Waehrend wir auf das Geld aus Deutschland fuer unser Auto warteten, nutzten wir die Zeit sinnvoll und erkundeten mal ein bisschen mehr als Cape Town.
Am Montag ging es Richtung Cape L'Agulhas. Oli, Felix's Bruder, und 3 Freunde (u.a. auch Gavin, unser lieber guide von der Tafelberg-Tour) haben dort ganz in der Naehe ein kleines Haeuschen. Gavin und seine Frau Chrissie waren so lieb uns den Schluessel zu ueberlassen und so konnten wir 2 wunderschoene Tage in dieser Idylle verbringen.
Das Haus steht auf einem kleinen Huegel, direkt in einem Naturschutzreservat. Das Meer ist gleich neben an. Und der naechste Ort, Struisbaai, ist 3km entfernt. Also wirklich ruhig und abgelegen, genau das was man nach 2 Wochen Grossstadt gebrauchen kann.
Von dort ist es nicht weit zum suedlichsten Punkt Afrikas, wo sich der Atlantische und Indische Ozean treffen. Die Rauheit der Meere ist schon beeindruckend. Wieviele Schiffe hier untergangen sind konnte bis heute nie genau geklaert werden.
Allerdings sind die Leute ein wenig, naja, sagen wir mal strange. Die Haeuser haben komische Namen, die Menschen alle unglaublich blaue Augen (die koennen doch nicht alle verwandt sein?) und das Restaurant, indem wir abends einen sehr guten Fisch genossen haben, hat am Wochenende
sogar bis 22:00 Uhr auf! Ok, es ist halt ein ganz kleines Kaff, direkt am Meer, wo jeder jeden kennt und eigentlich nie gross was passiert.
Zurueck im Haus haben wir ein Feuerchen im Kamin genossen und ein paar Runden Romme gespielt, so entspannt kann das Leben sein...nein, wir sind nicht um 40 Jahre gealtert!
Am naechsten Tag stand der erste richtige Strandtag der Weltreise auf dem Programm (der inidsche Ozean ist so viel waermer als der Atlantische), leider haben wir die Sonne zu sehr unterschaetzt. Wir beide haben einen Sonnenbrand vom Feinsten davongetragen. (mit den Folgen haben wir noch heute, eine Woche spaeter, zu kaempfen. Wir schauen aus wie Pellkartoffeln) Gut, aber das war uns eine Lehre. Wenn auch eine sehr schmerzhafte. Versucht mal 5 Stunden in einem alten Kaefer zu sitzen wenn euer Hintern wie eine rote Ampel ausschaut!
Ab jetzt nix mehr unter LSF 30!!!
Ein weiterer wunderschoenen Abend, mit einem kleinen Braai und einem unglaublichen Himmel, ich habe noch nie soviele Sterne auf einmal gesehen, rundete die 2 Tage ab.
Am 14.02. (ja, richtig Valentinstag! Felix hat es dann abends nach dem ersten Tequilla auch bemerkt ;o) ) sind wir Richtung Kap der guten Hoffnung.
Eins
kann ich jedem nur ans Herz legen. Nehmt euch Zeit!
Es gibt wunderbare Wanderwege, man kann auf Berge steigen und wieder unsere kleinen Freunde, die Dazzies hautnah bestauen. (die erinnern mich ein bisschen an meine kleine Meersau Bernie). Auch ein einsamer Strand ist zu bewundern. UND; wir haben auch die ersten wilden afrikanischen Landtiere gesehen!!! Vogel Strauss und Pawiane. Ja, gut, dass wird schon noch spektakulaerer, keine Sorge.
Auf dem Rueckweg nach Cape Town folgte ein kurzer Abstecher in Simonstown. Hier kann man freilebende Pinguine anschauen. Aber mal ganz ehrlich, die sind schon ganz schoen langweilig. Wie sie da rumstehen und nix machen. Viel spassiger ist es wenn sie gen Wasser hopsen und man sieht wie schnell und wendig sie im Wasser sind.
Zurueck in Kapstadt und mit der Gewissheit, dass es am naechsten Tag Richtung Namibia geht, genossen wir noch einmal gute deutsche Kueche bei Nele & Boris, die gerade Besuch von 2 Freunden und Geschaeftspartner aus Deutschland hatten. Lekker! Danke, Werner!