsumrausch beim letzten Groseinkauf ein dreilagiges Papier beschert, das mich in helle Aufruhr versetzt hat!
...der soziale Gedanke Henry Dunants auch vor unserem traditionellen, chinesischen "Dreigenerationenhaushalt" (Stefan 37, Sabine 29, Ich 22) nicht halt gemacht hat. Nicht genug, dass wir diverses Glasmaterial(bierflaschen, weinflaschen) den muellsammelnden Stadtbewohnern gratis (!) zur Verfuegung stellen, und so ein bisschen europaeische soziale Waerme verbreiten, hat bereits Stefan Vorgaenger eine Kasse, vielmehr eine plastikflasche, etabliert, in die jeder Mitbewohner, abgestimmt auf seine persoenlichen Schwaechen einen Mao(ca 1 cent) einbezahlen muss. So bezahlt Stefan regelmaessig fuer schlechte Witze und ich fuer falsche aussprache chinesicher woerter....Eines Tages wird diese Flasche dann an einen der zahlreichen bettler am strassenrand verschenkt werden...
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Hi mein langer!
Nachdem ich dir schon bei unserer letzten gemeinsamen Lutz Session (die mir übrigens leicht fehlen) gesagt habe China ist nur etwas für Menschen mit guter Verdauung und vor allem die Toilettenpapiere - weis ja warum ich mir CHARMIN kaufe (ohne hier Werbung zu machen). Naja wennst mal was gscheites brauchst schick ich dir ne Ladung popofreundliches Topfpapier.
Apropos hast du schon was über meinen Auftrag rausfinden können??
Lg
Il dottore
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