Nach einer 5stuendigen Busfahrt kamen wir schliesslich in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas, an.
Nachdem ein Guesthouse gefunden wurde, wurde gechillt und Abendgegessen, naechster Morgen: Kulturprogramm.
Des Nachts wurde ich fast von meinem Deckkenventilator erschlagen, er hing abenteuerlich ueber meinem Bett, zum Glueck ein grosses und so hielt ich mich in anderen Gefilden des Betts auf und konnte dem Anschlag engehen.
Nach dem Fruehstueck ging es frisch auf zu Fuss. Erster Programmpunkt war ein Tempel namens Wat Phnom. Anschliessend ging es weiter zum National Museum, wo man viele Statuen aus der Angkor Periode und auch aus Angkor Wat bestaunen kann.
Weiter zum Palast des Koenigs von Kambodscha, den man teilweise besichtigen darf und der anscheinend dem Palast in Bangkok aehnelt, was uns dazu gebracht hat, dass wir den in Bangkok auslassen konnten, aber dazu spaeter mehr...
Anschliessend ging es dann noch zum Independence Monument, dass die in 1953 erreichte Unabhaengigkeit von Frankreich memoriert.
Da wir alles zu Fuss zuruecklegten, war es dann auch schon wieder Zeit zum Abendessen und einem gemuetlichen Bierchen oder Drink.
Der naechste Tag war der juengeren Vergangenheit, der Zeit der "Khmer Rouge" gewidmet.
Angefangen haben wir im Gefaengnis S-21. Wo viele politischen Gegner des Regimes gefoltert und
getoetet wurden. Die Gebaeude an sich waren fast im Originalzustand, und ein Taxifahrer meinte, man koennte noch das Blut an den Waenden sehen...aber der Aufbau war sehr Textlastig und auch sonst sehr muehsam aufgebaut, was ein wenig die Anschaulichkeit verhinderte. Aber das ist nur meine Meinung. Mit viel neuem Wissen ging es dann raus auf die "Killing Field", eine Ansammlung von ehemaligen Massengraebern, wo die meisten Menschen dann umgebracht wurden, entweder, wenn sie S-21 ueberstanden hatten, oder auch von anderen Teilen des Landes.
Leider wurden wir auch hier ein wenig enttaeuscht, aber vielleicht liegt es einfach an den Mitteln, die zur verfuegung stehen. Oder vielleicht hatte ich auch zu hohe Erwartungen, die groesse der Flaeche sprach auf jeden Fall fuer sich und auch einige Details laesst sich einen Fragen, was mit der Menschheit manchmal schieflaeuft...aber in die Diskussion moechte ich besser nicht einsteigen :-)
Wieder zurueck war es Zeit zu Essen und dasselbe Programm wurde abespult, das Nachtleben hat uns nicht ganz ueberzeugt, aber was solls, mussten eh am naechsten Morgen wieder los.
Unser Tuk-Tuk Fahrer holte uns puenktlich ab und wir flogen wieder ins vertraute Bangkok...
Killing FieldsAn diesem Baum wurden Kinder zu Tode geschlagen, nicht so schoene Sache...