Der erste Solopart meiner Reise steht an. Nach einer kurzen Nacht (s. Gestern Abend...) geht’s wiederum mit easyJet weiter. So weit so ereignislos - bis wir schon weit über Marokko schweben und der Captain bekundet, dass in Marakesh ein heftiger Sandsturm herrsche und wir noch eine Weile kreisen würden in de Hoffnung auf Besserung. So kreisen wir drei-vier Holdingrunden irgendwo zwischen hohem Atlas uns Sahara. Zwischendrin wackelt es immer wieder mal heftig und ich muss schließlich gar mein Buch weglegen. Letztlich landen wir aber doch noch sicher und unter tösendem Applaus - wenn auch eine Dreiviertelstunde zu spät.
Marakesh ist ansonsten ein alter bekannter. Meine Bekleidung ist den 30 Grad am Boden eher nicht angepasst und als ich einige Stunden später den Zug nach Casablanca besteige, klebe ich vor Wüstensand.
Im Abteil komme ich mit einer Marokkanerin sowie einem omanischen Lehrer ins Gespräch. Letzterer fährt quer durch die Welt um ehemalige Kollegen wieder zu sehen, die irgendwann einmal im Oman unterrichtet haben. Der gute Mensch ist dabei schon respektabel weit herumgekommen.
Ansonsten kann ich mit meinen eifrig erlernten Französischkenntnissen.... äh punkten? Na immerhin, die Fahrkarte hab ich so gekauft.
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